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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 1 Monat her #13769

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Das Schiff macht gute fahrt. Efferd ist dem Schiff gewogen und sendet günstige Winde und Strömungen. Die Helden genießen die günstige Reisemöglichkeit. Bis auf Ortnax der dem nassen Element nicht so viel abgewinnen kann. Er setzt sich in die Mitte zum Mast und bleibt auch dort. Die Helden lernen die Mannschaft kennen.
Am Abend wird Pjeschen erreicht und dort angelegt. Nachtlager auf dem Schiff, hier gibt es ohnehin nichts zu sehen. Die Kadetten der Akademie und des Widderordensvertreiben sich die Zeit mit Borndornwerfen. Auch Tissa macht mit und scheint darin sehr geübt. Ortnax und Ifirnja versuchen ihr Glück erfolglos. Zum Glück wird keiner verletzt.
Gerwin spricht bei der Nachtwache Ludoveijk von Eschenfurt an warum es der ältere Kämpfer tagsüber so auf ihn abgesehen hat. Ludoveijk erklärt das das sein älterer Bruder Baerow ist., ein Trottel.
Die Helden bemerken auch das Tissa ihren Borndorn mit aller Kraft wirft als habe sie Zorn im Bauch. Darauf angesprochen reagiert sie abweisend. Baerow erklärt das Mjesko Einhand ihren Geliebten tötete, und diese Jagd wahrscheinlich alte Gefühle weckt.

Auch der nächste Tag verläuft ereignislos. Man nächtigt im "Jagdschloss" des Widderordens in Rivilauken. Bei einem Übungskampf kommt es beinahe zu einen Unfall. Gerwin kann seinen Wuchtschlag gerade noch abbremsen ehe er Ortnax' Körper trifft.

Tags darauf passiert auch nichts, außer das man Otterleute am Überwalsufer sieht. Am Abend wird in Trachau angelegt.
Gegenüber des Ortes im Überwals ist eine alte verlassene Drachenhöhle, welche sofort Ortnax' und Rowins Neugier weckt. Auch Miroslav will mit.
Tatsächlich werden zwei Fischer überredet und bezahlt sie hinüber zu rudern.
Gerwin trainiert einstweilen seine Wurfspeertechnik. Ifirnja zieht einen Spaziergang in einen nahen Wäldchen vor. Sie wird von der Bevölkerung vor Biestingern gewarnt, welche sich hier herumtreiben könnten.
Ortnax, Rowin und Miroslav haben in der Zwischenzeit die Drachenhöhle erreicht und sich an einen Abstieg über einen Geröllhang gemacht. Am Eingang lagen abgebrannte Fackeln. kurz danach zweigte ein Spinnweben verhangener Gang ab. Unten am Ende des Abhangs eine große Höhle mit einem verschütteten Durchgang. Trotz intensiver Suche war aber nichts zu finden.
Ein Schatten eines gehörnten Wesens war kurz beim Eingang zu sehen. Danach Flötenmusik.
Beim Aufstieg wurde der Durchgang inspiziert. Rowin brannte die Spinnweben weg. Unabsichtlich (Ungeschickt) zündete er einen Wollknäuel an der aus zusammengerollten Decken zu bestehen schien und das er nicht sah. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden, am Ende des Ganges eine Handtellergroße Spinne. Als Rowin sie mit der Fackel anstupste fiel sie Tod zu Boden. Undefinierbare Knochen lagen dort. Dann eine Sackgasse. Zurück am Ufer sahen sie das die beiden Fischer und das Boot verschwunden waren. Der Nebel war dicht eingefallen und man konnte das Dorf am anderen Ufer nicht sehen.

Die beiden Fischer hatten sich davongemacht als sie die seltsamen Flötenklänge gehört hatten. Zurück im Dorf konnten sie von Gerwin gerade so überredet werden noch einmal mit ihm hinüber zu fahren um die anderen abzuholen. So geschah es dann auch.

Am nächsten Morgen wird die Fahrt weiter fortgesetzt. Kurzer halt in Otra. Nur Tissa verlässt das Schiff um mit der Kommandantin der Ordensburg zu sprechen.
Die Sewjescha hat Otra passiert. Tissa hofft das man das Handelsschiff vor Brinbaum einholt, sonst wird es schwer die Diebe zu stellen.

Gerwin sieht Goblins die vom Flussufer das Schiff beobachten. Die anderen sehen wieder einen der Otter. Oder denselben? Er nähert sich dem Schiff wird aber vom grantigen Rowin vertrieben. Die Nächte auf dem Schiff sind seinen Schlafstörungen nicht zuträglich.

Am Abend erreichen die Helden Trescha. Tissa klärt mit Larle Bronskoje, der Burgmeisterin von Trescha, das die Helden in der Festung schlafen können. Sie werden in ungenutzten Räumen untergebracht. Ortnax versucht erfolglos eine Armbrust der Burgbesatzung zu reparieren, nachdem das Gespräch auf einen Drachenangriff auf Burg Otra kam. Die Helden entdecken ein altes Mosaik welches Ritter alter Adelsgeschlechter zeigt.
Ruhige Nacht.

Am nächsten Tag treffen die Helden wieder auf einen Otter (wieder denselben?). Und wieder kommt er heran. Gerwin versucht ihn anzusprechen, und tatsächlich antwortet der Otter. Aber es geht ihm Hauptsächlich um die Fischvorräte an Bord und um Haare. Ifirnja warnt alle aufzupassen, denn Biestinger klauen gerne Menschenhaare. Ein seltsames Gespräch entspinnt sich, und tatsächlich können die Helden ihm entlocken das auf einem Schiff vor ihnen ein grimmiger Mann ohne Haare und eine Frau mit seidig zartem blonden Haar gefahren ist. Und sie hatten was bei sich was so nicht sein darf. Woher er das weiß? Na er ist doch ein Späher. Von wem? Na von Hauptmann Fulmador! Wer das sei? Na einer von ihnen. Die Helden versuchten ihn zu überreden das Buch für sie zu stehlen. Aber das machen Otterleute nicht.
Und weg war er.

Vielleicht werden sie ihn ja wieder sehen. Ifirnja packt schon mal die Angel aus, damit sie dann beim nächsten Treffen einen Fisch für ihn hat.
Abends in Elekoje. Rowin wundert sich wie viele Flüsse in den Walsach münden, wie hier die Ele. Die Diebe könnten sonst wo sein.
Die letzten Tage hat Rowin (und auch Gerwin) damit verbracht den Kadetten Schauergeschichten über den Magier Miroslav zu erzählen. Schnell machten Gerüchte über den "bösen" Zauberer die Runde. An diesem Abend fasste einer der Kadetten allen Mut und sprach Miroslav darauf an. Dieser war sprachlos ob seines Images und konnte nur herzhaft (schauderhaft) lachen. Geschürt durch Gerwins erneute Bemerkungen sein Lachen betreffend, ergriff der Kadett die Flucht. Wenig später war Tissa zugegen um die Helden zur Rede zu stellen. Sie erklärten sich einen Spaß mit den Kadetten erlaubt zu haben, das fand Tissa gar nicht lustig.

Am nächsten Tag sitzen die Helden an Bord und malen sich aus was denn alles in dem Buch stehen könnte. Sonst passiert nichts. Kein Otter, keine Goblins, keine Piraten, nicht einmal Drachen. Der Abend wird aber noch turbulent genug.

