Rollenspiel-Tagebuch 3

Erfahrungen eines Nekromanten

Tagebuch des Xebbert Ramirez, bekannt als Xenofero von Brabak, Adeptus Minoris der Dunklen Halle der Geister zu Brabak

 

1.Efferd 1027

Nachdem ich die Akademie verlassen habe, um in der weiten Welt mein Glück zu machen, und vor allem um meine Schulden bei der Akademie begleichen zu können, habe ich mich auf einen Aushang hin am Hafen gemeldet. Die Regenzeit hat heuer schon sehr früh eingesetzt und Brabak würde sich ohnehin bald in ein dreckiges Schlammloch verwandeln.  Pelione de Sylphur rüstet eine Thalukke aus um nach Ghurenia zu reisen. Angeblich ist dort Meteoreisen zu finden, und die Bezahlung scheint sehr gut zu sein. Das Einstellungsgespräch verläuft gut, und ich bekomme eine Kajüte mit den beiden Steuermännern und dem Schiffsarzt.

Der eine Steuermann ist dumm, der andere hat Angst vor mir und meinem Totenkopf. Nur der Arzt scheint mir ein aufgewecktes Kerlchen zu sein. Er kommt aus dem hohen Norden, irgendwo in Almada und sucht seinen Vater und seinen Bruder, welche bei einer Expedition im Süden verschwunden sind.

 

2.Efferd

Beim Frühstück bekomme ich mit, das der Koch keine Zunge hat, armer Kerl. In der Nacht hörte ich an Bord eine Ziege blöken. Mir wurde erklärt dass diese für den Kapitän gehalten werde damit er jeden Tag sein Glas frische Milch bekommt. Ein seltsamer Kauz, meint auch der Steuermann Alvaro. Der Schiffsarzt beschwert sich in der Nacht von Ratten belästigt worden zu sein, gut dass ich im Stockbett oben schlafe.

Ich sehe mich auf dem Schiff um, es ist nicht sehr groß. Unter Deck ist etwa ein Drittel des Schiffes durch eine Wand abgeteilt. Niemand darf in diesen Bereich und die Tür dorthin hat auch keinen Öffnungsmechanismus. Außerdem stehen zwei Wachen davor die mir so aussehen als hätten sie einiges an Erfahrung. Auf nachfragen bei der Mannschaft erfahre ich das dort ein Tocamuyak, oder wie diese Seefahrenden Waldmenschen heißen, gefangen gehalten wird. Der Küchenjunge bringt außerdem jeden Tag etwa 10 Rationen in diesen Bereich. Mal sehen was da noch rauskommt.

Nachmittags gerate ich mit Bootsfrau Inka zusammen. Ich stehe ihr und der Besatzung im Weg und sie schlägt mir auf den Fuß. Sie ist immer mit jedem sehr Brutal. Der Schiffsarzt Miguel Verigo Escarelli von Taladur, was für ein Name, bringt mich in die Kajüte. Mein Fuß ist ganz geschwollen und blau, aber der Arzt meint es ist nichts gebrochen.

 

3.Efferd

Ich liege den ganzen Tag im Bett kann kaum aufstehen. Außerdem habe ich ein wenig die Seekrankheit, genau wie der Schiffsarzt! Eigentlich wollte ich mich Heute mit Navigator Galos über Sternkunde unterhalten. Den beiden Steuermännern geht es auch nicht so gut. Der eine, Ensgar hat seine Hände ganz offen, weil er auf seine Handschuhe vergessen hat, und Alvaro scheint auch mit Inka aneinander geraten zu sein und diese hat ihm zwei Rippen gebrochen laut Arzt. Aber anscheinend ist der Arzt Schuld dass sie sich geprügelt haben.

 

4.Efferd

Ich habe versucht in den abgesperrten Teil des Schiffes zu kommen, ohne Erfolg. Etwas ist seltsam, und Alvaro spricht ständig von einer heraufdämmernden Meuterei. An Deck gibt es eine Gesundenuntersuchung, und es herrscht Flaute. Nach den verregneten Tagen gar nicht mal schlecht, aber jetzt geht nichts mehr weiter. Am Abend kommt der Schiffsarzt mit einer Matrosin in die Kajüte und meint er müsse sie untersuchen, ich soll mir die Beine vertreten, was ich auch mache.

Ich wirke einen Odem auf die Kapitänskajüte und siehe da, die Tür ist verzaubert. Ich spreche mit dem Kapitän und er meint dass er sich diesen Zauber hat machen lassen zu seiner Sicherheit. Während ich mit ihm in seiner Kajüte bin gibt er Klopfzeichen mit dem Fuß auf den Boden. Unter uns ist der Abgesperrte Teil, aber es passiert nichts.

Später zurück in der Kajute, Der Arzt und die Matrosin sind eingeschlafen, nackt, in meinem Bett!!! Das wird ein Nachspiel haben, bei Tyakraman. Ich lege mich in die freie Koje von Ensgar, der mittlerweile wieder am Steuerrad steht.

 

5.Efferd

Der Küchengehilfe ist verschwunden, anscheinend in der Nacht über Bord gegangen. Der Waldmensch wird an Deck gebracht um die beiden Steuermänner einen Kurs zu erklären, und wie man nach der Färbung des Wassers navigiert! Auch Steuermann Alvaro war entsetzt darüber das so was geht. Ich wirke einen Odem und tatsächlich, der Waldmensch wird beherrscht um sich so kooperativ zu zeigen. Er weiß auf nachfragen nicht einmal das er ein Gefangener ist. Aber wer beherrscht ihn. Ein Weiterer Odem enthüllt die Tätowierung auf der Brust des Zungenlosen Schiffskochs als magisch. Hat er seine Zunge etwa dem Namenlosen geopfert?

Unterdessen schickt die Bootsfrau Inka sechs Matrosen ins Wasser um die Bohrwürmer von der Außenseite abzukratzen. An die Schwimmer wird Kajubo verteilt, damit die Schwimmer länger unter Wasser bleiben können. Frau de Sylphur lässt sich diese Reise etwas kosten! Laut dem Waldmenschen sind es gefährliche Gewässer zum schwimmen. Und tatsächlich kommt eine Schwimmerin nicht mehr zurück. Es ist die, welche heute Nacht beim Schiffsarzt schlief. Steuermann Alvaro verlangt ein Kajubo und will nach ihr tauchen, aber Bootsfrau Inka verbietet es und taucht selber! Sie findet sie aber nicht mehr, und der Waldmensch erzählt von vielarmigen Schrecken.

Abends kommt der Schiffsarzt mit einer neuen „Patientin“! Aber Alvaro und ich weigern uns die Kajüte zu verlassen. Die beiden stört das nicht und sie beginnen in meinem Bett mit den „Doktorspielchen“.

Alvaro will etwas unternehmen bevor noch mehr Leute „verschwinden“, doch wir wissen gar nicht was an Bord los ist. Ensgar glaubt das es noch sechs Tage bis Ghurenia sind.

6.Efferd

Nebel! Wir hängen in einer undurchdringlichen Nebelwand fest, und tümpeln so vor uns hin. Der Kapitän hat mich in seine Kajüte gerufen, ich soll so schnell als möglich die Sumpfratten, welche in den Zwischendecks hausen, vernichten. Sie knabbern schon an den Vorräten.

Den ganzen Tag mache ich mich auf die Suche von Rattenlöchern, und Kotspuren. Das alles ist nicht sehr ergiebig. Alvaro der Steuermann hat sich an die schöne Jandra rangeschmissen, und an scheinend für den Abend was ausgemacht. Ensgar, der zweite Steuermann, hat den ganzen Tag geschlafen und der Schiffsarzt ist nach wie vor einem Geheimnis auf der Spur das anscheinend nur er sieht.

Meine Erfolge Ratten zu fangen halten sich in Grenzen. Ohne Exposami kann ich das Nest nicht finden, und auch in Reptilia, oder Krabbelnder Schrecken, bin ich nicht in der Lage etwas gegen Ungeziefer zu machen.

Am Abend dann steigt Qualm aus dem Unterdeck auf. Aber ein Feuer ist das nicht, es riecht eher wie in einer Alchemistenwerkstatt.

Also runter, und aus der Tür kommt auch schon der Koch Bugos mit einer ganz verbrannten Hand. Während der Schiffsarzt ihn versorgt schauen Alvaro und ich vorsichtig nach was sich in diesem Raum befindet, aber zwei der Elitesöldner machen uns freundlich darauf aufmerksam uns um unseren eigenen Kram zu scheren.

Anscheinend besteht keine Gefahr, aber ein misslungenes Experiment, ist auch kein gutes Zeichen.

Der Schiffsarzt kann herausfinden dass der Koch doch sprechen kann. Anscheinend hatte er ja keine Zunge. Während der Koch und die Bootsfrau sich beim Kapitän über den Unfall rechtfertigen müssen, dringen Alvaro der Steuermann, Miguel der Schiffsarzt und Belgor der Zimmermann in die Kajüte des Kochs ein. Sie vermuten verbotene Substanzen, und wenn nicht das, so dann doch eine Extraportion Rum. Ich folge ihnen und als sich der Schiffsarzt an einer Geheimtür hinter der der Rum lagern soll zu schaffen macht, da geht es los. Er hat plötzlich panische Angst vor Alvaro und läuft schreiend weg. Auch Alvaro versucht in den Spalt zu greifen mit dem man den Mechanismus aufmachen kann, und auch er sticht sich irgendetwas in die Hand, und hat plötzlich panische angst vor mir. Er läuft weg und ich verlasse den Raum bevor noch der Koch von dem Geschrei angelockt wird. Der Schiffszimmermann versucht die Tür wieder zu versperren.

 

Wieder in unserer Kajüte steht plötzlich Alvaro vor mir. Immer noch wie benommen droht er mir mit einem Schemel, und will mir den Kopf einschlagen. Ein „Bhu“ das stärker als der schlimmste „Horriphobus“ wirkt lässt ihn in wilder Panik die Flucht ergreifen. Als er den Raum verlässt höre ich draußen wieder den Arzt schreien.

Da stehe ich nun und vor mir liegt nackt Jandara, in Alvaros Bett. Sie hatte anscheinend hier auf ihn gewartet, wie am Nachmittag ausgemacht.  Sie schien leicht verwirrt von Alvaros Auftreten, also komme ich meiner Pflicht nach und „beruhige“ sie.

 

7. Efferd

Nebel! Der Tocamuyac kennt sich anscheinend nicht mehr aus. Wir sind verloren im Südmeer.

Der Kapitän ruft mich, und ist verärgert weil ich noch immer keine einzige Ratte gefangen habe. Er erwähnt sogar selbst das doch ein Dämon die Zwischendecks säubern könnte! Gut soll er haben.

Ich gehe zu Bugos und konfrontiere ihn mit der Tatsache das er Sprechen kann, und fordere ihn auf zur Mithilfe.

Tatsächlich ist er ein Alchemist welcher mit Bannbalöl den Tocamuyac beherrscht. Letzte Nacht ist ihm ein Trank misslungen, deswegen der Qualm.

Er kann mir mit Astraltränken weiterhelfen, und er hat sogar einige Paraphernalia.

Ich mache mich mittels Invocatio Integra daran einen Difar zu beschwören. Ein Rattendämon um Ratten zu jagen, hehe.

In meiner Kajüte lege ich Bann und Schutzkreis an. Nach einen halben Tag Arbeit geht es los. Alvaro ist anscheinend mit einer neuen Gespielin irgendwo verschwunden, Inka der Bootsfrau. Der Schiffsarzt und der Schiffskoch sehen mir zu.

Ah die Temperatur senkt sich, der Difar kommt. Die Beherrschung gelingt. Ich weise in an alle Ratten an Bord zu töten. Ah wollte er viel Kraft von mir, aber ich konnte seine Forderungen trotz zweier Astraltränke nicht erfüllen. Er brach aus dem Bannkreis aus drang in den Schutzkreis ein und schlug wie ein Berserker  nach mir. Einige Schläge konnte ich abfangen, aber er nahm sich von mir was ich nicht bezahlen konnte, dann verschwand er durch ein Rattenloch.

 

Erschöpft sank ich auf meine Bettstatt.

 

8.Efferd

Gleich am frühen Morgen ließ mich der Kapitän zu sich rufen. Im Bett des Kapitäns war ein Bild des Grauens zu sehen. Der Difar hatte sämtliche Ratten an Bord zu kleinen Stückchen zermatscht und unbemerkt von Kapitän in dessen Bett zerstreut. Aber nicht nur das auch der Kopf seiner Lieblingsziege war dabei! Ich wollte gerade zu einer Erklärung ansetzen da flog schon seine Faust in mein Gesicht, und ein „aus den Augen“ ließ ich mir nicht zweimal sagen. Den Ziegenkopf habe ich behalten. Der Kapitän lies seine Kajüte von Matrosen säubern.

 

Ich widme mich Studien und diskutiere mit dem Navigator über Sternkunde.

 

Am Abend eine Sternenklare Nacht, der Nebel ist aufgerissen, und der Tocamuyac faselt von einem falschen Ort, falscher Zeit, und springt über Bord. Ein Wahnsinniger mitten in der Nacht irgendwo im Südmeer. Da kommt auch schon der Alarm, vom Himmel schießen mächtige Feuerbälle ins Wasser – Meteoreisen!

Aber sind wir nicht viel zu dicht beim Einschlag? Schon regnen die ersten kleineren „Brocken“ durchs Segel. Alvaro sieht durch ein Fernrohr das der Tocamuyac auf ein schwimmendes Dorf zu schwimmt. Aber das ist doch die falsche Richtung, oder? Ich vertraue auf den Kapitän!

Möge Gal’K’zuul uns schützen.

Ende Efferd

Liebes Tagebuch, ich weiß nicht genau welcher Tag Heute ist, aber ich denke dass wir noch Efferd haben.

Ich schreibe diese Zeilen auf einem Floß, das von zwei Zyklopen gerudert wird. Niemand wird mir die Geschichte glauben, nicht einmal im verrückten Brabak.

 

Vor etwa drei Wochen ist ein Meteor in einiger Entfernung zu unserem Schiff ins Südmeer eingeschlagen. „Himmelsputz“ nennen die einheimischen dieses Phänomen, und es soll dreimal Jährlich passieren. Dann kommen alle hierher um sich der Schätze zu bereichern.

Diesmal waren wir zu dicht dran. Der Meteor löste eine gigantische Flutwelle aus, wie sie wohl Havena oder Selem zerstört haben mag.

Einige sprangen in Panik über Bord, und versuchten das schwimmende Dorf der Tocamuyak zu erreichen. Der Kapitän und wahrscheinlich auch der 1.Steuermann wurden von einem Meteorsplitter getroffen und mitsamt der Reling ins Meer gerissen.

Alvaro, der 2.Steuermann, versuchte zunächst das Schiff zu wenden, doch dann hätte uns die Welle seitlich erwischt, und es wäre um uns geschehen gewesen. Zum Glück erkannte er seinen Irrtum rechtzeitig und fuhr gerade in die Jahrhundertwelle hinein.

Was dann folgte war ein schütteln und schaukeln, ein rütteln und fallen. Ich habe versucht mich unter Deck in Sicherheit zu bringen, aber es fiel alles durcheinander, wie durch ein Wunder konnte ich meine Habseligkeiten beisammen halten.

 

Als es Tag wurde, oder der nächste, ich weiß es nicht mehr, da lag unser Schiff auf einer Sandbank. Ohne Masten, Leckgeschlagen, und Wasser soweit das Auge reicht. Am Leben waren nur mehr vier Leute. Belgor, der Schiffszimmermann, Miguel, der Schiffsarzt, Alvaro der Steuermann und ich.

Was mit den Leuten geschehen ist welche über Bord gingen, oder mit den Tocamuyacs weis ich nicht.

Ich weis nicht wie viele Tage wir ausgeharrt haben, Nahrung und Trinkwasser waren knapp. Wir haben versucht das Schiff zu reparieren, aber ich denke dass diese Thalluke keine Fahrt mehr unternehmen wird. Einmal wurden wir von einem Kraken angegriffen, den wir knapp in die Flucht schlagen konnten. An seinen Tentakeln hatten wir wieder ein wenig zu essen. Dann tauchten überraschend vier halb verdurstete Tocamuyacs auf und griffen uns an. Es waren anscheinend die letzten überlebenden des schwimmenden Dorfes. Ich konnte einen paralysieren, und die anderen ergaben sich nach schwereren Verletzungen. Nach einem Gespräch beschlossen wir zusammenzuarbeiten um mehr Chancen zu haben. Doch die Chancen schwanden täglich.

Ich weis nicht wofür dieses Schiff ausgerüstet war und was wirklich der Zweck unserer Reise war, aber wir fanden an Bord einige seltsame Dinge. Zum einen Turmschilde (!) und einen Skorpion (!), zum anderen ein Alchemistenlabor. Leider war fast alles bist auf ein paar Phiolen zerstört.

 

Gestern haben wir durch das Fernrohr dann das Floß entdeckt. Zwei Zyklopen rangen mit einer kleinen Seeschlange! Sie nahmen den Kopf als Trophäe, und tauchten dann nach dem Meteoreisen.

In einem alten Reisebericht der Korisande las ich über eine Insel im Südmeer auf welcher Zyklopen hausen sollen. Ich habe das als Seemannsgarn abgetan, bis Heute.

Alvaro meinte wir sollten sie auf uns Aufmerksam machen (!) was wir am Abend mit einem Feuer taten. Die Tocamuyac und Belgor waren außer sich vor Furcht.

Am nächsten Morgen kamen sie, musterten uns, und erkannten mich als „Hexer“. Sie wollten das ich den Geist unseres Schiffes beschwor. Was immer sie meinten, ich beeindruckte sie mit der Beschwörung eines Heshtot. Mitten am Tag, kam Umbra Cineris, der Aschegeist und ich befahl ihm mit meinem starken Willen den Tag zu verfinstern, was er mit seinem Dunkelheit Zauber auch machte. Mann waren die alle beeindruckt, der Steuermann, Der Schiffsarzt, die Zyklopen, alle, ALLE!

Dann schickte ich ihn zurück.

Die Zyklopen erzählten von ihrer Insel, einer alten Pyramide, Geistern und einem Unfruchtbarkeitsfluch der über der weiblichen Zyklopin lag. Als das Wort „Schatz“ fiel, bekamen Alvaro und Miguel ein seltsames glitzern in den Augen. Die Zyklopen nahmen uns mit um ihren Fluch zu beenden.

Die Tocamuyac und der Schiffszimmermann hatten sich versteckt, und waren auch trotz sehr gutem Zureden nicht dazu zu bewegen mit auf das Floß der Zyklopen zu steigen. Vielleicht war auch dass eine gute Entscheidung gewesen. Ich wollte nur weg von der Sandbank. Und die Aussicht auf Geister und eine alte Pyramide ließ mich auch ein wenig träumen uraltes Wissen zu entdecken. Es würde eine Enttäuschung werden wie immer, aber es würde ein Abenteuer werden, ganz sicher.

Ich hoffe dass ich nun wieder öfter Eintragungen machen kann. Die Zyklopen haben uns versprochen uns aufs Festland zu bringen wenn wir den Fluch vertreiben können. Die Tocamuyac haben gesagt die Zyklopen werden uns in ihren Kochtopf werfen wenn wir ihnen geholfen haben.

Wir werden sehen wer Recht behält.

Der männliche Zyklop hat unser altes Schiff noch von der Sandbank geschoben, ich hoffe das die Strömung die Tocas und Belgor irgendwo hin treibt von wo aus sie Heim kommen. Manövrierfähig ist das Schiff noch nicht.

Dabei hätte ich Belgor so gerne noch etwas Heimgezahlt, weil er mir bei dem Versuch eine Riesenmuschel zu öffnen sein abgleitendes Brecheisen an den Kopf geschossen hat.

 

8 Tage nach dem letzten Eintrag

 

Das Datum weiß ich immer noch nicht. Wir haben eine Insel erreicht und die Zyklopen haben uns in einer Bucht ausgesetzt an deren Steilhang eine Höhle auszumachen war. Unsere Unterkunft wie sie meinten. Dann ließen sie uns ein Fass Trinkwasser da und deuteten uns die Richtung in der sich das alte Gemäuer, welches den Fluch über die Insel  legte, liegen sollte. Die Nacht in der Höhle war nicht erholsam und der Schiffsarzt meinte am nächsten morgen das wir den Grad erklimmen sollten der die Insel teilte um uns einen Überblick zu verschaffen.

Die Insel ist Hufeisenförmig mit einer sicheren Bucht in der Mitte und an der einen Seite ist eine art Schiffsfriedhof zwischen der Insel und einer ganz kleinen vor gelagerten Sandbank.

Dort in der Nähe haben auch die Zyklopen ihre Wohnhöhle, zumindest haben wir dort Rauch gesehen.

Der Aufstieg durch das Gestrüpp war nicht so einfach sind wir doch alle die Unbillen der Natur nicht so gewohnt. Die Nächte waren kurz und Wenig erholsam, ich hatte mich einmal sogar in einem Strauch verfangen das die anderen mich herausschneiden mussten. Miguel Escarelli wäre fast das Opfer einer Würgeschlange geworden, aber wir konnten sie gerade noch in die Flucht schlagen bevor sie ihn mit sich in den Baum zog. Eine Raubkatze haben wir auch gesehen und Spinnen, ein gar ekeliger Ort.

Heute haben wir einen bemoosten Hügel gefunden unter dem sich ein Gebäude befand. Wir erreichten es mehr Tod als lebendig, die Natur hat uns alles abverlangt. An der Spitze gibt es einen Eingang, anscheinend haben die Zyklopen den vor langer Zeit frei geräumt. Ich seile mich als erster ins innere der Pyramide, denn um so eine handelt es sich wohl. Ein Odem zeigt das fremde Magie anwesend ist. Ein einziger Raum mit vielen Bildern an den Wänden in der Mitte ein „Altar“(?) Stein. Diesen kann man anscheinend verschieben aber wir sind zu schwach. Die Bilder zeigen ineinander verschlungene Echsenwesen, und immer wieder eine geöffnete Muschel mit Perle darüber. Miguel Escarelli findet ein Geheimfach in dem ein Buch versteckt ist.

Wir schlafen in der Pyramide. Am Morgen sehen wir das eine Spinne den Eingang fast zu gesponnen hat, wir können sie vertreiben.

Ich beschäftige mich mit dem Buch, es ist das Tagebuch eines Kapitäns oder Piraten. Vor 200 Jahren wurde er und seine Mannschaft von den Zyklopen (!) gezwungen den Fluch zu brechen. Den Fluch dem wir Heute auf der Spur sind. Anscheinend sind schon damals alle umgekommen.

 

Alvaro und Miguel gehen Feuerholz sammeln. Als die beiden weg sind, versuche ich den Besitzer des Tagebuches zu beschwören, was auch gelingt.

Der Totengeist erzählt mir dass er von den Zyklopen verraten wurde. Sie hätten etwas vom Altar genommen und in ihre Höhle gebracht was den Fluch auslöste.

Er würde uns helfen wenn ich ihm einen Körper gebe in den er einfahren kann. Ich habe das noch abgelehnt, aber versprochen ihn zu erlösen, so es geht.

Er erzählte mir von weiteren Räumen hier in der Pyramide, aber nichts über deren Inhalt. Auch der Zweck des Gebäudes hat sich mir noch nicht erschlossen.

Ich vertreibe den Geist bevor die beiden anderen zurückkommen.

Diese wurden unterwegs von einer Riesenspinne angegriffen. Alvaro hat knapp überlebt. Was ist nun zu tun?

Südmeer, Tag X

Wir sind Heute vor einer Insel vor Anker gegangen, die Götter allein wissen was uns hier erwartet.

Die letzten Tage waren sehr turbulent. Wir sind durch einen Geheimgang vom Echsentempel aus in die Schatzkammer der Zyklopen eingedrungen. Dort lagen Güter von mehreren großen Schiffen. Leider konnte ich mich nicht um die Bücher kümmern, die Zyklopen haben uns erwischt, und ich habe ihnen erklärt das sie den Altarstein welcher ebenfalls in der Höhle aufbewahrt wurde zurückbringen müssen um den Fluch zu brechen.

Darauf sind sie eingegangen, haben aber Alvaro erwischt der schon die Taschen voller Goldmünzen hatte. Sie haben ihn in Ketten gelegt und wir dachten nicht das er es überlebt. Ich habe ihnen eingeredet das ich sein Blut brauchen könnte bei der Austreibung also haben sie ihn mitgenommen.

Drei Tage sind wir gewandert und beinahe hätte mich eine Würgedattel erledigt. Aber die Zyklopen waren rechtzeitig zur Stelle.

Miguel hat sie belauscht. Die Zyklopen wollten uns alle töten nachdem wir den fluch gebrochen haben. Ich habe mir überlegt den Geist in einen der beiden Zyklopen einfahren zu lassen, damit der eine den anderen tötet. Mit einem verletzten hätten wir es vielleicht aufnehmen können.

 

Im Tempel habe ich alles vorbereitet, und den Geist gerufen. Dieser ist tatsächlich in den Zyklopen eingefahren und hat begonnen den anderen zu würgen. Was nicht beabsichtigt war ist das beim Kampf der Titanen die Pyramide so weit beschädigt wurde das diese begann einzustürzen. Gerade konnten wir uns alle retten. Draußen bemerkten wir das sich ein Zyklop aus der eingestürzten Ruine zu graben begann.

Wir machten uns bereit um ihn zu töten. Doch der eine Zyklop trug den anderen und beide waren beinahe unversehrt, also haben wir uns nicht gewagt ihnen zu nahe zu kommen. Sie hatten Heiltränke dabei! Überraschenderweise war der Zyklop aber von der Besessenheit so beeindruckt, das sie uns gedankt haben, und tatsächlich mit einem kleinen Boot die Insel zu verlassen erlaubt haben.

Vom Geist haben ich ein Amulett erhalten das ich seine Familie bringen soll.