Brinnbaum. 1200 Einwohner, Handelsumschlagplatz mit großem Hafen und Endpunkt der West-Ost Kronstraße. Hier pulsiert das Leben, etwas das die Helden seit Neersand nicht mehr hatten. Natürlich steuern die Helden zuerst die Sewjescha an, die tatsächlich vor Anker liegt. Aber alle Passagiere haben das Schiff verlassen. Schließlich geht es für die Sewjescha nicht weiter nordwärts. Was jetzt?
Tissa schlägt vor, sich mal im Vier Barden umzuhören. Mangels Alternativen wird zugestimmt und Bier und Schnaps haben die sicher auch.
Im Vier Barden dann die Überraschung. Tissa wird von einem allein am Tisch sitzenden Mann begrüßt. Sie stellt den Helden Jergan Radab, Offizier für besondere Aufgaben im Widderorden vor, und schon nötigt er die Gruppe an seinem Tisch Platz zu nehmen.
Die Helden hätten einige Fragen, allein dem Redeschwall des Offiziers sind sie nicht gewachsen. Vom hundertsten ins tausendste kann er zu allen Themen was erzählen, und die Helden (Spieler) sind sprachlos. Wenn sie tatsächlich mal zu Wort kommen kann Radab aber sogar nützliche Hinweise geben. Es gibt einen Fischer in Brinnbaum der es recht gut mit den Biestingern hält, der alte Siljan. Und Gari Treschanzig? Eine Piratin? Unmöglich, aber er hat sie Heute Nachmittag im Haus Silling gesehen. Die Helden sind weiterhin ziemlich sprachlos, und verabschieden sich eiligst. Nur Ortnax hat zwischendurch was bestellt, nun müssen sie aber dringend weiter. Der Schnaps wird Radab überlassen, das Bier in zwei Zügen geleert.
Auf zum Haus Silling, vielleicht hat man Glück. Tissa holt die Leute vom Schiff während die Helden schon die Lage sondieren.
Als Tissa eintrifft werden die Ausgänge und Fenster "besetzt". Ifirnja und Gerwin gehen durch die Hintertür rein, die anderen drei vorne. Gari sitzt gemütlich an einem Tisch und isst. Als sie der Übermacht gewahr wird, nimmt sie es sportlich locker.
Gari erzählt Ihre Geschichte.
Bosjew Grumpen hat sie für den Bruch im Efferdtempel von Neersand in Walserwacht angeworben. Das Buch wurde ihnen Heute Morgen auf der Sewjescha gestohlen. Sie haben sich getrennt um danach zu suchen, aber das war ihr nicht mehr wichtig nachdem sie eingesehen hat was für einen Blödsinn sie machte. Natürlich glaubten die Helden ihr kein Wort, und Miroslav sprach einen Respodami. Ja das Buch war ihnen gestohlen worden.
Gari wurde verhaftet und von Tissa zum Boot gebracht. Die Helden wollten sich noch mit dem alten Fischer unterhalten welcher sich mit Biestigern versteht. Vielleicht hat ja doch der Otter das Buch gestohlen.
Siljan ist schnell gefunden und gibt sich äußerst Wortkarg. Nach dem Wortgewaltigen Radab, war das nun auch wieder nicht recht. Versteh einer Helden.
Immerhin können die Helden erklären warum sie nach dem gestohlenen Buch suchen und Siljan meint das er morgen bei Sonnenaufgang wieder raus fährt. Die Helden nehmen das als Einladung und wollen da sein.
Die Nacht wird auf dem Schiff verbracht. Von Gari lassen sich die Helden mal erklären wie das Buch überhaupt aussieht. Noch Proviant einpacken, wer weiß wo der Fischer mit ihnen hinfährt. Nach einer kurzen Nacht geht es vor Sonnenaufgang zum Hafen, und tatsächlich macht Siljan sein Boot zum auslaufen bereit.
Im kleinen Boot ist nicht viel Platz und der Tiefgang lässt Ortnax nichts Gutes erahnen. Nach einer ruhigen Stunde fahrt durch die malerische Walsachlandschaft erreichen die Helden einen kleinen Sandstrand wo jemand in den Sand einen riesigen Pfeil gemacht hat.
Dort lässt Siljan die Helden aussteigen. Plötzlich erscheint der Otter "Alrik" mit dem die Helden vorgestern geplaudert haben. Er hat das buch hier abgelegt und den Pfeil gemacht damit die Leute von Rangnid Thorkillsdottir es nicht übersehen. Die Piraten haben das Buch also geholt. Aber warum? Na weil Hauptmann Fulmador das so befohlen hat (salutiert).

(Die Piraten von Rangnid Thorkillsdottir haben also das Buch!!! Macht es das besser?)
Alrik erklärt sich bereit die Helden zu Hauptmann Fulmador zu bringen. Siljan verabschiedet sich, es kommen hier immer wieder Boote vorbei welche die Helden mitnehmen können. Aber anscheinend werden sie laut Alriks Aussage länger im Überwals unterwegs sein.
Die Helden folgen einem Pfad auf dem vor nicht langer Zeit jemand unterwegs war.
Die nächsten beiden Tage geht es einem Bach entlang, dann verabschiedet sich Alrik, weil der Pfad vom Bach abzweigt. Immerhin erklärt er ihnen in etwa die Richtung. Ifirnja folgt weiter den Fußspuren der Piraten. Es geht bergauf, bergab, durch Wäldchen. Gegen Mittag wird ein Kampfplatz entdeckt mit zwei Gräbern. Rowin findet ein seltsames Ding das nach erklärung von Miroslav und Ifirnja ein Augenstab des Blakharaz sein könnte. Ein unheiliger Talisman. Die Helden entfernen sich von dem Platz wieder bergauf. Auf einer Anhöhe wird ein Lager aufgeschlagen. In der Nacht können Ortnax und Gerwin weit entfernt am östlichen Nachthimmel senkrecht in die Höhe schießende lodernde Fontänen sehen welche manchmal von riesenhaften Schatten verdeckt werden. Na das kann vielleicht noch heiter werden.
Am nächsten Tag ist es durch das viele Laub am Boden schon sehr schwer den Spuren zu folgen. Plötzlich sind große Spinnen untern den Helden und attackieren!
Ich kam, sah und spielte!
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 1 Monat her #13770

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Die Spinnen sind schnell erledigt. Nur Rowin muss einen Biss hinnehmen, aber zu Glück sind die Biester nicht giftig.
Ifirnja hat durch den Kampf die Spuren verloren, denen sie bislang gefolgt sind.

Es braucht einige Zeit bis sie sie wieder hat. Man folgt einem kleinen Bachlauf. Der Wald schaut düsterer aus als noch vor kurzem. Die Bäume scheinen die Helden zu beobachten. Der Proviant ist aus, und Ifirnja kann weder Beeren noch jagbares Wild entdecken.
Bei einem kleinen Teich enden die Fußspuren endgültig. Die Wasserschläuche werden aufgefüllt. Ifirnja klettert auf einen hohen Baum vielleicht sieht man ja etwas. In dem Moment kommt Wind auf und kleinere Waldtiere "fliehen". Die Helden schauen sich um, als sie eine Stimme befehlsartig anspricht. Tatsächlich redet ein Eichhörnchen in Militärischem Ton mit den Helden. Nach woher und wohin will es wissen und ob es Zwischenfälle auf dem Weg gab. Die Helden erzählen verdutzt als sie erfahren das das Eichhörnchen der "mächtige" Hauptmann Fulmador ist. Die Helden einigen sich mit ihm, er kennt eine Abkürzung in Rangnids Lager. Die Helden sollen auf den Baum klettern. Nach anfänglichem Misstrauen versuchen das Alle. Rowin scheitert und muss sich erst seiner Krötenhaut entledigen um es zu schaffen. Miroslav ist vom Pech verfolgt. Schon beim ersten Ast verheddert er sich mit seiner langen Robe, der ein Loch in selbige reißt. Miroslav fällt kopfüber hinunter bleibt aber an der Robe hängen und baumelt umgedreht und hilflos in der Luft das ihm alle Gegenstände aus den Taschen fallen. Nach ewigem Warten und einigem Ärger schaffen es dann doch letztendlich alle auf den Baum. Nun sollen sie dem Eichhörnchen nach springen auf den nächsten Baum . Wohl ein Scherz, aber aufgrund der dicken Äste noch leicht. Und jetzt befiehlt er ihnen runterzuklettern. Anscheinend macht sich der kleine Kerl einen Spaß. Aber als die Helden vom Baum klettern hat sich die Umgebung völlig verändert. Der Baum steht mitten in einem kleinen Dorf. Dem Piratendorf von Rangnid Thorkillsdottir.