Beim ersten Zwischenstopp bei dem wir unser Habseligkeiten aus der Höhle geholt haben wo wir angekommen sind, wurde Alvaro beinahe von einer Muräne getötet. Zumindest hat sein bestes Stück gelitten.

Beim 2. Zwischenstopp, einem Riff welches uns die Zyklopen genannt hatten, haben wir nach Meteoreisen getaucht und tatsächlich etwa 15 kg geborgen. Dabei wurde Alvaro von einen giftigen Tigerhai attackiert. Ich habe das Zielwasser getrunken und ihn mit Miguels Armbrust getötet. Zum Glück hatte das Elixier die beste Qualität (E) und 2 Schüsse waren genug für das Vieh. Zum Glück hatte Miguel vorher beide Armbrüste für so einen Fall geladen, zum Nachladen wäre keine Zeit gewesen.

Nun einige Tage weiter ist eine Vulkaninsel aufgetaucht, an deren Seite wir die Überreste der „Peliona“ ausmachen konnten. Sie scheint nicht sehr Seetüchtig, und wir warten erstmal die Nacht ab ehe wir an Land gehen.

Notizblatt1 Exkurs zur Echsenpyramide

Ad Primo: Konstruktio

Der Aufbau der Pyramide erfolgte auf drei Ebenen. Zuoberst ein Raum mit etwa 50 Raumschritt nach oben hin verengend. An der Spitze ein Einlass, wohl aber nicht als Haupteingang gedacht. Die Höhe dieses Raumes beträgt etwa 15 Schritt.

In der Mitte des Raumes steht ein Altarstein, darauf ein mächtiges Steinkonstrukt in Form einer geöffneten Muschel. Darin liegend eine Perle mit sicherlich 2.5 Spann Durchmesser welche in Form eines Leviatankopfes geschliffen wurde.

Der Altarstein verschiebbar über einer Klappe.

Darunter auf der zweiten Ebene ein weiterer Raum, etwas größer als der darüber liegende. In der Mitte ein glatter Schacht nach unten.

Der Schacht führt nach unten zur dritten Ebene zu einer unterirdischen Kammer die mit Wasser gefüllt ist. Durch einen Verbindungsgang kann man in eine weitere Höhle tauchen. Diese große L-förmige Höhle ist auf Strandniveau aber bis auf einige umlaufende Simse mit Wasser gefüllt. Hier gibt es einen  Ausgang zum Strand durch eine natürliche Höhle. Durch einen weiteren Gang kann man von dem L-förmigen Raum ins Meer tauchen. Dieser ist sicherlich über 30 Schritt lang und wahrscheinlich der eigentliche Eingang zur Anlage gewesen.

Ad Secundo: Disegno

Die Wände im obersten sind mit Runenbildern versehen. Die Darstellung ist oft eine nach oben geöffnete Muschel mit einem Ei darüber. Weiters ineinander verschlungene Wesen mit dem Oberköper eines Echsenmenschen und dem Unterleib einer Schlange. Anscheinend Paarungsabbildungen. Bilder von Leviatanim.

In der zweiten Ebene ebenfalls die Bilder der nach oben geöffneten Muschel allerdings klettern aus der geborstenen Perle kleine Kröten.

In der dritten Ebene keine Zeichnungen aber an der Decke angebrachte oder natürliche Kristalle.

Ad Tertio: Magica

Die beiden obersten Räume sind von fremdartiger Magie durchflutet welche von dem Altarstein ausgeht. Die Magie ist höchst wahrscheinlich auf die Leviatanim zurückzuführen und aufgrund der immer noch großen Wirkung, über eine lange Zeitspanne könnte eine Infinitum Variante impliziert sein. Die Magie wirkt sich Gefühl- und Motivation steigernd aus. Ein ANALYS brachte keine genauen Erkenntnisse.

Weiters war die Altarreliquie mit mindestens einem Fluch belegt. Einen haben die Zyklopen ausgelöst als sie die Reliquie entfernten und in ihre Höhle brachten. Zu welchem Zweck der Fluch gedient haben mag, welcher mit Unfruchtbarkeit straft, hat sich mir nicht erschlossen. Ebenso ob mehrere Ladungen impliziert waren. Die „Unfruchtbarkeit“ lässt auch auf einen eventuellen Hexenfluch schließen.

Ich habe in der Altarhöhle einige Zauber gewirkt, diese wurden von dem Ort und der fremdartigen Magie weder gestört noch gefördert.

In den unteren Höhlen angebrachte Kristalle wiesen keinerlei Magie auf, könnten aber eine Art Lager für die Kristallomanten gewesen sein. Ich konnte an der Anordnung an der Decke keine Sternbilder oder sonstige Parallelitäten herauslesen.

Ad Quatro: Finalita

Die Anlage diente wahrscheinlich einem Leviatan als Wohnanlage. Während der oberste Raum als sonnendurchflutete Paarungsstätte diente, war der darunter liegende ein Brutgelege. Verehrung fand hier anscheinend H’Rangaar, in Kombination mit Sad’Nav. Die Öffnung in der Pyramidenspitze weißt zum einen auf die enorme Sprungkraft dieser Echsen hin welche diese Höhe mit Leichtigkeit springen konnten. Zum anderen auch auf die Anwesenheit von Flugechsen. Dieser erhöhte Punkt diente wahrscheinlich auch als Aussichtspunkt um sich nähernde Schiffe zu erspähen.

Der steil und glatt nach unten führende Schacht zwischen Ebene 2 und 3 konnte von den Saugnäpfen der Krötenmenschen leicht erklommen werden. Für andere Angreifer von der See aus war er ein unüberwindliches Hindernis. Durch den Schacht aber stieg auch Wasserdampf auf um im Brutgelege Ebene 2 für Optimale Raumtemperaturen und feuchte Bedingungen zu sorgen.

Ad Quinto: Abitante

Leviatan, Flugechsen, Achaz, Kristallomanten

Anscheinend ist hier ein Vulkan ausgebrochen denn die ganze Insel und auch die Pelione ist über und über mit einer dicken Schicht Asche bedeckt.

Ein schwerer Sturm fegt über die Insel hinweg. Zweieinhalb Tage wütet er und richtet die schlimmsten Zerstörungen an. Dennoch können wir einige Dinge bergen. Leben ist nirgends zu finden. Es gab früher mal ein Dorf hier auf der Insel aber davon ist nichts mehr übrig. Auch die „Überlebenden“ der Pelione haben wir nirgends gefunden. Miguel und Alvaro sind losgezogen um die Insel nach Leben zu untersuchen. Wir wollen dann rasch weiter bevor wir gar nichts mehr zu essen haben. Trinkwasser haben wir auffangen können.

Miguel hat in einer eingestürzten Höhle eine Hand gefunden welche unter den Trümmern am Höhleneingang hervor ragte. Aber auch auf Rufen reagierte niemand mehr. Die dort Unterschlupf fanden sind wahrscheinlich alle Tod.

Von der erhöhten Position sah er etwas im Wasser. Mitten in einer versteckten Bucht war da etwas unter der Wasseroberfläche. Das wollten wir uns ansehen. Und Alvaro und Miguel fanden bei ihren Tauchgängen die Reste von Gebäuden. Alte, runenbedeckte Paläste oder Tempel der Achaz. Während Alvaro bald das Interesse verlor als nur einige verzierte Amphoren gefunden wurden, war Miguel wie im Wahn. Immer und immer wieder stieß er hinab, verbrauchte die letzten Kajubo. Später hatte er in einem gut erhaltenen Gebäude eine Steinkiste (Sarkophag?) gefunden. Alvaro half ihm unter großem Vorbehalt und unter größter Unterdrückung seiner Totenangst den Steindeckel zu öffnen. Schon bald hatte Miguel vier runenbedeckte, magische (nach einem guten Odem) Päckchen herauf getaucht. Diese enthielten verzierte, und edelsteingeschmückte Ritualgegenstände aus Meteoreisen. Ein Szepter, ein Dolch, eine Axt (Reißer) und ein Dreizack

Ich konnte auch hier mittels Odem eine starke Magie feststellen, allerdings ließ sich bis auf das Szepter keine eindeutige Analyse bewerkstelligen. Wobei ich zugeben muss dass es auf diesem Gebiet bessere gibt als mich.

Als Miguel den Dolch nahm wurde der Dolch unsichtbar. Als er das wiederholte wurde er selbst Unsichtbar aber der Doloch nicht. Dann begann er langsam von innen nach außen wieder Sichtbar zu werden. Ein Traum eines jeden Anatoms.

Das Szepter enthielt eindeutig Komponenten aus dem Merkmal „Dämonisch(Thargunitoth)“. Eigentlich mein Fachgebiet, trotzdem hat sich mir der Sinn noch nicht erschlossen.

Morgen früh wollen wir die Segel setzen, Firnuwärts!

 

Dritter Tag auf See, Datum weiß ich immer noch nicht. Eigentlich hätten wir Heute Ghurenia erreichen sollen, doch wir sind anscheinend langsamer als unser Steuermann dachte. Wir haben Heute ein anderes Schiff gesehen. Ein kleiner, schneller Segler, der sofort auf uns zuhielt als er uns gewahr wurde.

Wir wollten uns austauschen aber es waren Piraten welche nicht reden wollten.

Ein Nekromant, oder zumindest ein Zauberer mit Kenntnis des SKELETARIUS, mit einem halben Dutzend Untoten und einem halben Dutzend Piraten.

In der Nacht haben sie uns eingeholt. Ein gezielter IGNIFAXIUS hat unsere Mast zerstört. Dieser ging zum Glück über Bord und hat nicht das ganze Schiff angezündet. Dann kamen die Piraten. Zwei bedrängten Alvaro. Ich rief gegen die Übermacht einen Heshtot zu Hilfe.

Der brauchte aber lange im zu kommen. Einen FULMINICTUS brachte ich noch an, bevor mich ein Entermesser so schwer am Bein traf das ich Kampfunfähig war. Aber meine Rache war bereits unterwegs, nicht mehr aufzuhalten.

Miguel hatte sich gerade einer Übermacht von drei Piraten ergeben, auch Alvaro lag schwer verletzt am Boden. Der andere Nekromant hatte gerade einen Fuß auf unser Boot gesetzt das erschien die schwarze Kutte inmitten von allen. Mit letzter Kraft hetzte ich ihn auf den Magus.

Dann folgte eine lange Dunkelheit. Schreckliche Geräusche waren zu hören, und brüllen als würden sich die Niederhöllen selbst öffnen. Eine eisige Kälte legte sich über Boot, und dann war Stille. Noch lange danach war es Dunkel. Und als sich das Morgengrauen zeigte bot sich ein Bild des Schreckens. Der feindliche Magier war ebenso wie der Heshtot verschwunden. Dazu fehlte ein Pirat. Ein weiterer war mit der schwarzen Meteoreisenaxt an die Reling genagelt. Am anderen Boot standen die Untoten reglos da. Anscheinend warteten sie auf den nächsten Befehl, aber es konnte ihnen keiner einen geben.

Inmitten all dem lag Miguel Verigo Escarelli von Taladur. Unter ihm eine Piratin, in ihre Einzelteile zerlegt. Ein hässliches Blutbad als hätte ein Anatomieschüler ein lebendes Wesen seziert. Er war über und über mit Blut bedeckt, hatte sogar Fleischreste zwischen den Zähnen als hätte er ihr ein Stück heraus gebissen. Und ich bin sicher er hat.

Er gab an das er die Dunkelheit genutzt hatte um seinen Angreifern zu entwischen. Griff im Finsteren nach einer Waffe und erwischte erst die Axt. Als diese im ersten Gegner stecken blieb, weil sie mit viel mehr Wucht zugeschlagen hatte als er sie geschwungen hat (!), griff er nach dem Dolch. Danach erinnerte er sich an nichts mehr, was auch sicher besser für ihn ist.

Alvaro, der stämmige Seebär, musste sich bei seinem Anblick sogar zweimal über die Reling Übergeben.

 

Wir haben die Leichen und die Skelette über Bord geworfen, da ich sie nicht übernehmen konnte.

Auf dem anderen Schiff haben wir interessante Bücher gefunden, darunter auch den Almanach der Verwandlung.

Außerdem hatte sich eine Piratin versteckt, welche nach den Vorkommnissen der letzten Nacht völlig verstört und verängstigt war. Sie bot uns an uns an Bord zu helfen, wenn wir sie in einer Stadt absetzten. Na gut, Alvaro konnte das Boot ohnehin nicht allein steuern. Leider hatte der Magier keine Tränke an Bord. Ich benutze meinen Zauberstab als Krücke, die Wunde am Bein ist sehr tief, auch der Verband vom Arzt konnte keine Heilung bringen.

Sobald ich mehr Zeit habe werde ich die Waffen näher untersuchen. Aber vielleicht eine „KARNIFILIO“ Variante auf der Axt.

Die Piratin, welche sich mit Larissa vorstellte, konnte mir leider den Namen des Nekromanten nicht sagen. Schade, solche Leute die mit Piraten zusammenarbeiten bringen nur schlechtes Gerede über unsere Zunft.

Heute sind wir weit vor Ghurenia vor Anker gegangen. Ein Boot kam von der Stadt herüber und ließ uns nicht in den Hafen. Anscheinend hat sich hier eine schlimme Seuche ausgebreitet. Ich hoffe aber dass wir bald Nahrung bekommen.

 

Ghurenia Tag 1

Von den letzten Tagen weiß ich nicht mehr viel. Die meiste Zeit habe ich geschlafen. Die Schmerzen im Bein waren beinahe unerträglich. Die Wunde, welche mir der Pirat zugefügt hatte konnte unser Medicus nicht heilen. Larissa ist verschwunden, und Alvaro und Miguel sind den ganzen Tag in der Stadt unterwegs.

Tagelöhner haben mich mit einer Trage in ein Gasthaus getragen. Nun liege ich also hier. Miguel hat mir erzählt das er im PERaine Tempel um Hilfe gebeten hat, doch die wollten dort nur abkassieren, kümmerten sich nur um die Kranken welche betuchter waren. Anscheinend halten sie es für Zeitverschwendung sich um die unheilbaren Kranken zu kümmern. Miguel hatte anscheinend einen Streit mit ihnen.

In der Stadt, sollen raue Sitten herrschen. Gardisten haben den armen Teil vom reichen getrennt. Überall werden Passierscheine verlangt. Gardisten beschießen Schwerkranke sogar mit Armbrüsten. Hier herrscht Praefos Quotos, in seinem Palast hoch über dem Hafen. Alles ist extrem teuer. Lauter Wucherer hausen hier. Miguel und Alvaro, wollten Proviant kaufen für die weiterfahrt nach Brabak. Aufgrund der schweren, unheilbaren Seuche, Schwarzer Brand genannt, sind Lebensmittel knapp und schwer zu bekommen.

 

Ghurenia Tag 2

Als ich Heute aufgewacht bin, war ich vollständig geheilt! Anscheinend hat Alvaro die Peraine Priester geholt und sie ein Wunder Wirken lassen. Er hat sie mit der Perle bezahlt die wir in der Riesenmuschel gefunden haben. Hoffentlich wirken sich die Karmalen Kräfte nicht auf meine Beschwörerei aus.

Miguel ist anscheinend mit Alvaro darüber in Streit geraten, weil er die Priester hier nicht mag. Für mich auch ein Wunder das denen noch Karmalkräfte gewährt werden. Aber der Zweck heiligt die Mittel, ich bin wieder ganz gesund.

Miguel ist weg. Er hat eine Einladung bekommen bei irgend einer reichen Familie.

Vor dem Streit waren er und Alvaro noch festliche Kleidung kaufen, und bei einem Händler Namens Klabinto, welcher uns Proviant verkaufen sollte. 8 Tage wird die Beschaffung dauern!

Ein Söldner war beim mir, wir sollen uns beim Praefos einfinden, anscheinend hat Miguel ärger gemacht.

Ghurenia Tag 3

Gestern Abend waren wir beim Praefos und haben dort auch wieder Miguel getroffen. Alvaro hat sich in der Eingangshalle schon aufgeführt, das wegen ihm ein Sklave geschlagen wurde.

Seinem „Mundschenk“ war der Schnaps ausgegangen.

Der Praefos hat uns trotzdem Empfangen. Ein übler Bursche, hat uns gleich gedroht. Das er hier das Sagen hat, und wir keine Unruhe stiften sollen, …..

Er hat die Unruhe Hinter den Kulissen wohl vorhergesehen, denn mehrere betuchte Händler rangeln sich um unsere Echsischen Waffen.

Die will ich aber ohnehin nicht hergeben. Miguel will den Dolch und die Axt veräußern.

Beim rausgehen haben wir noch einen Blick auf ein äußerst bezauberndes Wesen werfen können. Die hübsche Schwester des Praefos. Ich denke allein darauf sie anzusehen steht die Todesstrafe. An den Blicken von Alvaro und Miguel konnte ich sehen das wir die Strafe darauf bald kennen werden. Obwohl...

 

Gestern Abend waren wir noch auf dem Fest, bei dem Miguel eingeladen war.

Der Handelsherr Ganaches lud zur Orgie. Viel habe ich nicht mitbekommen, nicht einmal wer der Gastgeber ist. Die Leute haben sich regelrecht um mich gedrängt. Laut ihren Aussagen bin ich der einzige Magier auf der ganzen Insel und somit sehr exotisch.

Sie wollten Kunststücke sehen. Ja genau!

Von einem Nekromanten! Ich hätte den Geist des verstorbenen Familienoberhauptes beschwören können, oder eine Verbindung zu ihm ins Totenreich herstellen, aber ich denke das hätte die Party gesprengt. Auch ein Dämon kam nicht in Frage obwohl ein Laraan hier sicher seinen Spaß gehabt hätte.

Ich habe also zuerst mit IMPERSONA das Gesicht der Edeldame angenommen, welche am vorlautesten war. Eigentlich keine schlechte Idee, denn sie hatte nun endlich die Gelegenheit sich selbst zu küssen (Tongue out). Danach habe ich einen Sklaven mit PARALÜ belegt, ihn zwischen zwei Stühlen legen lassen und die Gäste darüber spazieren und darauf Platz nehmen lassen.

An viel mehr vom gestrigen Abend kann ich mich nicht erinnern, da alles vom Rum und dem verdammten Kakteen Schnaps weggespült worden ist. Außer das ich Heute Morgen nackt zwischen drei unbekleideten Damen aufgewacht bin, beziehungsweise von Alvaro geweckt wurde. Der war auch nur mit seinem Dreispitzhut bekleidet.

 

Wir hatten Heute schon ein Treffen mit Herrn Ganaches, der uns sein Angebot unterbreitet hat. Miguel hat die Verhandlungen geführt.

Nach dem Essen treffen wir uns mit Kaufherrn Klabinto, dann werden wir die Angebote vergleichen.

Nachtrag/Randnotiz:Endlich habe ich eine richtige Sharisad gesehen. Auf dem Fest war eine, und die hatte sicherlich 100 Stein gewogen.

 

16.Travia

Nachdem wir von Klabinto einen Schuldschein bekommen haben auf den wir auf seine Kosten einkaufen können, mache ich mich wieder daran mein eigentliches Ziel zu verfolgen. Den Namen des Besitzers des Amuletts herauszufinden welches mir der Geist auf der Zyklopeninsel gegeben hat. Ich habe es zu einem Graveur gebracht welcher behauptete sein Ur-, Ur-, Urgroßvater könnte das hergestellt haben.

Miguel und Alvaro kümmern sich anscheinend in der Zwischenzeit um die an der Seuche erkrankten. Miguel hat anscheinend einen Führer gefunden welcher ihn durch Gänge im Berg auf die andere Seite der Stadt bringt wo die Kranken hausen, das aber von den Gardisten abgesperrt ist.

 

17.Travia

Der Graveur ist sehr freundlich, hat herausgefunden das sich in dem Amulett ganz kleine Initialen befinden. Mit seinem Spezialwerkzeug lässt er mich das auch erkennen. J.B und S.B.

Ich kaufe noch ein Goldkettchen und Alvaro kauft einen Ring.

Ich versuche Einsicht in das Namensregister zu bekommen. Doch ich werde nicht eingelassen, anscheinend benötigt es dafür einer Genehmigung.

 

Am Abend bin ich mit Miguel und Alvaro, welcher ganz versessen darauf war den Kranken zu helfen (!), zu den Kranken durch den Tunnel gegangen. War gar nicht so einfach. Es gab viele Abzweigungen in den natürlichen Höhlen und einige Durchgänge waren gar getarnt. Unser Führer hat anscheinend erkannt das Miguel ein Heiler ist und wollte ihn zu seinem Vater führen. Was für ein Leid dort herrscht. Miguel hat einiges probiert, aber auch er sagt das die Krankheit nicht heilbar ist.

Am Rückweg haben wir uns verlaufen, und erst nach einigen Umwegen nach Hause gefunden.

 

18.Travia

Heute habe ich die Schwester des Praefos beim Graveur gesehen. Sie ist tatsächlich Bildhübsch, aber ihre beiden Leibwächter haben den Graveur genötigt. Also habe ich sie PARALÜsiert. Die Dame hat sich mächtig brüskiert. Nett wenn sie zornig ist. Ich habe noch einmal mein Anliegen unterstrichen das Namensregister einzusehen, doch auch wurde ich Nachmittags abgewiesen.

 

Ich war Heute mit Miguel im Handelshaus Grokko, denn dieses beschäftigt einen Alchimisten. Ich habe ihm drei unserer Tränke (Liebestrank, Bannbalöl, Schlafgift) zur Analyse gegeben, eventuell verkaufe ich sie ihm um an Geld zu kommen.

Miguel war anscheinend Heute bei einer Quelle und hat dem Alchimisten Wasser von dort zur Analyse gebracht. Vielleicht ist ja das Schuld an der Seuche.

 

Heute Abend sind wir noch einmal durch die Tunnel gegangen. Alvaro hat eine Bekanntschaft gemacht den wir Heute besuchten. Ein Priester des Ch'Ronch'ra, ein uralter Mann, welcher auch dem Geheimnis der Seuche auf der Spur ist. Alvaro hat ihm Anscheinend schon gestern die Meteoreisenwaffen zur Analyse gebracht. Er hat aus den Häuten herausgelesen das der Dolch anscheinend beseelt ist. Ansonsten ein seltsamer Kauz. Er war der Anführer einer Revolte gegen den Praefos vor vielen Jahren und hat dabei ein Bein verloren. Nun will er Rache üben und einen neuen Aufstand anzetteln. Miguel gerät mit ihm in Streit, und wir verlassen mit unseren Waffen die Höhle.

Aber er kann mir weiterhelfen. Nachdem er schon so alt ist erinnert er sich auf Nachfragen an einen Janes Brock und eine Sorana Brock. Vielleicht sind das die Besitzer des Amuletts.

Dabei sollte Alvaro nur Seeleute anheuern die uns helfen unser Schiff nach Brabak zu segeln anstelle sich Priester anzulachen.

19.Travia

Wider erwarten wurde ich Heute ins Stadtarchiv gelassen. Der Bibliothekar Nibali war sehr freundlich und hat mir sehr geholfen Dinge über die Familie Brock herauszufinden.

Anscheinend bin ich bei dieser Familie gerade richtig mit dem Amulett das mir der Geist gegeben hat.

Im Palast ist der Haushofmeister krank, und auch die Schwester des Praefos. Ich habe auch am Hafen schon kranke Soldaten gesehen, aber der Verlauf der Krankheit ist anders als bei der Seuche die in der Stadt wütet.

Anscheinend ist vor 20 Jahren der damalige Perainepriester verschwunden. Ob das mit der Seuche zu tun hat, der Bibliothekar ist ein lebendes Geschichtsbuch, zumindest was Ghurenia betrifft. Er ist vor 20 Jahren mit einem Handelsschiff hierhergekommen, genau wie der jetzige Tempelvorsteher der Peraine.

Am Abend habe ich Alvaro und Miguel „im Runden“getroffen. Alvaro hat anscheinend noch immer keine Seeleute für unser Schiff gefunden. Miguel hat den ganzen Tag Leuten helfen wollen.

In unserem Zimmer im Gasthaus war Heute eine echte Insektenplage. Wir sind auf unser Schiff zurück.

20.Travia

Am Morgen sind wir wieder ins Gasthaus, der Wirt hat sich vielmals entschuldigt, aber er versicherte uns das so etwas noch nie passiert sein.

Tagsüber finden wir auch heraus das die verfluchten Waffen an der Ungeziefer Plage Schuld sind. Der verdammte Dreizack zieht diese Insekten wie ein Magnet an. Wir müssen uns von diesem Hüter die Häute wieder holen.

Mit Klabinto wird ein Treffen mit dem Hüter vereinbart, das hat auch schon letztes Mal gut funktioniert.

Am Abend gab es Extrawein vom Wirt, wegen der Unannehmlichkeiten mit dem Ungeziefer. Wenn der wüsste das wir selber daran Schuld sind.

Miguel und Alvaro sind nochmal losgezogen nach dem Abendessen, anscheinend hatte Alvaro noch ein Treffen mit Seeleuten am Hafen.

 

21.Travia

Die Nacht mit der Magd vom Gasthaus war sehr entspannend. Miguel und Alvaro haben erzählt das gestern Abend etwas beim Handelshaus Grokko los war. Wir sollten sogleich erfahren was.

Wir haben eine Einladung vom Praefos bekommen, und sind nach dem Frühstück hingegangen. Eigentlich war es eine VORladung. Alvaro hat sich von Klabinto kaufen lassen. Er trägt eine schöne Rüstung die extra für ihn in den letzten Tagen gemacht wurde. Ein persönliches Schwert soll folgen.Damit ist unser Kredit aber sicher aufgebraucht den wir für die antiken Echsenvasen bekommen haben.

Der Praefos ist sehr in Sorge, vor allem weil auch seine Schwester schon Krank ist.