Die Piraten wundern sich was da vom Baum geschüttelt kommt. Die Helden verlangen sofort Rangnid zu sehen, und die kommt auch gleich.
Nach anfänglichem Misstrauen tauen beide Seiten auf und es gehen einige Runden Bier ins Land. Schnaps wird ausgeschenkt und die Helden bringen ihr Anliegen vor. Doch Rangnid will das Buch nicht hergeben. Sie will Gegenleistungen. Die Helden sollen bei deren "Hetfrau" eine Amnestie erwirken. Und Land, das sie bewohnen können. Dafür würden sie der Piraterie abschwören. Die Helden wollen es versuchen. Doch das Buch bleibt solange hier. Die Helden wollen nicht noch mal hierher zurück müssen und überlegen. Miroslav hat im Vollrausch eine Idee. Bei den Thorwalern gibt es doch den Brauch der Ottajara. Und wenn nur ein Mitglied der Nebelbringer-Otta das Buch transportieren darf, und kein Mitglied von ihnen bereit ist mitzugehen, dann muss einer der Helden Mitglied werden. Die Thorwalerfrau lacht laut auf als sie von dem Vorschlag hört. Aber tatsächlich gibt es so ein Aufnahmeritual.
Gerwin und Rowin haben sich schon genug Mut angetrunken um es zu probieren.
Sie knobeln, Rowin muss zuerst. Die Prüfung besteht darin mit einer Axt und einem Humpen Bier unter dem Langschiff durchzutauchen, an der Vorderseite mit Hilfe der Axt hinaufzuklettern und dann den Humpen Bier leeren.
Rowin wird von Rangnid ins Wasser gestoßen. Der Muss deswegen viel Wasser schlucken und den Versuch schon beim Schwimmen abbrechen.
Dann probiert es Gerwin. Er schafft es immerhin unter dem Schiff durchzutauchen, merkt aber da schon das etwas nicht stimmt. Die Schurken haben den Axtgriff eingeseift und Gerwin schafft es unter lautem Gelächter nicht hoch zu klettern. Auch Ifirnjas Versuch verläuft kläglich. Die Helden beschweren sich lautstark über die Unfairness der Prüfung. Rangnid meint das jetzt alle ihren Spaß hatten und gesteht einen weiteren Versuch zu, ohne Späße. Gerwin will nicht mehr, er schmollt ob der "Regelverstöße". Rowin probiert es und schafft es tatsächlich (und mit zwei Schicksalspunkten). Ifirjna will es nun auch noch mal probieren und macht sich schon beim Schwimmen zu Gespött. Eine Schande für eine Ifirngeweihte. Rowin wird in die Otta aufgenommen und dürfte ab jetzt den Zusatz "von der Nebelbringer-Otta" tragen. Es folgt ein rauschendes Fest. Ortnax gefällts hier.

Am späten Vormittag des nächsten Tages werden dann alle munter mit einem mächtigen Werwolf. Es wird entschieden Heute nicht mehr los zu ziehen, es sind alle fertig von dem vielen Alkohol. Rangnid übergibt vorsichtig das Buch an dem man sich verletzt wenn man es auch nur berührt. Das rote Buch mit der Kordel und den Efferdsymbolen wird begutachtet. Rowin wickelt es in ein Fell ein.
Am Nachmittag lässt sich Rowin ein Hautbild stechen. Ein Trinkhorn auf den linken Oberarm. Ortnax, Ifirnja und Miroslav versuchen Miroslavs zerrissene Robe zu nähen. Leider sieht sie hinterher fast schlimmer aus.
Am nächsten Morgen der Abschied, die Helden sollen dem Hursach bis zur Mündung in den Walsach folgen. Proviant wird erschnorrt.
Am Bach entlang geht es nach Westen. Bei einer Überquerung eines Bachbettes schlägt Ifirnjas Gefahreninstinkt an. Aber die Helden bemerken nichts. Rowin und Ortnax begeben sich zu einem Baumstamm der über dem Bach liegt, da fliegen Bolzen heran und schicken Rowin zu Boden. Die Piraten von Bosjew Grumpen haben eine Falle gestellt. Die Helden sehen sich einer Übermacht gegenüber. Ein wilder Kampf entbrennt, bei dem die Helden versuchen den verletzten Rowin abzuschirmen. Ifirnja sieht sich plötzlich allein gelassen und steht drei Angreifern gegenüber. Sie flieht in den Wald. Mit Hilfe eines Eichhörnchens kann sie die drei Verfolger ausschalten.

Miroslav schießt am Bachbett mit BLITZ und HORRIPHOBUS um sich. Mit bescheidenem Erfolg. Der Kampf dauert lange, aber am Ende sind alle Piraten besiegt, und die Helden haben nur ein paar Schrammen abbekommen.
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 1 Monat her #13773

Guter Bericht.
Allerdings denke ich dass es ohne die Blitze und Horriphobus von Miroslav anders hätte enden können. Ich fürchte ohne diese Hinhaltetaktik hätten die uns aufgemacht, auch dass Ifirnia 3 Gegner "gebunden" hat war recht hilfreich...
Wegen der Ottajara war zwar ursprünglich Idee des Zwergs, aber egal, wir haben das Buch und das ist wichtig (die Blutflecken gehen hoffentlich raus ;) )
Heb in einem Dungeon niemals eine Ente auf!
Das gilt auch fuer Gummienten!
BESONDERS für Gummienten ;-)

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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 1 Monat her #13774

Kann übrigens noch immer die Einstellung für die Zonenrüstung in der Heldensoftware nicht finden.
Kannst du einen Screenshot schicken?
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 1 Monat her #13777

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Du gehst auf Druckübersicht.
Dann erscheint rechts oben ein grünes Zahnrad.
Wenn du da draufklickst erscheint ein Fenster und da machst Du das Häckchen bei Zonenrüstung weg.

Screenshot lässt sich nicht einfügen.
Ich kam, sah und spielte!

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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 1 Monat her #13779

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Ortnax lässt es sich nicht nehmen und enthauptet Bosjew Grumpen. In ein Leinenhemd eingewickelt kommt der Kopf in den Rucksack, vielleicht ist ja Kopfgeld drin.
Die Leichen der Piraten werden danach ans Ufer geschafft und von Ifirnja mit Grabsegen bestattet.
Weit im Westen tobt ein Unwetter. Dorthin müssen die Helden.
Am anderen Ufer des Hursach bekommen die Helden einen Mantikor zu sehen. Dieser trinkt aber nur etwas und hat kein Interesse an den Helden. Die Helden diskutieren noch etwas über dieses Wesen und gehen dann weiter.
Etwas weiter am Nachmittag die Begegnung mit 14 Goblins. Diese fordern "Wegzoll", den die Helden nicht bereit sind zu zahlen. Es folgt das unvermeidliche.. Miroslav will den Kampf vermeiden indem er einen Horriphobus auf den Anführer der Goblins wirkt. Doch der Zauber entfaltet bei dem mit Tierknochen behängten und mit Federn geschmückten Kerl nicht die erhoffte Wirkung. Im Gegenteil, er sieht in dem Zauberer eine Bedrohung und befiehlt seinen Bogenschützen ihn zu töten.
Ein wilder Kampf entbrennt bei dem die Helden 3: 1 in Unterzahl sind. Miroslavs Zauber bewirkt immerhin das der Anführer der Goblins nicht in den Kampf eingreift.

Rowin, Gerwin und Ortnax haben es mit je drei Gegnern zu tun. Ifirnja mit zwei. Miroslav kann einen der Bogenschützen ausschalten und einen weiteren mit Imperavi dazu bringen Verwirrung in den eigenen Reihen zu stiften. Ifirnja kann mit dem Bogen einen Bogenschützen ausschalten ehe sie in den Nahkampf verwickelt wird. Sie bekommt es zum Glück mit zwei sehr unglücklichen Exemplaren ihrer Spezies zu tun. Einer verletzt sich selbst schwer, der andere gibt nach einem schweren Treffer auf.

Rowin muss ordentlich einstecken, Gerwin kann zweimal einen "Glücklichen Schlag" parieren. Ortnax kann den ersten Goblin mit einem Schlag fällen, dann ergreifen die restlichen die Flucht.
Gegen Abend wird klar das man das Dorf Gorbitz nicht erreichen wird. Man entdeckt einen seltsamen, künstlichen Hügel der aus übereinander geschichteten Ästen zu bestehen scheint. Ifirnjas Gefahreninstinkt kann die Gruppe rechtzeitig warnen. Aus den Baumwipfeln stürzt sich ein Baumdrache auf Gerwin. Durch das rechtzeitige warnen und vereinte Kräfte kann der Drache besiegt werden. Die Helden finden unter dem Asthaufen ein verstecktes, altes Floss. Es wird beschlossen hier Nachtlager zu machen. In der Nacht passiert nichts.
Ortnax schneidet dem kleinen Drachen den Kopf ab und schneidet ein großes Stück Haut heraus. Der Rest des Drachen wird auf das Floss geladen und die Helden stechen am Morgen in See. Rowin befördert das Floss überraschend gut durch die Fluten und man erreicht nach kurzer Fahrt Gorbitz.
Die Helden bezahlen die Fischerin Romja damit sie sie nach Brinnbaum fährt.
Ortnax bezahlt Lares, einen Jäger, damit er ihm sein Schild mit der Drachenhaut überzieht. Die Helden bleiben den ganzen Tag und eine Nacht in Gorbitz und erholen sich. Schlafplatz bekommen sie nicht, weil der Sturm gestern das Dach der Scheune zu Einsturz brachte. Gasthaus gibt es auch nicht. Alkoholvorräte werden geleert, Ortnax singt!

Die Fahrt nach Brinnbaum dauert zwei ereignislose Tage. Die Helden finden tatsächlich einen Händler der ihnen den "Rest" vom Baumdrachen abkauft. Die Helden mieten eine Passage nach Neersand auf der Walsachbraut.
Abends in einer Brinnbaumer Taverne: Es kommt zum Streit um das Buch. Rowin hat es aus den Fellen ausgepackt und ist fest entschlossen es zu öffnen. Miroslav pflichtet ihm bei. Wenn man schon solch Strapazen auf sich nimmt, Piraten und andere Parteien hinter dem Buch her sind, dann will man auch wissen was drin steht. Und schließlich ist man ja Neugierig. Gerwin und Ortnax sind dagegen die Kordel um das Buch zu zerschneiden. Rowin hat schon den Dolch an der Schnur angesetzt und Ortnax hält ihn am Arm zurück. Ifirnja will eigentlich schlichten aber ihre Neugier macht sie Pro Buch öffnen.

Bevor es eskaliert gibt Rowin nach. Er trägt das Buch nicht mehr, und wirft es Ortnax hin. Der Zwerg lässt es in seinem Rucksack verschwinden.
Brinnbaum am Morgen: Ortnax schreibt einen Brief in die Heimischen Stollen. In einem Paket schickt er den Drachenschädel nach Hause und lässt es sich beim Botendienst einiges kosten. Sein Zwillingsbruder Olgram und seine Geliebte Andra sollen doch über seine Heldentaten informiert sein.

Zwei Tage später sind die Helden in Otra.
Ein Drache hat einen Stein in die Festung geworfen, und schon finden sich die ersten Drachenjäger ein. Ortnax bewundert den Drachenjäger Hetgar Wulfjes, Ritter von Harden und seine Gefolgschaft. Besonders angetan hat es ihm die Kriegsmaschine auf dem Wagen. Tolle Technik, ach wenn er doch nur mehr Zeit hätte.

Einige Tage später bekommen die Helden wieder vermehrt den Fremdenhass mit.
Nördlich von Neersand wurde in einem Dorf ein totes Kalb geboren. Nach Meinung der Dörfler sind daran die Norbarden Schuld, welche am Vortag durch die Ortschaft kamen. Die Halbwüchsigen schlichen den Norbarden daraufhin nach und zündeten einen der Wagen an. Bei der Szene wurde einer der jugendlichen von einem Norbarden verletzt. Das ließ den Zorn der Dörfler nur noch mehr beben. Die Norbarden machten sich eiligst davon. Auch Ortnax steht immer wieder im Mittelpunkt solcher Szenen.
Neersand.
Die Helden geben das Buch im Efferdtempel ab und erhalten dafür Belohnung. Rowin hat darauf bestanden das die Belohnung gleich ausbezahlt wird, noch bevor überhaupt die Begrüßungen ordentlich gesprochen waren.
Der entrückte Hochgeweihte entschied das Buch im Strudel im Hafen zu versenken und damit Efferd zu übergeben. So geschah es auch.

Beim Widderorden kassierten die Helden dann das Kopfgeld für Bosjew Grumpen. Gari Treschanzig sitzt hier ein, dafür interessieren sich die Helden nicht mehr so sehr.

Rowin spricht bei der Kronvögtin vor. Er möchte nun ein gutes Wort für seine Otta einlegen. Nach der ersten Verwunderung wird lange verhandelt. Eine endgültige Entscheidung darüber gibt es vorerst nicht.

Einige Tage später wird Miroslav verhaftet. Graf Lobbin von Jekdisit hat eine Anzeige erstattet weil Miroslav seine Vögtin mit Magie zum Verkauf eines Schmuckstückes gezwungen hat. Zu einem niederen Preis als sie es erworben hat. Die Gilde berät über den Vorfall. Das Beweisstück, die Dämonisch-Namenlose Kette, befindet sich glücklicherweise noch in Neersand. Der einige Tage dauernde Prozess sieht einen geständigen Miroslav, der in der Absicht gehandelt hat die Seele der Vögtin zu retten. Sie wollte ja das Schmuckstück nicht verkaufen weil sie unter dem Einfluss des Steines stand. Miroslav wird halb freigesprochen, aber das er sich beim nächsten Mal mehr Gedanken darüber macht (und weil die Akademie dringend Geld braucht), zu einem Busgeld von 250 Silbergroschen verurteilt.

Winter in Kratochwjle.
(Zeitsprung)