Bei den Grokkos ist der Alchemist verschwunden, anscheinend steckt er mit dem Hüter unter einer Decke. Er soll die Leute in diesem Teil der Stadt vergiftet haben, damit die Leute dem Hüter folgen der anscheinend die Krankheit heilen kann.

Wir sollen für den Praefos die beiden überführen.

Zum Glück haben wir ohnehin vor zum Hüter zu gehen.

Am Abend haben wir das auch gemacht und unsere Häute zurückgefordert. Er hat auf den Häuten herausgelesen, anscheinend ist das Proto-Zelemja, das die Waffen unangenehme Nebeneffekte haben, und die Schutzhüllen, diese Effekte ausschalten. Die Artefakte sollen außerdem Dämonisch Besessen/Beseelt sein. Ich habe nur beim Szepter Thargunithot Affinität festgestellt. Der Dolch macht unsichtbar, soll aber auch unkontrollierten Blutdurst hervorrufen. Das Zepter lässt Leute welche damit getötet werden gleich wieder als Untote aufstehen, wird aber auch einen negativen Aspekt haben.

 

Alvaro und Miguel haben versucht den Hüter zu überreden von seinen Plänen, einen Aufstand gegen den Praefos anzuzetteln, Abstand zu nehmen. Aber der Hüter ist ein Fanatiker, er will die Insel heilen und dann Herrschen. Seine Gottheit soll zu neuem Glanz Auferstehen wie vor Pyrdacors Zeiten.

Ich Glaube er ist ein Scharlatan. Er heilt Öffentlich Seuchenkranke damit die Menge ihm hörig wird. Wahrscheinlich macht er die Leute auch vorher Krank gemeinsam mit dem Alchimisten. Diesen hat er übrigens nicht verraten, und angeblich weiß er auch nicht wo er ist.

Da wir mit verbundenen Augen in die Höhle und daraus heraus geführt wurden, können wir den Hüter nicht finden. Aber er war nett und hat uns einen Führer zum Haus der Brocks mitgegeben.

Ich habe den anscheinend letzten Nachfahren des Geistes getroffen der mir das Amulett gab um es seiner Familie zu bringen. Er hat sich sehr gefreut und es gar nicht glauben können das das Amulett, immerhin 75 Dublonen wert, ihm gehört.

Alvaro ist ausgerastet als ich es dem Fischer geschenkt habe.

Ich hoffe das jetzt alle ihre Ruhe finden. Der Fische möchte bei uns am Schiff anheuern, vielleicht gar keine so schlechte Idee.

 

Vor Morgengrauen sind wir durch die Geheimen Tunnel wieder zurück im Gasthaus.

Als ich die Zeile Schreibe wird es bereits hell.

Miguel ist einer Sage aufgesessen. Die Seuche welche hier wütet geht von der Mitte des Archipels aus. Dort soll das Wasser Ölig und trüb sein, und vor Urzeiten sollen die Götter dort eine Riesenkrake eingekerkert haben. Miguel will dahin, und er redet von nichts anderem. Nur mit einem Floß mit wenig Tiefgang soll man dort hin kommen wegen der vielen Riffe. Die Utulu Eingeborenen der Insel sollen die Krake verehren. Und Miguel will dahin, auf Gedeih und Verderb! Ich hoffe wir können ihm das Morgen ausreden.

 

22.Travia

Miguel ist weiter auf der Suche nach einem geeigneten Fahrzeug um das innere der Insel zu erreichen. Er verträgt sich auch mit den Perainegeweihten, was auch immer da passiert ist.

Alvaro hat einen neuen Säbel. Sicherlich 200 Dublonen das gute Stück. Das wird dem Praefos nicht gefallen. Alvaro hat eine neue Idee die Vergifteten hier herüben zu heilen, mit Blutegel. Der Bademeister des Badehauses besorgt ihm welche, aber sein Experiment Patient Faruch wird eh nicht mehr lange leben. Dem Schreiber von Klabinto geht es nicht viel besser seit ihn Miguel in den kalten Badezuber gesteckt hat.

 

23.Travia

Was für ein Tag!

Klabinto hat uns gebeten Faruch auf den geheimen wegen zum Hüter zu bringen, damit dieser ihn heilt. Miguel war beim Praefos der will den Kopf des Alchimisten und den des Hüters.

Also auf zum Hüter.

Dieser sagt er kann Faruch natürlich heilen, und wir können ihn morgen abholen. Schade eigentlich wollten wir zusehen. Aber morgen soll ein schwer Kranker geheilt werden, da können wir zusehen. Der Hüter will Rache und Macht, eine gefährliche Kombination.

 

Nach einem Besuch bei unserem Freund, Tecau Brock, erfahren wir das er in der Nacht in der der Alchimist verschwunden ist Hundegebell gehört hat. Aber alle Hunde auf dieser Seite wurden wegen der Lebensmittelknappheit aufgegessen. Wir folgen dem Hinweis, und treffen tatsächlich jemanden der auch den Hunden gefolgt ist. Er führt uns zu einer Höhle welche anscheinend unter dem Schutz des Hüters steht. Niemand wagt sich dort hin, aber wir natürlich schon. Ein Wächter empfängt uns mit einer Armbrust, hat aber anscheinend Probleme damit und flieht vor dem ersten Schuss. Wir hinterher. Alvaro wird von einem anderen aus der Dunkelheit mit einer Harpune schwer verletzt. Ich kann den Angreifer verjagen und Alvaro mit einem REVERSALIS SUTCINIMLUF heilen.

Weiter ins Höhlensystem hinein, eine solide Tür. Über dem Gang davor ist eine Falle auszumachen, welche anscheinend den Gang verschütten kann. Als Miguel mit einem Dolch versucht das Schloss aufzufummeln, hören wir die Stimme des Alchimisten durch die Tür der uns auffordert zu verschwinden.

Wir bleiben und verhandeln mit ihm. Es ist alles viel komplizierter als erwartet!

Der Alchimist und die Schwester des Praefos sind ein Liebespaar. Der Praefos ist ihnen dahinter gekommen und der Alchimist musste fliehen.

Er hat für den Hüter die Söldner des Praefos vergiftet, leidet jetzt aber weil es ja auch die Schwester des Praefos erwischt hat. Ansonsten ist ihm der Hüter egal (!), sieht ihn ihm aber einen gefährlichen Machtmenschen.

In seiner Zuflucht, in der nur er, eine Wächterin und seine beiden Hunde, Faul und Schlapp, zu sein scheinen, bietet er uns an uns ein Gegengift zu seinem zu geben.

Er gibt uns auch zwei Unsichtbarkeitselixiere, mit denen wir in den Palast hinein und seine Angebetete heraus kommen kann.

Wir willigen mal ein, und gehen.

Es könnte alles auch eine Prüfung des Hüters sein, dem der Alchimist doch treu ergeben ist.

Das Gegengift das er uns gab ist vielleicht ein neuerliches Gift mit dem sie die Schwester des Praefos schneller töten wollen. Vielleicht ist es aber auch nur eine verzwickte Liebesgeschichte.

 

24.Travia

Es war eine lange Nacht, Alvaro und ich schliefen den ganzen Tag.

Als wir am Abend munter sind, erzählt Miguel das er bei der Schwester des Praefos gewesen sein, und sie geheilt hat. Außerdem hat er in ihrer Kleidung einen Zettel mit einer Nachricht versteckt, der sie Auffordert, sollte sie den Alchimisten lieben, sich Heute Abend beim Höhleneingang einzufinden, von wo man auf die andere Seite kommt.

Wir haben zwei Unsichtbarkeitselixiere gespart!

 

25.Travia-27.Travia

Was für Ereignisreiche Tage! Ich hatte keine Zeit etwas ins Tagebuch zu schreiben, die Ereignisse haben sich überschlagen und sind wie eine neuerliche Riesenwelle über uns zusammen geschwappt!

 

So ein Narr, Miguel, natürlich war die Schwester des Praefos nicht bei der Höhle, und als Bettler verkleidete Elitegardisten folgten uns, auf das wir sie zum Hüter oder zum Alchimisten führen. Wir gingen zum Hüter, denn jetzt wurden wir Zeugen seiner großen Heilkraft. Die Gardisten konnten wir zum Glück in dem Ganggewirr abhängen.

 

Faruch war schon wieder gesund, und ein schwer Kranker lag in der Mitte des Platzes zu dem wir geführt wurden. Der Hüter ging langsam und gestützt von einem Anhänger auf den Kranken zu. Eine Menge Leute erwarteten was dann passierte!

Ein eigenartiger, fremdsprachiger Singsang setzte ein in den immer mehr Umstehende einstimmten. Immer unheimlicher wurde es, und immer mehr Anhänger verletzten sich selbst, nur um zu sehen das sich die Wunden gleich wieder schlossen. Nur bei Miguel, der sich in die Hand schnitt funktionierte es nicht. Aber er ist ja auch ein Ungläubiger.

Dann ein Tumult, außerhalb der Szenarie. Aus der richtung in der wir die Höhle des Alchimisten vermuteten war lautes Hundegebell und schließlich auch Geschrei zu hören. Die Gardisten hatten ihn entdeckt, wie auch immer. Miguel und Alvaro machten sich sogleich auf um nach dem Grund zu sehen, ich blieb und beobachtete weiter die „Heilung“.

Aber es passierte nichts großartiges, außer das bei dem schwerkranken die Wundblasen aufplatzten und sich sein Gesundheitszustand minütlich besserte.

Als Miguel und Alvaro zurückkamen berichteten sie das die Gardisten den Alchimisten gefangen hätten. Nachdem der Hüter anscheinend tatsächlich Heilkräfte hat, zogen wir uns zurück.

Vom Höhleneingang der uns zurück auf die andere Seite führen sollte, konnten wir etwas im Wasser des Hafenbeckens entdecken. Der Alchimist schwamm anscheinend mit seinen Hunden auf die andere Seite, er war den Gardisten anscheinend entwischt.

Als wir schnell durch den Geheimgang liefen und an der Stelle ankamen wo er aus dem Wasser gestiegen ist, konnten wir noch ein Stück den nassen Fußspuren folgen. Sie führten Richtung Palast! Es war klar, er wollte die Schwester des Praefos also selbst holen. Da die Fußabdrücke die eines Barfuß laufenden darstellten, war klar er lief, mit seinen Hunden (!), Unsichtbar.

Wir brachten unser Gewand zum Gasthaus, und Alvaro und ich tranken ebenfalls die beiden Unsichtbarkeitstränke die wir hatten, während Miguel den Echsendoch nahm und so ebenfalls Unsichtbar wurde.

Wir gelangten zum Zimmer von Tamira, der Schwester des Praefos. Drinnen ging es ziemlich rund, anscheinend prügelte sich jemand, und der Praefos war auch dabei.

Vor der Tür aber lauerten zwei unsichtbare Hunde, welche wir mit einer Wurst und Schinken die Alvaro aus der Speisekammer holte überlisten konnten.

 

Was sich uns dann bot war unbeschreiblich. Der Praefos lag am Boden, seine Schwester kniete auf ihm, und anscheinend lag etwas schweres Unsichtbares auf ihm und in seinem Mund steckte eine Phiole welche eine Flüssigkeit in ihn entleerte.

Miguel machte sich sichtbar, was auf Grund der Dolchmagie ein grausliches Schauspiel ist, weil er von innen nach außen sichtbar wird.

Die Schwester fiel gleich in Ohnmacht, und der Praefos führte sich nach dem Phiolenschluck auf wie ein Baby.

Die ganze Nacht haben wir uns in den Gemächern verbarrikadiert, nach dem sichtbar werden gekleidet in Kleider von Tamira, was anderes war im Schrank nicht zu finden.

Am Morgen als der Praefos wieder erwachte und der Trank verflogen war, vermittelten wir.

 

Der Praefos würde dem Hüter Zugeständnisse machen, in Sachen Tempelbau und Anerkennung seines Kultes, des weiteren würde sauberes Trinkwasser für das Armenviertel bereitgestellt. Tamira und der Alchimist Maran dürfen mit unserm Schiff nach Norden auswandern.

Im Gegenzug würden wir den Hüter überzeugen von einem Aufstand abzusehen, Gegenmittel für die erkrankten Söldner besorgen, und die Stellung des Praefos auf der Insel festigen.

Der Praefos stimmte, in einem Anfall von Milde, zu und übergab uns einen gesiegelten Brief für den Hüter, und Passierscheine für die Hafensperre.

 

Ein Treffen der beiden sollte in der Mitte des Hafenbeckens auf unserem Schiff stattfinden.

 

Dieses Treffen ging auch über die Bühne, und keiner konnte so genau sagen was die beiden besprochen haben, interessant ist nur das sie sich auf ein Götterurteil geeinigt haben, und der Kampf sollte ebenfalls hier stattfinden.

Wir hatten mit den Vorbereitungen alle Hände voll zu tun, und keiner wagte es dem Praefos zu widersprechen.

 

Beim Kampf waren fünf Personen jeder Partei an Bord. Der Praefos mit seinem Kämpfer, dem Hauptmann seiner Leibwache, und drei Gäste die Handelsherren Ganaches, Klabinto und Grotto auf der einen Seite. Auf der anderen Der Hüter mit drei Fischern und seinem Kämpfer, einer 2 Schritt großen Wütechse, welche unseren Dreizack ins Feld führte.