Die Helden üben sich in diversen Fähigkeiten.
Jasper Kumerow plant eine Straße von Kratochwjle nach Neersand. Erstens soll die Ernte schneller nach Neersand gebracht werden und zweitens erhofft man sich "Durchzugsverkehr". Zu diesem Zweck beginnen im Frühjahr die Leibeigenen damit ein Gasthaus zu bauen. Seine Schwester Charinje soll die "Kratochwjler Stub'n führen. Sie ist in Festum ohnehin nicht glücklich und ihr Mann, ein Fernhändler, eh nie zu Hause.
Die Äcker werden zum bestellen hergerichtet. Beim Steine abklauben finden die Leibeigenen einen Totenschädel. Zuerst glaubt man an den verschwundenen Peddar, aber als man dann weitere Schädel findet, einen halben Karren voll, schicken die abergläubischen Bauern nach dem Magier. Nein nicht Miroslav, einen richtigen Magier. Graf Thezmar Alatzer von Hinterbruch. Aber der arbeitet an einem Buch und hat keine Zeit. Die Helden sind enttäuscht. Miroslav meint das seien keine Menschenköpfe. Eher Rantzen oder Goblins. Und man findet keine Körper, nur Köpfe.
Die Straßenarbeiten beginnen, aber bald kehren die Holzfäller zurück. Eine Steineiche lässt sich nicht fällen und es brechen sogar die Äxte. Einer der Arbeiter hat sich verletzt.
Die Helden sehen sich das an. Gerwin ist gerade anderweitig beschäftigt, also übernimmt Miroslav die Führung.
Ortnax versucht die besagt Steineiche zu fällen. Wahrscheinlich das ungewohnte Werkzeug, die ungewohnte Bewegung oder die Unerfahrenheit mit so etwas, im rechten Oberarm scheint eine Sehne gerissen (Würfelpatzer). Ortnax hat große Schmerzen.
Ein Odem von Miroslav enthüllt anwesende wilde Magie.
Etwas weiter von der Eiche entfernt stehen weitere, und ein alter Torbogen der einmal zu einem Haus gehörte.
Die Ruine wird inspiziert, der sechseckige Brunnen ist längst trocken und bis etwa einen halben Meter unter dem Rand mit Erde gefüllt.
Durch das Wetter ist eine Falltüre im Boden frei gespült worden und man versucht sie aufzuhebeln. Das gelingt und eine Treppe führt nach unten. Miroslav entzündet seinen Zauberstab. Unten ist ein kleiner Raum, knöcheltief unter Wasser, in der Mitte eine Tisch auf dem eine Dolchklinge liegt. Mit einer Eisenkette an die Wand gefesselt ist ein Skelett zu sehen. Ifirnja mit ihrer Totenangst geht da sowieso nicht runter.
Um die Dolchklinge auf dem Altar sind Steine angeordnet. Rowin steckt die Klinge ein.
Miroslav entdeckt das das Skelett etwas in der Hand hält und versucht die Finger aufzubiegen. (Würfelpatzer) Das Skelett schnellt nach vorne durch den Ruck des Zauberers und der kahle Schädel verpasst ihm einen Kopfstoß. Der verletzte Ortnax und Miroslav schaffen es dann beim dritten Versuch und bergen ein Amulett mit Löwenmotiv. In der Wand ist etwas eingeritzt: Ave Anshag In Memoriam Tvam Mori Volo
Warnung: Spoiler! [ Zum Anzeigen klicken ]
. Das Skelett soll bestattet werden und Rowin reißt die alte Kette aus der Wand. Beim Aufstieg bricht die alte Holztreppe zusammen. Rowin kann sich geschickt abrollen. Jetzt müssen alle mit einem Seil von Ifirnja gerettet werden.
Es geht zurück ins Dorf.
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Letzte Änderung: von Belentor.

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Zwei Jahre später...
Wirtshaus zum schwarzen Keiler Bären
TSA 1038 n BF
Die Helden befinden sich auf dem Weg nach Festum.
Kurz vor Gardeln überrascht die Gruppe ein Unwetter. Zum Glück tauchen schon die Lichter der Schänke zum schwarzen Bären auf. Plötzlich kriecht aus einem Gebüsch eine menschliche Gestalt und bricht zusammen, Die Helden eilen hin und erkennen das es sich um einen Halbelfen handelt. Er hat einen Rücksack und hält eine Vogelstatue umklammert.
Die Helden helfen ihm in das Gasthaus zu kommen.

In der Schankstube ist noch einiges los, die Wirtin ist bestürzt, ist der Halbelf doch seit einigen Tagen hier einquartiert. Die Helden helfen ihr ihn auf sein Zimmer zu bringen. Rowin schaut sich den Inhalt des Rucksacks an und entdeckt Einbrecherwerkzeug. Ifirnja nimmt die Statue an sich. Eine Paradiesvogelstatue aus tiefblauem Lapislazuli. Im Zimmer wird außerdem eine Mappe gefunden die dem Praiostempel in Festum zu gehören scheint, und in der Berichte über die Geheimen Keller unter dem Wirtshaus sind.
Die Helden sehen den Halbelf versorgt und gehen mal Essen.
Im Schankraum befindet sich ein Magier aus Brabak, eine Hexe, ein Vogelfänger und der alte Wirt. Man sucht hier und da Gespräche mit unterschiedlichem Erfolg. In weiterer Folge betritt noch ein Barde die Schänke der der Wirtin eindeutige Avancen macht und ihr einen Vogel in einem Käfig schenkt. Kurz vor Mitternacht betreten zwei weitere Personen den Schankraum. Ein Beilunker Reiter, dessen Pferd ein Hufeisen verloren hat und der um Quartier bittet. Der zweite ist ein Maraskaner, der dem Brabaker Magier ein Bündel Pfeile verkauft und wieder verschwindet.
Daraufhin zieht sich dieser in seine Gemächer zurück. Nur mehr Rowin, Miroslav, Ortnax und die Wirtin sind noch im Schankraum auf eine letzte Runde.
Als sich Rowin und Miroslav dann anschicken auch zu Bett zu gehen, hören sie seltsame Laute aus einem der Zimmer. Das muss der Magier sein. Laut seinen Sprüchen ruft/bekämpft/vertreibt er Dämonen. Rowin versucht die Tür aufzubrechen aber erfolglos.
Miroslav wirkt einen Odem - Die Tür ist magisch verschlossen.
Alle werden aufgeweckt.
Nach mehreren erfolglosen Versuchen sind fast alle Bewohner vor der Tür des Zimmers versammelt in dem es jetzt völlig Still ist. Die Wirtin kann plötzlich die Tür öffenen, der Zauber ist anscheinend zu Ende. Rowin geht vor, dahinter Gerwin.
Im Zimmer ist ein Beschwörungskreis (?) am Boden. An dessen Ecken seltsame Dinge liegen. Der Schwarzmagier liegt in einer Ecke und wurde von drei Pfeilen verwundet.
Die Helden sehen sich um. Plötzlich fällt einer der Pfeile wie von selbst auf den Boden, windet sich wie eine Spirale , stößt sich vom Boden ab und bohrt sich in Rowins linken Arm.
Bevor das die anderen Pfeile auch machen, packen Rowin und Ortnax die Pfeile und sperren sie in eine Kiste. Der Magier wird geheilt und verhört. Man entscheidet sich dafür Miroslay als Wache hier zu lassen. Ifirnja wacht beim Halbelfen der sich im Bett windet und wirr fabuliert. "Er kommt, er ist nah, spürt ihr es nicht, er ruft mich!"

Eine Stunde später.
Durch seltsame Geräusche werden Ifirnja und Miroslav aufmerksam. Ein Blick aus dem Fenster verrät der Sturm und der Regen ist vorbei. Dafür sammeln sich Tiere beim Gasthaus. Raben, Wildgänse, Schwäne, Adler, Falken, Störche. Einige der Raben fliegen wie trunken gegen die Wirtshauswand.

Eine weitere Stunde später greifen die Vögel das Gasthaus an. Ifirnja holt alle aus den Betten. Die meisten haben es aber schon mitbekommen das sich die Tiere wie wild gegen die Fensterläden werfen. Mit ihren Schnäbeln hacken sie auf Wände und das Dach ein. Der Vogelhändler wird panisch und meint das sie sich an ihm rächen wollen. Des weiteren gibt er der Hexe die Schuld, deren Vogel sich ganz "normal" verhält. Die Angriffe der Vögel werden immer heftiger, die Vögel größer und bald bersten die ersten Fensterläden unter der Wucht.
Die Bewohner ziehen sich zurück, zuerst in den Gang im Obergeschoß dann in die Schankstube. Die Fenster werden mit Tischen und Stühlen verbarrikadiert. Die Helden untersuchen die seltsame Statue und entdecken Zeichen in Nanduria. Zum Glück kann Miroslav die alten Zeichen lesen. Die Vögel erobern Raum um Raum im Obergeschoß. Die Sonne geht draußen auf und alle sind ratlos, weil es auch mit Sonnenaufgang nicht aufhört.

Gerwin entsinnt sich des Vogels den der Barde am Vorabend der Wirtin geschenkt hat. Er sucht ihn und der verhält sich ganz normal. Gerwin entdeckt einen Ring an einer Kralle des Vogels. Er holt den Vogel aus seinem Käfig und zieht den Ring herunter. Plötzlich hält er eine nackte Frau in Händen. Phecaria bedankt sich für ihre Rettung und nimmt sich von der Wirtin zum Anziehen. Sie hat den Ring gefunden und angesteckt und der verwandelte sie in den Vogel. Danach konnte sie den Ring nicht mehr abnehmen.
Draußen hat man in der Zwischenzeit den alten Wirt befragt wie er das Haus gebaut hat. Ein Keller war schon da, und er hat gleich den Weinkeller daraus gemacht. In dem Keller war eine gläserne, geflügelte Schlange, diese hat er als Zeichen des Glücks unter der Türschwelle vergraben. Und schon machen sich die Helden daran diese auszubuddeln.
Rowin bindet in der Zwischenzeit eine Schnur an die Lapislazulistatuette und wirft sie vor die Tür. Vielleicht wollen die Vögel nur die Statuette? Aber sie ignorieren sie. Rowin zieht sie wieder herein. Zwei Vögel nutzen den Türspalt und sind in die Gaststube geflogen. Sie hacken wie wild auf den Boden(?). Dann greifen sie Ifirnja an und werden vom Botenreiter und Rowin getötet. Der Botenreiter hat Angst das die Botschaft die er transportiert zu spät ankommt. und will Miroslav überreden ihn aus dem Gasthaus zu schmuggeln das er seinen Weg fortsetzen kann. Aber Miroslav ist zu so etwas gar nicht fähig.

Phecaria betet zu ihrem Gott, denn sie offenbart sich als Jüngerin des Phex. Dieser sendet ihr eine Botschaft, welche durch ihren Mund verkündet wird. Ganz schlau werden die Helden aber nicht daraus.
Als die Helden die Statuette ausgegraben haben, probiert Rowin es noch mal mit "vor die Tür werfen". Auch um diese Statuette kümmern sich die Vögel nicht. Als er sie wieder herein ziehen will schnappt sich eine Harpyie die Statuette und zieht daran. Mit Mühe gewinnt Rowin das Kräftemessen und zum Glück hält die Schnur. Wieder kommen ein paar Vögel herein, denen aber schnell der Garaus gemacht wird.
Der Botenreiter nutzt die unbeobachtete Gelegenheit und öffnet eines der Fenster im Schankraum. Er springt ins Freie und hofft den Stall zu erreichen um mit seinem Pferd seine Botschaft weiter transportieren zu können. Aber er kommt etwa zehn Schritt ehe ihn die Vögel erlegen. Durch das Fenster kommen Vögel herein und die Helden ziehen sich in die Küche zurück.
Es bleibt nur der Keller. Ortnax und Ifirnja sehen sich unten mal um.
Es ist kaum der Geheimgang zu finden den die Helden vor zwei Jahren zur Flucht nutzten. Aber der scheint auch vermauert. Der alte Wirt weiß, Praioten kamen und haben den Gang versiegelt nachdem sie sechs Kisten abtransportiert haben.
Alle sind in der Küche und der panische Vogelhändler hört nicht auf die Hexe zu beschimpfen. Schließlich versetzt er ihr einen Faustschlag. Ortnax will ihn treten aber es ist eng in der kleinen, menschenüberfüllten Küche. Er trifft die Wirtin, welche gleich zu Boden geht. Der Vogelhändler schlägt nun erfolgreich Ortnax. Dann wird er von Gerwin von hinten gepackt und in die Vorratskammer gesperrt.
Die Hexe legt die Karten und meint das der Herold eine Botschaft benenne. Vielleicht die des Boten? Aber der liegt vor der Tür und die Botentasche holen wäre Selbstmord. Auf der gläsernen Statue sind auch Schriftzeichen und Miroslav deutet diese so, das man die Statue im Keller verbrennen soll. Gesagt getan, aber sie brennt nicht. Gerwin zerschlägt die Statue und ein Pulver kommt heraus. Nach mehreren Versuchen wird dieses nun verbrannt und plötzlich erscheinen überall an den Wänden Schriftzeichen. Eine Warnung das hier herunten 7 Dämonen hausen. Außerdem glühen Schlangensymbole auf drei Steinen. An denen wird gezogen und dann tatsächlich öffnet sich eine Tür. Will man da rein? Ist man bereit dafür?. Aber ja, wir sind Helden und Gerwin macht sich auf. Hinter seinem Schild wird schon nichts passieren. Noch eine Tür und Treppen runter, dann sehen die Helden den Ursprung . Eine Statue eines achtgehörnten Dämonen. Rings um ihn Statuen der verschieden heiligen Vögel. Nur hinten wo ein Gang herein führt fehlt eine. Die Paradiesvogelstatue!
Aus dem Gegenüberliegenden Gang kommen Vögel herein welche sofort auf die heiligen Statuen einhacken. Rowin Stürmt hin um sie zu vertreiben. Gerwin will die fehlende Statuette wieder an seinen Platz stellen, aber ein Windstoß aus der großen Statue hindert ihn. Es stinkt, und die Vögel beginnen nun auch die Helden zu attackieren. Gerwi und Ortnax werden vom wind aus dem Raum geweht. Rowin verteidigt einstweilen die Götterstatuetten.
Durch den Sturm sind die Fackeln ausgegangen, Miroslav entzündet seinen Stab.
Ifirnja möchte gerne schießen hat aber keine freie Schussbahn. Außerdem suggeriert ihr ihre Raumangst das es noch bedrohlicher ist als es ohnehin ist.

Gerwin nimmt alle Kraft zusammen und stemmt sich gegen den Wind. Er schafft es zu der Stelle und kann den Paradiesvogel wieder platzieren. Ruhe. Die Vögel verhalten sich wieder normal.
Aus Festum werden die Praioten herbeigeholt. Der Halbelf und der Schwarzmagier werden angezeigt.
Ich kam, sah und spielte!

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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 1 Woche her #13793

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Unter größten Sicherheitsvorkehrungen wird das Gefängnis des Arjunoor abtransportiert.
Die Helden befinden sich in Bester Begleitung auf dem Weg nach Festum. So wird mit Jucho von Dallenthin und Persanzig getratscht, mit Oberrondrianer Gernot von Halsingen diskutiert und mit Praiotin Nadjescha von Gulnitz philosophiert.
Miroslav unterhält sich prächtig mit Olko Knaack, einem Schüler Alwin K. Wippflüglers.

Nachdem der Zug Festum erreicht hat werden die Dämonischen Gefäße im Praiostempel eingelagert. Auch die Dämonische Kette kommt noch einmal zur Sprache, welche die Helden in der Großen Mosse gefunden haben. Aber die scheint im Rondratempel von Neersand gut aufgehoben.
Ortnax erkundigt sich nach einer billigen, guten Unterkunft und wird an das "Alte Lotsenhaus" verwiesen. Dort bekommen die Helden auch Quartier, das "Nachtleben" lässt aber zu wünschen übrig.


Ein Goblin mehr oder weniger!

Morgens in Festum. Die Gruppe hat einen Plan, der aber wieder einmal nicht dem Kontakt mit der Realität standhält.
Am Marktplatz möchte Ortnax einen zwergische Bockspfeife kaufen. Diese ist natürlich nicht lagernd, kann aber bestellt werden. Ortnax gibt eine Bestellung auf.
Weiter zum Pferdehändler. Der "Norburger" Ilje Simirnov wurde den Helden vom Rondrageweihten empfohlen, und tatsächlich sieht Gerwin gleich am Eingang ein Pferd das ihm sehr zusagt. Nach einem kleinen Proberitt ist er überzeugt das das Pferd sein Geld wert ist. Leider ist Gerwins Börse etwas zu klein für das edle Ross, und so sucht man weiter. Ein günstigeres Pferd wird gekauft. Ortnax weint wie er die Gruppenkasse schmelzen sieht, aber gegen die Feilschkünste des Händlers ist kein Kraut gewachsen.
Das Pferd wird bis zur Abreise stehen gelassen.
Man ist in der Nähe zur Garnison und möchte dort vorbei schauen. Ortnax kennt einen zwergischen Wachhauptmann und möchte nach einer Empfehlung für Bierlokale fragen.

Ein Aushang am Brett der Garnison gibt zu verstehen das die Garde Leute als Ordner für einen Umzug sucht. Vielleicht ist das schnell verdientes Geld, aber es ist dort mit Anfeindungen zu rechnen vor allem gegen andere Rassen. Beim Umzug wird eine mit Menschenhaut bespannte Trommel geschlagen, widerlich.