An der Kaimauer drängten sich die Menschen dicht an dicht, aber auf die Entfernung konnten sie wahrscheinlich nicht erkennen was sich gleich abspielen sollte.

 

Die beiden gingen aufeinander los, und die Echse ließ jede Deckung fallen, trieb mit dem Dreizack dem Schwert und Schild Kämpfer vor sich her.

Dann der erste Treffer des Söldner, aber die Wunde der Echse schloss sich wieder , so wie wir es bei der „Heilung“ gesehen hatten. Empörung vom Achterkastell auf dem Miguel und Alvaro mit dem Praefos und den Handelsherren Platz genommen hatten. Am Vorderkastell, wo ich mich befand, entlockte es dem Hüter nur ein Lächeln.

Der Kampf wurde immer erbitterter aber der Söldling hatte keine Chance. Bevor er den Todesstoß hinnehmen musste sprang er über Bord.

Die Wütechse griff gleich weiter das Achterkastell an, und auf ein Zeichen des Hüters stürmten nun auch die Fischen mit ihren Entermessern dorthin.

Einer bedrohte auch mich, aber ich konnte ihn überzeugen auf seiner Seite zu stehen, und Formulierte einen vorgetäuschten Kampfzauber Richtung Praefos. Danach wandte er sich um und stürmte auch los.

Miguel konnte einen Fischer mit seiner Armbrust niederstrecken, dann weiß ich nicht mehr was hinten abgegangen ist, sondern attackierte den jetzt schutzlosen Hüter. Sein Wächter krümmte sich vor ihm auf dem Boden, durch den Bolzen.

Ich hatte alle Hände voll zu tun, aber mein Bannschwert lieferte gute Dienste, und ich konnte den Greis zur Kampfunfähigkeit bringen.

Sein Plan war anscheinend gescheitert. Töten wollte ich ihn nicht, das sollten andere tun.

 

Hinten hatte die Echse ziemlich aufgeräumt, Miguel und der Praefos waren sehr schwer verletzt. Aber die Handelsherren hatten anscheinend tapfer gekämpft, und konnten sogar einen Fischer über Bord werfen.

Alvaro konnte, wie man mir erzählte, was ich aber immer noch nicht glauben kann, die Echse niedergestreckt, die Heilkräfte des Wesens wirkten anscheinend nicht so lange.

Ich heilte den Praefos mit meinem einzigen Heilzauber Reversalis Fulminictus.

Dieser nahm den Dreizack des Wesens und rammte ihn in den Hüter. Anscheinend wollte er der Bevölkerung vortäuschen, die Echse habe den Hüter im Kampfrausch erschlagen.

Ich gab Miguel einen der Heiltränke die wir beim Alchimisten gefunden hatten, aber Heiltrank war es keiner. Was auch immer es war, Miguel benahm sich plötzlich wie ein sturzbetrunkener. Da der Dreizack anscheinend Krankheiten überträgt, müssen wir uns schnell was einfallen lassen.

 

28.Tavia

Der Praefos und die Fischer haben sich geeinigt, das sie ihren Tempel bauen,  eine Trinkwasserversorgung bekommen, und die Straßensperren aufgehoben werden.

Alvaro wird als Held hingestellt, er soll dem Echsenvieh den Gar aus gemacht haben, diese leichtgläubigen Insulaner.

 

29. Travia

Ich habe Heute den ganzen Tag in der Bibliothek verbracht, aber in sehr alten Büchern, Pergamenten, Namensrollen, und dergleichen nicht interessantes finden können.

Alvaro hat anscheinend eine Mannschaft beisammen, und als ich sie das erste Mal sah, wusste ich gleich wohin der alte Lüstling bei der Aufnahme geschaut hat.

Ich hoffe sie kennen sich ein wenig auf See aus. Tecau Brock ist der neue Bootsmann.

 

30. Travia

Miguel hat angefangen mit dem alten Kaufherrn Klabinto die Echsenhäute zu studieren. Das ist der Grund warum wir auch noch ein wenig bleiben. Der Dreizack ist in den Besitz der Fischer übergegangen, welche ihn in der Hülle verwahren um nicht wieder ein Insektenheer anzuziehen.

 

1. Boron

Heute ist mein 22. Tsatag!

Ich gebe eine Feier im Runden, Das Lokal stand Kopf, mehr weiß ich leider nicht mehr.

 

2. Boron

Wir  sind zur Abreise bereit, aber Miguel geht’s nicht gut. Hat wahrscheinlich auf meiner Feier zu viel getrunken. Aber es ist seltsam. Er hat irgendwas herausgefunden was auf den Häuten steht. Irgendein abtrünniger Leviathan soll einen Ring der oder des Anath in Madas Auge versenkt haben, mit dem die Echsen ihre größte Schwäche überwinden können. Aber was das genau bedeutet und was das mit unseren Waffen zu tun hat? Vielleicht findet es Miguel noch heraus.

 

3. Boron

In der Nacht haben wir Miguel zum Peraine-Tempel gebracht. Er kann seine Augen nicht mehr zumachen, und es geht im Stündlich schlechter.

 

4. Boron

Miguel ist beinahe bewegungsunfähig, der Perainepriester vermeint eine Dämonische Krankheit, welche er sich eingefangen hat als der Echs ihm den Dreizack in den Leib rammte.

Dabei war unser Medicus nach eigenen Angaben noch nie krank.

 

5. Boron

Miguel hat Paralyse. Die Perainepriester haben Alvaro mit einem Novizen in die Sümpfe geschickt, um Donf zu holen. Ich habe inzwischen Miguels letzte Wünsche aufgenommen.

 

6. Boron

Die Perainepriester können Miguel nicht helfen,  mal sehen ob er ein robustes Kerlchen ist.

 

7. Boron

Ist er! Die Krankheit ist gestoppt, glauben wir. Die nächste Nacht wird zeigen wie es um ihn steht.

 

8. Boron

Miguel geht es gleich schlecht wie gestern, ein gutes Zeichen. Ich dachte nicht das er die Nacht übersteht. Alvaro teilt die Leute in die Positionen ein, es wird trainiert, Segel raffen und so was. Ich habe Heute mit Alchimist Maran gesprochen, er verträgt sich mit dem Praefos, oder besser der Praefos erträgt ihn. Er und Tamira werden doch hier bleiben, und nicht mit uns nach Norden segeln. Ich wünsche den beiden das Beste.

 

9. Boron

Miguel ist über den Berg. Es geht aufwärts, vielleicht können wir in drei Tagen in See stechen.

 

10. Boron

Wir beladen das Schiff und machen uns reisefertig.

Ich verabschiede mich noch von den wenigen die ich hier kennen gelernt habe. Vielleicht haben ja jetzt alle ein wenig Frieden auf dem Eiland.

 

11. Boron

Miguel ist wieder fit, sagt er. Der Praefos hat uns am Abend in den Palast eingeladen zu einer kleinen Abschiedsfeier. Ich denke die sind auch froh wenn Alvaro weg ist.

Morgen geht es los. Festland wir kommen. Ich wollte eigentlich nach Brabak zurück, vor allem weil mir der Praefos noch einen 250 Dublonen Schundschein gegeben hat und ich damit einen Teil der Schulden in der Akademie zahlen kann. Aber die andern beiden wollen nach Sylla, denn dort hat Alvaro Freunde. Wenn die auch so sind wie er, na Mahlzeit.

 

12. Boron

Es geht los. Alle sind Heute an den Steg gekommen um uns nachzuwinken. Es war fast rührend. Die Segel gehisst, die Meeresbrise weht um die Nase, ich habe ganz vergessen wie ich diese Seefahrerei hasse.

Alvaro, Miguel und ich teilen sich die einzige Kabine.

Ich bin offiziell Schatzmeister. Das ist eh gut, dann habe nur ich einen genauen Einblick in die Finanzen.

Zum Glück mache ich mir nicht mal halb so viel aus Geld wie die beiden anderen.

 

13. Boron

Heute ein normaler Seetag. Alvaro macht einen auf streng. Der junge Brock ist als Bootsmann völlig ungeeignet, das erkenne sogar ich. Aber was solls. Ich lese den ganzen Tag. Mir ist wieder mal dieses Rahjasutra in die Hände gefallen. Gut das Alvaro einige hübsche Matrosinnen mitgenommen hat.

 

14. Boron.

In der Nacht ist die Steuerfrau Consuela verschwunden. Alvaro ruft zu Rapport. Eine Schlägerei bricht aus, bei der jeder jeden beschuldigt. Eine Schande für die Seefahrt, diese Mannschaft, und Ihr Kapitän.

Alvaro verdonnert 2 Matrosen zum Deckschrubben, und droht mit Kielholen. Der zweite Steuermann ist anscheinend in der Nacht eingeschlafen, und hat nicht gehört ob jemand über Bord. Er darf von den anderen verprügelt werden.

Rationen und Gehalt werden für alle auf die Hälfte gesetzt.

 

Miguel und ich haben jeden Winkel des Schiffes abgesucht, aber Consuela war nicht zu finden. In ihrer Hängematte haben wir Blut gefunden. Entweder am Kopf oder am Fußende, je nachdem wie sie lag.

 

Später am Nachmittag versucht Alvaro einen neuen Steuermann aus der übrigen Mannschaft zu rekrutieren. Der Versuch mit Daria schlägt komplett fehl, sie kann anscheinend nur das EINE gut, aber das wird Alvaro Heute Nacht herausfinden.

Der älteste der Matrosen, stellt sich aber ganz geschickt an, und wird der neue Steuermann, der uns Heute Nacht sicher durch die Fluten lenken soll.

 

Miguel hat sich am Nachmittag hingelegt, er will diese Nacht fit sein um unsichtbar, durch den Echsendolch, über die Geschehnisse an Bord zu wachen.

Ich lese neben dem schlafenden als Alvaro mit Daria hereinkommt.

Als die beiden sich ihrer Fleischeslust hingeben, überkommt mich die Gier das im Rahjasutra gelesene mit umzusetzen. Alvaro und seine Gespielin haben nichts dagegen, und so ist es eine angenehme Nacht. Miguel ist anscheinend von seiner Krankheit müde, denn er schläft daneben die ganze Nacht fest durch.

 

15. Boron

Am Morgen werden wir durch ein „Land in Sicht“ geweckt.

Nach einiger Zeit schälen sich Alvaro und Miguel aus den Betten und begeben sich an Deck. Ich kümmerte mich derweil um meinen morgentlichen Zauberstab, den Daria geschickt gefrühstückt hat. Aeolitus sage ich da nur.

Nach einiger Zeit ist oben ein Tumult zu hören, wir sind anscheinend im Hafen angekommen.

Alvaro hat Ivanja geschickt um mich zu holen, aber was kümmert mich ein verdrecktes Hafenbordell, Alvaro redet ja von nichts anderem, wenn wir ohnehin alles dazugehörige an Bord haben. Als habe ich sie hereingebeten, und für etwas zu essen hat sie sogleich ihre Hüllen fallen lassen. Hat Alvaros Rationskürzung also doch was Gutes.

 

Als dann noch ein Matrose kam um mich mit Nachdruck zu holen, bin ich dann doch nach oben gegangen. Ich trieb die Matrosinnen hinaus und verschloss die Kabine.

 

Welche Überraschung, aber bei der Unfähigen Mannschaft kein Wunder, wir waren nicht in Sylla sondern im Hafen von Yar’dasham. Bootsmann Brock hat selbstständig im Hafen angelegt um den Kapitän zu imponieren, tja, wenn es der richtige Hafen gewesen wäre.

 

Noch viel Überraschender aber war das ein Empfangskomitee an Bord war unter dem Dorfvorsteher Ivan, welche uns für Retter hielten welche sie angefordert hatten.

Ivan erzählte das viele Leute in letzter Zeit verschwunden sind, und nur einer bis jetzt tot wieder aufgetaucht. Sie wissen sich nicht mehr zu helfen und haben Boten nach Sylla und Brabak geschickt, doch bis jetzt kam keine Hilfe. Alvaro willigte ein sich des Problems anzunehmen, und gab der Mannschaft zwei Tage Landgang.

 

Ich habe mit Miguel an Land die Leiche untersucht, sonst traute sich keiner in die Hütte.

Alvaro hat die Leiche aufgeschnitten, aber sie war fast Blutleer. Äußerlich haben wir keine Wunden gefunden, außer zwei kleine Löcher an den Fußknöcheln.

Etwa Vampire? Nun wir wollten es genau wissen, und ich machte mich auf die Reise zu Borons Hallen, NEKROPATHIA.

Der Tote erzählte mir dass er in einer Hafenkneipe eine über seine Verhältnisse hübsche Maid abgeschleppt hat, und dann zu Hause Angreifer über ihn hergefallen sind, welche sich in seine Beine verbissen haben. Danach haben sie ihn weggezerrt und auf einer Palme aufgehängt um ihn zu quälen. Die Leiche haben sie dann liegengelassen oder versteckt. Gefunden wurde sie auf jeden Fall in der nähe einer uralten geschändeten Kultstätte, welche über dem zugewachsenem Eingang einen großen Totenkopf trägt.