In der Garnison geht es hoch her, und nach einiger Zeit kann Ortnax tatsächlich mit Hauptmann Grimm sprechen. Der ist gerade böse vom Kommandanten zusammengeputzt worden weil ein Mörder noch nicht gefasst wurde und der Stadtrat auch dem Kommandanten Druck macht. Eine Bierlokalempfehlung später erklärt sich Ortnax bereit zu helfen. Grim quartiert die Helden für die Dauer des Falles in der "Elchschaufel" ein. Ein norbardisches Lokal dessen Wirt ihm noch einen Gefallen schuldet. Außerdem erhöt er die Belohnung auf 40 Batzen. Da kann Ortnax gar nicht mehr anders.
Der Goblinjunge Kroink führt die Helden zur Elchschaufel. Der gesprächige Straßenjunge ist leicht als Taschendieb und Überlebenskünstler zu durchschauen aber Ortskundig und, gegen Geld, zuverlässig.
Die Helden beziehen Quartier. Danach eine Besichtigung des nahen Ifirntempels, das kann sich Ifirnja nicht entgehen lassen. Gerwin besucht den Rondratempel, ebenso Ortnax. Bei einem Gespräch mit Geweihten werden Spannungen zur Korkirche offenkundig.

Zurück in der Garnison. Grim stellt den Helden zwei Wachen zur Seite. Uriel und Stane scheinen aber nicht besonders von Hesinde gesegnet. Den Helden wird klar warum der Fall noch ungeklärt ist. Die Beiden bringen die Helden zum Tatort.
Die Gruppe zieht es aber vor zuerst mit den Nachbarn zu sprechen.
Von den eigenwilligen Personen könnte jeder ein Motiv haben und nur die wenigsten haben ein Alibi.
Am Tatort selber sind schon alle Spuren der Tat beseitigt, die Helden stehen erst einmal an.
Aus diversen Befragungen kommt aber heraus das in letzter Zeit einige Goblins verschwunden sind. Das scheint aber niemanden so recht zu kümmern, nur das die Ratten nicht mehr gejagt werden und die Pferdeäpfel aufgesammelt stößt den Bewohnern sauer auf.
Stane und Uriel können ihre Aufzeichnungen beitragen. In der letzten Zeit hatten fünf Goblins tödliche Unfälle. Aber als die Helden den Unfallhergang und die Umstände hören glauben sie nicht mehr an Unfälle. Für die Gardisten hat das alles seine Ordnung und kann zu den Akten gelegt werden. Mit dem aktuellen Fall kann es ja nichts zu tun haben, auch wenn der verstorbene als "Goblinhasser" verschrien war, der auch kurz vor seine Tod einen verprügelt hat.
Die Helden wollen sich bei den Goblins umhören und nutzen Groink als Kontaktmann. Ein freundlicher, goblinischer (!) Stadtgardist gibt den Helden zu verstehen das die Goblins lieber unter sich sind und sie im Goblinviertel nichts zu suchen hätten.
Kroink macht eine Einladung bei Mütterchen Alwiischa klar. Morgen können die Helden eine Sippenführerin und der Töchter treffen. Die beiden Töchter sind Paala Bluuga (Vorarbeiter) welche die Rattenfänger und Straßenkehrer im Tatortviertel einteilen.
Erstmal zurück zur Elchschaufel, es ist schon spät.

Der Plan sah übrigens am Morgen noch vor Heute noch in das Hesindeviertel zu gehen.
Ich kam, sah und spielte!

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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 3 Tage her #13796

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Exkurs, Detektivabenteuer :
Spieler sind ungeduldig. Dieses Abenteuer zeigt wieder einmal sehr schön das Spieler alles wollen und das sofort. Wenn ein Plot vorgibt das die Helden etwa 6-9 Tage für Recherche brauchen, dann ist das Illusion, weil man die Zeit gar nicht mit so vielen alltags Szenen füllen kann. Die Spieler wollen gleich nach Übernahme des Falles mit allen sprechen, alle Tatorte besuchen, Verdächtige eingrenzen, falsche Spuren ausschließen und Verhöre durchführen.
Außerdem erwarten sie, das jede Meisterperson ihnen ALLE Informationen gibt die sie hat, wenn sie sie das erste Mal ansprechen. Die Helden suchen einen Nachbarn des Opfers kein zweites Mal auf "Da waren wir schon". Das ergibt die Problematik das Reaktionszeiten der Täter unrealistisch verkürzt werden, wenn er sich von den Helden verfolgt fühlt.
Aus dem letzten Spielabend daraus gelernt, und ich werden die Täter eben schneller Reagieren lassen. Hauptsache der Spielspaß bleibt erhalten.
Exkurs, Detektivabenteuer Ende;


Rowin begibt sich in die Hafenschenke "Riff der verdorrenden Kehlen". Er möchte in der "Unterwelt" Informationen sammeln, dafür kann er die anderen nicht brauchen.
Er findet heraus das ein Auftragsmord durchaus hier bestellt werden kann. Allerdings gibt es mehrere Parteien die so etwas machen können wenn die Bezahlung stimmt. Im Mordfall Sewerski wird hier aber davon ausgegangen das es "Auswärtige" waren. Meist werden für so etwas Matrosen angeheuert deren Schiff am nächsten Morgen ablegt. Das deckt sich auch mit der Aussage von Peddar dem Augenzeugen, der ja Männer in Matrosengewändern aus dem Haus schleichen sah. Das Riff ist ein rauher, wilder Ort und Rowin kann hier nur an diese Informationen gelangen weil er einige Zeit als Rausschmeißer in der Taverne gegenüber gearbeitet hat, und hier bekannt ist. Dennoch hat er sich nicht allzu geschickt dabei angestellt (Gassenwissen 0 TAP*), sodass vielleicht daraus noch Probleme erwachsen.


Die anderen sind in der Zwischenzeit in der norbardischen Herberge zur "Elchschaufel" angelangt und haben die Sachen im Zimmer verstaut. Dann begibt man sich in den Schankraum wo es hoch her geht. Tabakrauch schwängert die Luft, Alkohol fließt in rauen Mengen, ein Fiedler spielt zum Tanz, leicht bekleidete Mädchen tanzen auf einem Tisch nahe der Theke, Borndornwerfen, Würfelspiele,.........
Die Helden stürzen sich ins Treiben. Miroslav hat sofort zwei neue Freunde gefunden welche Zaubertricks von ihm sehen wollen, und ihn zu Getränken einladen. Auch Ifirnja, der einzige weibliche Gast außer den Tänzerinnen muss sich betrunkener Anmachen erwehren. Gerwin und Ortnax zeigen den Anwesenden wie man den Borndorn wirft und essen dann man was. Diese gefüllten Teigtaschen sind wahrlich ein Genuss. Der Abend schreitet voran und die Helden probieren das hiesige "In-Getränk" - "Fürst der Finsternis". Eine schwarze Flüssigkeit welche leicht süßlich schmeckt und den Alkoholgehalt unterschwellig verbirgt.
Ifirnja hat bei Gerwin Schutz gesucht, während ein Betrunkener nun auf diesen einredet.
Die beiden "Freunde" von Miroslav, haben keine guten Absichten. Unbemerkt (Sinnenschärfeprobe misslungen) leeren sie Miroslav ein Pulver in ein Getränk. Dieser kippt fast weg und die beiden greifen ihm unter die Arme um ihn ins Freie zu schleppen. Die anderen sind viel zu "Beschäftigt" um das mit zu bekommen. Vor der Tür kommt aber gerade Rowin zum Gasthaus und sieht das die beiden Miroslav wegschleppen.
Im folgenden Gespräch stellt sich heraus das die beiden ihn betäubt haben und ihn ausrauben wollen. Sie würden Rowin was abgeben wenn er sie nur jetzt in Ruhe lässt. Der ehemalige Türsteher macht kurzen Prozess mit den beiden. Durch ein Fenster werden Gäste auf die Schlägerei aufmerksam. Als Gerwin mitbekommt das es sich dort um Rowin und Miroslav handelt eilt er herbei. Die "Räuber" können fliehen. Miroslav ist komplett fertig. Die anderen bringen ihn ins Bett. Gerwin erkundigt sich, aber die beiden kennt hier (anscheinend) niemand. Zu späterer Stunde wird es ruhig in der Elchschaufel. Ortnax probiert noch die Fiedel des Musikers aus (Musizieren 0 TAP*) , danach zieht es die letzten endgültig nach Hause.