Dieser Kult ist mir nicht bekannt und bei einem Besuch sah der Eingang unbenutzt und tatsächlich komplett verwachsen aus. Ein ODEM brachte auch keine magischen Muster zum Vorschein.

Ivan schlug vor einmal in eine Kneipe zu gehen, das haben wir dann auch gemacht.

In der Kneipe fand etwa alle 15 Minuten eine Schlägerei statt, es wurden Spiele gespielt welche weit über das übliche Boltan hinaus gehen, und bei dem ein Finger das kleinste ist was man verlieren kann.

 

Alvaro entscheidet, hier zu bleiben und zu helfen. Ob das eine gute Entscheidung war werden wir morgen sehen.

16. Boron

Wir untersuchen den Tempel, und hören uns um. Zwei Sklaven des Dorfes legen den Eingang frei und Miguel entdeckt uralte Schriftzeichen. Diese scheinen aber nicht ursprünglich hier gewesen zu sein, sondern nachträglich hineingeritzt. Da es sich wahrscheinlich um 1.100 Jahre alte Imperiale Schriftzeichen handelt, fangen wir damit nichts an.

Wir beauftragen die Dörfler den Eingang frei zu räumen was drei Sklaven dann auch machen.

Da das länger dauert hören wir uns im Ort um, und Stinkebart der Totengräber erzählt uns das er Nachts schon mehrmals, glatzköpfige Haarlose Wesen aus dem Dschungel kommen sah, welche ihn in Ruhe gelassen aber andere Häuser angegriffen haben.

Wir wollen uns in der Nacht auf die Lauer legen.

Bei einem Wirtshausbesuch am Abend werden wir in eine wilde Schlägerei verwickelt. Ich wollte für Ruhe sorgen, aber ein Wurfmesser trifft mich so unglücklich das meine Hand an die Wand genagelt wird. Nach einer wilden Flucht können mich Miguel und Alvaro aus der Gefahrenzone bringen.

Wir fahren zurück aufs Schiff und Miguel verbindet meine Hand.

Alvaro fällt derweil ein unangenehmer Geruch auf und er findet die Leiche von Consuela unserer verschwundenen Steuerfrau. Sie ist in einem Trinkwasserfass im Lagerraum versteckt. Nach eingehender Untersuchung, stellen wir Blutleere und zwei Bisspunkte am Hals fest. Miguel trennt den Kopf ab.

Ich gehe schlafen um meine Wunde zu regenerieren. Miguel und Alvaro fahren zurück ans Festland um die Leiche dem Totengräber zu bringen.

Die Nacht ist ruhig.

 

17. Boron

Miguel und Alvaro sind am Morgen zurückgekommen. Anscheinend haben sie die ganze Nacht Wache gehalten und auch interessante Beobachtungen gemacht.

Aus dem Dschungel waren tatsächlich  Wesen der Nacht gekommen. Sie waren so wie Stinkebart sie beschrieben hat. Aus einer Hütte sind wieder alle Leute verschwunden.

Und sie haben auch Stinkebart beobachtet, aber es wurde ihnen Speiübel als sie sahen wie er sich an der Leiche von Consuela verging. Welch grausiger Ort.

 

Am Vormittag wird geschlafen am Nachmittag sollte ein Eingang in den Tempel fertig sein.

Außerdem stand ein Besuch bei der Mannschaft an , welche ja Landgang hat. Diese hat sich mittlerweile in einer leeren Hütte verschanzt, und ist schon in Prügeleien und Diebstähle verwickelt worden. Ein Matrose ist verschwunden aber Alvaro konnte ihn finden.

 

Beim Tempel ist alles Einsturzgefährdet.

Miguel geht trotzdem rein, und entdeckt Wandgemälde, welche grausige Opferszenen, Verehrungen und Rituale zeigen. Wir ziehen uns zurück um später mit geeignetem Werkzeug wieder zu kommen. Miguel erzählt das auch im inneren Imperiale Schriftzeichen zu sehen sind, welche aber „ins Bild“ passen.

 

Der Dorfvorsteher lässt Doppelstreifen patroullieren.

Wir verschanzen uns in einem leeren Haus, Miguel die Armbrust im Anschlag.

Irgendwann sind die Patroullien nicht mehr vorbei gekommen. Wir gingen nachsehen, ein wenig die Route entlang, als wir Schreie vom Tempel hörten, also nichts wie hin.

 

Das Loch am Eingang war größer als am Nachmittag. Als ich die Fackel hineinhielt starrte mich ein Gespestischer Kopf an. Keine Haare, Große, schwarze Augen, keine Pupillen, spitze Zähne.

Er lief weg, und wir hinterher. Vielleicht nicht die beste Idee. Wie hatten nicht einmal jemand bescheid gegeben. Am Ende der Treppe, standen wir in einer großen Halle. Alles mit Fratzen verziert und stockfinster. Leider hatte nur ich Licht dabei und das reichte nicht um die Höhle auszuleuchten. Wir standen zwei dieser Wesen gegenüber, welche immer wieder aus der Dunkelheit auftauchten, starrten und verschwanden. Dann hörten wir wie jemand hinter uns den Höhleneingang zum Einsturz brachte.

Es wurde also die Flucht nach vorne angetreten.

Allem Anschein nach waren wir in ein unterirdisches Gangsystem gelangt, aber es musste hier noch einen zweiten Eingang geben.

Einen Geheimgang und zwei leere Räume später erreichten wir durch einen Gang der anscheinend auf einer Goldader verlief einen Raum mit phosphorisierenden Pilzen und einer kleinen Quelle welche im Wasser in eine Becken sprudeln lies und im Boden verschwand.

Trotz der Warnung das das Gold  mit Magie behaftet ist, stopfte Alvaro sich die Taschen voll.

Nachdem wir nur schon geraume Zeit hier herinnen verbrachten beschlossen wir zu rasten.

 

Leider schliefen wir ein, und als wir erwachten war Miguel verschwunden.

Alvaro und ich konnten ihn aber bald finden, zusammen mit den beiden Wächtern, welche auf der Patroullie verschwunden waren. Leider war Miguel gebissen worden, und von dem Gift das diese Kreaturen absonderten gelähmt.

Sogleich stürzten sich auch die beiden Wesen der Nacht auf uns, und Alvaro konnte ihnen mit seiner Waffe stark zusetzen das sie sich zurückziehen mussten. Die beiden Kreaturen haben sich auch verständigt, aber wir haben kein Wort verstanden.

Eine Kreatur hat mich schwer an der Hand verletzt, und Miguel war wieder in die Beine gebissen worden. Anscheinend hatten sie auch Angst vor meinem Licht.

 

Nachdem Miguel wieder „Einsatzbereit“ war, folgten wir den beiden verletzten Kreaturen. Die Wächter mussten wir zurücklassen, wollten aber später wieder zurückkehren.

 

Die beiden waren durch die Blutspur die sie hinterließen schnell gefunden, allerdings, in einen großen Raum mit noch vielen weitern solcher Wesen. Mindestens 10 standen wie in einen PARALÜ erstarrt da. Und ein weiterer „Wächter“, ein etwa 3 Schritt großer Golem(?) attackierte uns.  Miguel konnte ihm einen gezielten Schuss in den Kopf verpassen, während Alvaro vom Anblick der Kreatur reis aus nahm. Der Golem(?) war aber anscheinend Zaubermächtig und lies hinter uns den Gang zuwachsen, sodass wir gefangen waren.

Ein FULMINICTUS von mir erledigte den Rest. Der Golem(?) war beeindruckt und versetzte sich ebenfalls in diese Statuenähnliche Starre. Wir konnten ihn nicht verletzen, und probierten es auch bei den kleineren Versionen, welche wir alle umgeschmissen haben, ohne das sie Schaden nahmen.

 

Eine dieser „Statuen“ stand vor einem Ausgang, und dieser führte tatsächlich in den Dschungel.

Wir waren aber zu erschöpft um zum Dorf zurück zu gehen und machten erst einmal ein Lager. Es wurde gerade Nacht, und es dauerte auch nicht lange bis zwei dieser Kreaturen über uns her fielen. Alvaro und Miguel haben tapfer gekämpft, aber ICH konnte beiden den Todesstoß mit meinem altposparanischem Bannschwert versetzen.

Ich trennte ihre Köpfe ab, und auf dem späteren Weg markierte ich die Bäume auf das wir diesen Eingang wieder finden konnten.

Miguel musste Alvaro von der Schwelle des Todes holen, was auch gut gelungen ist.

 

Beinahe zwei Tage waren wir in diesem Gangwirrwarr und beinahe einen Tag brauchten wir durch den Dschungel zurück.

 

21.Boron

Wir sind Heute im Dorf angekommen, die Leute haben ganz schön geschaut als sie uns erblickt haben. Wunden, Blut, Verletzungen, Abgekämpft. Aber Das alles war mit einem Mal verschwunden, denn ein Blick in den Hafen eröffnete uns, Unser Schiff war weg!

 

Ivan, der Dorfvorsteher, erklärte das Jesabella, eine unserer Matrosinnen das Kommando übernommen hätte nachdem wir über zwei Tage verschwunden waren.

Sie hat unsere Aufzeichnungen gefunden über das „Auge der Mada“ und wollte sich dieses Rätsels annehmen und segelte nach Brabak.

 

Nach unserem Bericht war Ivan genauso erschüttert wie wir.

 

22. Boron

Heute haben die Arbeiten begonnen den Tempeleingang wieder freizulegen. Dies ging erstaunlich schnell, und Miguel konnte sich  mit sechs Vertrauten von Ivan durch den Spalt zwängen und tatsächlich die beiden gefangenen Söldner finden.

Der Gang zum „Statuenraum“ war noch zugewachsen.

Ich und Alvaro mussten regenerieren, die Rettungsaktion sollte aber möglichst schnell von statten gehen.

 

23.Boron

Wir haben eine Mannschaft zusammengestellt welche mit uns zum zweiten Eingang kam.

Wir haben gut ausgerüstet den Eingang auch gefunden, und als wir Eingedrungen sind, war alles Unverändert. Alle waren noch da und erstarrt.

Unsere Beratung mit Ivan brachte folgendes Ergebnis.

Die Anlage wird nicht verschüttet, da aus Brabak Magier kommen sollen welche sich die Beschwörungskammern ansehen sollen. Die 8 „Statuen“ und die große „Statue“ werden geborgen und auf ein Schiff verladen. Wir werden sie mit nach Brabak nehmen.

Ivans Leute haben die Goldader gefunden und beanspruchen das Schürfrecht.

 

24. Boron

Die Statuen sind schwerer als gedacht, die Arbeiten sie auf das Schiff zu bringen dauern an.

Wir konnten keine Boten, Schnellsegler, oder sonstige geeignete Mittel finden um Jesabella eine Nachricht zukommen zu lassen das wir noch am Leben sind.

 

25. Boron

Die acht Statuen sind verladen, Heute kommt die große dran.

Wir haben uns noch mal in der Ortschaft umgesehen, weil das erste Opfer welches ich mittels NEKROPHATIA befragte sagte, das er von einer schönen Frau verführt wurde, ich aber bei diesen Wesen keine Gestaltwandlerischen Aktivitäten erkennen konnte.

Wir haben die Frau nicht gefunden.

 

26. Boron

Seltsam ist auch die Tatsache das Consuela, welche auf unserem Schiff getötet wurde auf See, ein Hinweis ist, dass wir vielleicht einen dieser „Gestaltwandler“ an Bord hatten.

Heute wurde die große Statue an Bord gebracht. Morgen wollen wir Auslaufen, aber zuvor werde ich mich noch mit Consuela unterhalten, gut das Stinkbart ihren Schrumpflopf aufgehoben hat.

27. Boron

Consuela konnte mir auch nicht helfen, also stechen wir mit den „Statuen“ in See Richtung Brabak.

 

29 Boron

Heute haben wir an einer Landzunge südlich von Khefu unser Schiff gefunden.

Warum es hier vor Anker gegangen ist wissen wir nicht. An der Außenseite der Bordwand sind Schriftzeichen angebracht, die wir nicht entziffern können, und auch das Schiff ist leer geräumt.

Wir sind zu dem Dorf am Strand gerudert und haben Tecau Brock, unseren Bootsmann, gefunden. Die Leute hier sind sehr Abergläubisch und wir können uns nicht mit ihnen verständigen, sie sprechen nur Kemi.

Tecau hat sich in einen Vampir verwandelt. Diesmal in einen echten, denn die Sonne schadet ihm. Die Fischer haben ihn in einer Hütte eingesperrt und füttern ihn mit Ratten und Vögeln.

Tecau erzählt das nach zwei Tagen auf See Jesabela über einen nach den anderen hergefallen ist. Alle wurden sie Vampire, aber die meisten vergingen im Sonnenlicht. Nur einer war wie sie, mit dem ist sie mit all unseren Sachen Landeinwärts gegangen. Der Namenlose weiß wohin.

Tecau haben sie zurückgelassen. Er nannte Jesabela seine „Herrin“. Wir wollten ihm anfangs helfen, aber dann hat er eine Frau angefallen, und Alvaro hat ihm den Kopf abgeschlagen. Vier Fischer haben ihn in einem Netz gefangen und hielten ihn zu Boden währenddessen. Ein erbärmlicher Anblick. Miguel hat das sehr mitgenommen. Er will eben immer allen helfen, die gute Seele.

Die Fischer hatten sich einige Dinge von Bord geholt welche Jesabela auf dem Schif gelassen hatte. Aber nach dem Aufruhr dachten sie alles wäre verflucht, und haben alles auf einem großen Scheiterhaufen verbrannt. Ich denke dass auch einige meiner Kleidungsstücke und Miguels Armbrust darunter waren.

 

30. Boron

Wir hatten Heute eine längere Diskussion ob wir Jesabela folgen oder nach Brabak reisen sollten.

Schließlich sind wir auf dem Weg nach Brabak, wo sollten wir auch die „Statuen“ lassen.

Heute hatte ich das Gefühl als würde mich die große „Statue“ ansehen. Ohne Augen?

 

2. Hesinde

Wir haben Heute Brabak erreicht. Die Hafenwache hat ganz schön geschaut als sie unser Frachtgut sah. Aber dank meiner Erklärungen wurden wir sogleich zur Akademie geleitet.

Magister Magnus Necromanticus Polberra hat uns persönlich empfangen. Er war ganz aus dem Häuschen wegen des Fundes. Ehe ich noch erklärende Worte fand sprach er schon den OCCULUS, und war kaum aus seiner Faszination zu reißen.

 

3. Hesinde

Ausführlicher Bericht an Magister Magnus Necromanticus Polberra und Magistra Magna Invocatia, Convocata, Spektabilität Demelioe Nandoniella Terbysios.

Ich habe das Goldstück aus der Beschwörungsanlage übergeben welches Alvaro geborgen, und unter Weinkrämpfen herausgerückt, hat. Weiters hat Miguel seine Abschriften der imperialen Wandschriften gezeigt. Ich habe von den Ereignissen auf Ghurenia und der Insel der Gefahren berichtet.

Leider steht der Akademie derzeit kein Geld zur Verfügung um eine Expedition auszurüsten.

Der Fund, und der Transport der „Statuen“ nach Brabak könnten auch einen Teil meiner Schulden hier tilgen.

 

4. Hesinde

Wir sind Heute bei Pelione de Sylphur gewesen und haben ihr eineinhalb Stein Meteoreisen gebracht und vom Untergang ihres Schiffes erzählt. Die hat sich vielleicht aufgeregt, die alte Zicke. Bekommen haben wir natürlich nichts, gut das wir den Rest des Meteoreisens schon vorher an die Akademie verhökert haben.

 

Miguel hat in der Bibliothek etwas interessantes gefunden. Sein Vater, den er ja sucht und weswegen er überhaupt hier im Süden ist, war hier in der Akademie. Vor etwa 2 Wochen hat er sich nach „Madas Auge“ erkundigt, und sich dann vom Handelshaus Du’ Berillys eine Expedition ausrüsten lassen.

 

Nur das auch Jesabela zu „Madas Auge“ wollte. Also müssen wir da auch hin, so schnell als möglich. Ich habe Miguel noch nie so Geschäftstüchtig gesehen.

 

5. Hesinde

Wir haben unser Schiff verkauft und stolze 6.500 Dukaten dafür bekommen.

Mit dem Geld sollte sich einiges an Ausrüstung auftreiben lassen um in die Hochebene von H’Rabaal aufzusteigen. Es wird überlegt einen Echsischen Führer anzuheuern.

 

Ich liebe es einem Showdown entgegenzufiebern. Jesabela und ein weiterer Sonnenlichtimmuner Vampir, Miguels Vater mit seiner Expedition und Wir am Hohen Gipfel. Am Rande eines mystischen Sees, auf der Suche nach einem uralten mächtigen Artefakt, dem Ring des Anath. Was der wohl kann, außer die Kältestarre aufheben?

Und hoffentlich finden wir die Echsenwaffen wieder, vor allem das Szepter der Thargunitoth. Damit will ich noch was probieren.

6. Hesinde

Wir haben ein Abkommen über die Ausrüstung mit den Hammerfausts geschlossen.

Miguel hat alles was notwendig ist zusammengestellt. Es sieht wirklich aus als hätte er das schon mal gemacht, obwohl ich nicht weiß wofür das meiste gut ist.

Ich habe in der Akademie Zauber- und Heiltränke erstanden. Diese haben einen Großteil des Geldes verschlungen.

Miguel hat zwei Söldner und drei Träger angeheuert, dazu einen echsischen Führer.

Das Handelshaus Characar ist nicht gut auf uns zu sprechen, weil wir mit den Hammerfausts Handel treiben.

 

7. Hesinde

Es dauert. Die Ausrüstung wird in einem Lagerhaus zusammengestellt und  gelagert.

Bis alles auf Miguels Liste besorgt ist wird wohl noch eine Woche vergehen.

Aber es geht immerhin durch den Dschungel ins Gebirge, das braucht sicherlich einiges an Aufwand.

Alvaro ist umgezogen und wohnt jetzt im Bordell Wilder Kaiser.

 

8. Hesinde

Es hätte ja alles so schön werden können, aber nein, wir müssen schon wieder in die nächste Katastrophe stolpern.

Guidobaldo Quintone, ein, laut Miguel, begnadeter Kartograph und eine Koryphäe auf dem Gebiet weilt in Brabak. Dummerweise ist er Almadaner und in Schwierigkeiten. Und da wendet er sich natürlich an den einzigen auch Almadaner in Brabak an unseren Miguel!

 

Er lädt uns zu einem Treffen in den roten Jaguar, eine Absteige unterster Klasse.

Wir haben uns dann auch mit ihm getroffen, und er meinte er hätte Probleme mit den Characar. Nach einer Anmerkung von mir, das wir uns wegen dem Hammerfaustgeschäft mit den Characar wieder gut stellen könnten wenn wir ihn an sie Ausliefern, ist er weggelaufen.

 

Miguel und Alvaro haben den alten Mann aber schnell eingeholt.

Ich konnte nicht nach den zwei Räuber in der Taverne hatten es auf meinen Geldbeutel abgesehen. Nachdem mir einer ein Messer in den Rücken gedrückt hat habe ich ihnen eben meine 4 Kronen die ich mithatte gegeben.

Als ich diesen Ungastlichen Ort verließ, warteten draußen schon Miguel und Alvaro mit diesem Quintone.

Miguel ließ sich nicht von dem Vorhaben abbringen ihm zu helfen.

Seine Tochter Celicia, die irgendwann mal Miguels Verlobte war/ist wie wir später erfuhren, ist entführt worden. Natürlich von den Characar, und sie haben ihm auch ein Artefakt abgenommen, einen alten echsischen Beckenknochen mit Schriftzeichen die nur er entschlüsseln kann. Mit der Entführung wollen sie ihn dazu zwingen.

 

Also sind wir Heute zu dem Lagerhaus gegangen wo sie sie gefangen haben, begleitet von Quintone und dessen Schüler Alfeus Norat.

 

Drei Wachen, eine hat Miguel mit einem Armbrustbolzen erledigt, die beiden anderen habe ich mit einem PARALÜ belegt. Dann sind wir reinspaziert und haben die Tocher mitgenommen.

 

Nachdem Guidobaldo seine Tochter in Sicherheit gebracht hat, habe ich meiner Rachsucht genüge getan und bin mit Alvaro zurück ins Gasthaus wo ich beraubt wurde.

Einer der Räuber wurde bei unserer Ankunft gerade unsanft vor die Tür gesetzt, also bin ich hin und habe ihn verprügelt. Das Schülerheim hatte also auch seine guten Seiten. Er war aber auch zu betrunken um siech zu wehren.

Dann bin ich hinein und habe nach dem zweiten Ausschau gehalten. Tatsächlich saß er betrunken da und spielte mit anderen zwielichtigen Gesellen Karten. Ich also hin und habe auch ihn verprügelt, Alvaro hat ihn dann aus dem Gasthaus befördert. Danach habe ich seine Platz in der Spielrunde eingenommen und bis in den Morgen Karten gespielt. Bei den niedrigen Einsätzen war aber nicht mehr als eine Krone zu gewinnen.

Ich schlief gleich bei Alvaro im Wilden Kaiser, denn das war näher als die Akademie.

 

9. Hesinde

Heute hätten wir auf dem Markt eine Magd der Characar betören sollen, damit sie uns Zugang zum Haus verschafft auf das wir den Beckenknochen auch noch aus dem Haus stehlen können.

Die Magd ist aber immer schon Vormittags unterwegs, und ich kam vor Nachmittag nicht aus den Federn.

Miguel war irgendwo unterwegs Dinge für die Reise zu organisieren, und nach dem Einbruch sollten wir diese auch schleunigst antreten.

Meine Robe war in der Reinigung, und ich genoss die Gesellschaft einiger Anwesender Damen unserer Unterkunft mit anschließendem Badehausbesuch.

Eine zusätzliche Regenerationsphase tat mir gut.

Alvaro tat es mir gleich, spielte sich aber noch als „Bardo“ auf als er auf einer mit Honig beschmierten, und gezäumten Kurtisane durchs Lokal ritt.

 

10. Hesinde

Heute war ein schlimmer Tag.

Am Vormittag versuchten wir die Magd der Characar, Tibicia, für uns zu gewinnen was Miguel letztendlich schaffte. Keine Ahnung was die Frau an dem findet, aber Alvaro und ich sind zuvor abgeblitzt.

Tibicia ist eine Haussklavin welche uns für das Versprechen der Freiheit, Zugang zum Haus ermöglichte. Dieses wird allerdings schwer bewacht, und so fassen wir den Plan das Tibicia etwas ins Essen der Soldaten mischt, und ihnen vergifteten Wein bringt. Die Schlafgifte müssen wir allerdings erst Heute besorgen, das heißt noch einen Tag warten.

Alvaro ist am Markt eine Börse mit 18 Kronen geklaut worden.

 

11. Hesinde

Am Vormittag haben wir Tibicia das Gift übergeben. Alvaro hat bei der Gelegenheit auch noch Waffengift mitgenommen.

Guidobaldo Quintone und dessen Tochter Celicia haben wir mit dessen Schüler und der Karawane im Lagerhaus untergebracht. Gleich morgen früh soll es Richtung Norden gehen.

 

Alferus hat ein Auge auf Celicia geworfen, das merkt man sofort, und Miguel hat ihm bei seiner Verlobten das Feld überlassen. Überhaupt ist er verbal sehr grob zu ihr. Spielt er das, oder will er sie wirklich loswerden, oder will er im Moment nur einfach keinen Ärger mit Alferus.

 

Am Abend sind wir ins Haus eingestiegen. Im Hof haben die vier Zornbrecher Bluthunde geschlafen, welche von dem vergifteten Fleisch gegessen haben.

Gleich dahinter zwei Schlafende Wächter, alles läuft nach Plan, Tibicia empfängt uns und führt uns zur Schatzkammer.

Ui Schreck über dem Eingangsportal sitzen zwei Gargylen. Ein Odem enthüllt sie tatsächlich als magische Wächter. Jetzt aber Vorsicht, und es wäre Vorsichtig gewesen nicht Alvaro vorne gehen zu lassen.

Kaum an der Türschwelle, kommt Leben in eines der beiden Steinwesen :“Wie ist Dein Vorname“ fragt der Gargyle. „Alvaro“ antwortet Alvaro woraufhin ihn der Gargyl wild attackiert. Der Gang ist sehr eng, und Alvaro kann den Doppelangriffen des Wesens nicht lange standhalten. In einem Moment indem der Gargyl aufsteigt, schlüpfe ich hindurch um in die Schatzkammer zu gelangen. Nur aus dem Augenwinkel nehme ich die Bewegung des zweiten Gargyls wahr und das auf den Boden knallen von Alvaro.

Ich schnappe also den Beckenknochen, und verstecke ihn. Mein GARDIANUM wirkt aber behindert die Gargylen nicht, und auch sonst liegen hier keine Schutzzauber.

Tibicia ist geflohen, wir machen einen Höllenlärm, und eben ist Miguel auf die Bretter gegangen. Meiner Ansicht nach kann er den letzten Hieb gar nicht überlebt haben. Und der Gargyl dreht sich mir zu. Ich verpasse ihm eine mit dem Bannschwert, und noch eine, aber dann ist es geschehen. Zwei schwere Treffer streckten mich zu Boden.

Augenblicke später kam Alvaro wieder zu sich um dem Untier die letzten Hiebe zu versetzen.

Der zweite Gargyl war zum Glück schon sehr, sehr alt, und konnte sich kaum aus seiner Starre lösen.

Tibicia hat dann noch Miguel von der Schwelle des Todes geholt! Es ist immer gut Sklaven mit solchen heilerischen Fähigkeiten zu haben.

Und raus ehe hier noch Wachen auftauchen.