Morgens in der Elchschaufel.
Miroslav hat einen brummenden Schädel (Heute IN-1).
Rowin berichtet was er im RIFF herausgefunden hat.
Nach einem Frühstück beginnt man das Tagwerk.
Zuerst alle gemeinsam in das Hesindedorf. Hier trifft man wieder auf Olko Knaack, der sehr erfreut ist die Helden nach dem Wirtshaus zum schwarzen Bären so schnell wieder zu sehen. Er bietet eine Führung an, aber dafür haben die Helden keine Zeit. Auch wenn Miroslav gerne möchte und Ortnax lieber ins Drachenmuseum wollte. Olko führt die Helden zum Orden der Draconiter. Dort überprüfen sie das Alibi, tatsächlich waren Albin Sewerski (Sohn des Mordopfers) und Tineke Tulsteen (Schwester des Mordopfers) in der Mordnacht hier bei einer Lesung. Über den Hafen, wo Rowin am Korschrein spendet und den Hüter darüber anweist eine Flamme zu entzünden, geht es ins Goblinviertel. Im Goblinviertel wird der Firuntempel besucht der von der Goblinischen Geweihten Fiir-Uunla geleitet wird.
Gerwin trifft wieder auf den goblinischen Stadtgardisten Juuksed Smuddelski, der sich bereit erklärt die Gruppe zum Haus der Familie Erdpelz zu bringen. Am Weg trifft man auch Groink wieder welcher die Helden gerade abholen wollte und der ganz erstaunt ist das die Helden schon hier sind.

Die Matriarchin der Erdpelzens, Alwiischa. erwartet die Hedlen bereits. Ihre beiden Töchter Kiisa und Jolmelle, die Bluuga-Paala (Vorarbeiterinnen), sind auch anwesend. Außerdem hat Alwiischa Tantchen Manriischa eingeladen welche sich später als die Sprecherin und Oberhaupt der Festumer Goblins herausstellt, die Schamanin Mantka Riiba.
Alle anderen werden aus der Hütte geworfen, die Kinder drücken sich aber am Fenster die Nasen platt, zu neugierig sind sie was hier drin vorgeht. Fenster?!? Ja Fenster aus Glas! Das hätte hier im Goblinviertel wohl niemand vermutet, lässt aber auf einen gewissen Reichtum der Erdpelzens schließen.
Die Unterredung ist nicht von langer Dauer. Kurz, die Goblins wollen das die Helden den Mörder der fünf Goblins finden welche in letzter Zeit durch "Unfälle" ums Leben kamen. Dann ist man bereit ihnen den Mörder an Albin Sewerski zu liefern. Ein Mördertausch sozusagen. Die Männer wagen sich nicht an die Arbeit und werden zudem vom goblinischen Streuner Joraak aufgewiegelt die Arbeit nieder zu legen. Die Helden erfahren das es im Haus von Sewerski einen Zugang zur Kanalisation gibt, und das in Festum keine Seltenheit ist. Manchmal "verirrt" sich ein Goblin auf Rattenjagd in einen Keller und dann kann es schon mal vorkommen das er versehentlich etwas mitnimmt was nicht ihm gehört. Jolmelle erklärt sich bereit die Helden am nächsten Morgen in die Kanalisation unter dem Tatorthaus zu führen, warnt aber vor dem Gestank, der Säbelzahnratten und dem Krakenmolch. Außerdem sollen sich die Helden alte Kleidung besorgen. Zwei Goblins, Bluurtz und Urmeg, sind noch verschwunden die Leichen aber nie gefunden.

Nachmittags, die Helden wieder zurück in der Gasse des Tatorts. Ein Glück, einer der Nachbarn ist eine Schneiderei. Der alte Kolja kann zu dem Mordfall nichts beitragen, aber die Helden mit altem Gewand ausstatten. Der kurzsichtige Schneider war der Beste Freund des Opfers und ist dementsprechend betrübt. Er kann nur berichten das Sewerski immer über seinen Sohn geschimpft hat, wie über alle anderen auch.
Dann ein Besuch in der Wäscherei von Haneke. Die Wäscherin freut sich über den Besuch der "Sonderermittler" und will alles wissen was sie wissen. Das neugierige Klatschmaulweiß nichts, will aber alles wissen. Hier ist die Frage wer die Fragen stellt.
Dann wird Meister Egor besucht, der Sattler in der Gasse. er gibt sich Maulfaul, verweist die Helden an die Vorarbeiterinnen wenn sie was über Goblins wissen wollen. Ifirnja untersucht die Lederbestände, aber es ist weder Goblinhaut noch sonst was verdächtiges dabei.
Oma Salwa lässt seit dem Mord an ihrem Nachbarn keinen mehr ins Haus die Helden müssen über ein leicht geöffnetes Fenster mit ihr sprechen. Sie beschwert sich nicht über Goblins, aber über die zwölf Kinder der Ouveranskis im Nachbargarten und den unfreundlichen Kaufmann nebenan. Beim Haus des Kaufmanns ist keiner daheim, zumindest öffnet niemand auf klopfen.
Die Helden wieder im Haus von Yalderico Spinola. Der ist nicht da, aber die Helden wollen ohnehin zu Sulje dem goblinischen Hausmädchen. Leider gibt es auch hier fast keine Aufschlüsse.
Das einsturzgefährdete Haus in der Gasse wird nun auch untersucht, und als Rowin die Tür öffnet sieht er das der Raum dahinter keinen Boden hat. Durch das eingebrochene Loch sieht er im Keller einen von Ratten zerbissene Goblinleiche. Ortnax klettert hinunter. Rowin auch aber die Landung ist eher unsanft. Der Goblin steckt mit dem Kopf in einer Schlingfalle. Ein weiterer "Unfall". Groink bestätigt das es sich hierbei um Bluurtz handelt. Groink wird ausgeschickt die Erdpelzens zu informieren. Es riecht bestialisch und der Anblick ist nicht jedermanns Sache. Die Helden verzichten darauf den Fund der Garde zu melden Uriel und Stane würden ohnehin nur oberflächlich untersuchen und feststellen das er sich in der eigenen Falle gefangen hat und von Ratten tot gebissen wurde. Ortnax stellt noch einen Stichwunde in der Brust von Bluurtz fest. Der Unfall war also keiner.

Abend in der Elchschaufel, auf einen Besuch im Schankraum verzichtet man nur zu gerne.

Am Morgen werden die Helden von Groink abgeholt. Bei der Garnison ist ein toter Goblin gefunden worden. Mit einem Frühstück to go, schnell hin.
Uriel und Stane die zuständigen Gardisten sind schon vor Ort. Im Mund des Goblins steckt ein ganzes Hühnchen. Anscheinend hat er es aus der Garnison gestohlen, und auf der Flucht wollte er die Beute verschwinden lassen indem er es als ganzes verschlucken wolllte. Daran ist er erstickt. Das genügt den beiden Gardisten. Ifirnja stellt noch Würgemale am Hals fest.

Zurück am Tatort vorm dem Haus Sewerski. Die Bluuga-Paala Jolmelle wartet schon um in die Kanalisation einzudringen. Ifirnja bemerkt wieder einmal den ruhigen Groink der immer da zu sein scheint. Sie meint er weiß vielleicht mehr als er sagt, schließlich kommt er viel rum. Groink wird nervös. Die anderen steigen auf Ifirnjas Vermutung ein. Ortnax und Rowin drohen, Gerwin und Miroslav spielen guter Ritter böser Magier.
Groink bricht ein. Er verrät, das er weiß, wo sich Onkel Urmeg versteckt hält. Urmeg ist der erste Goblin der verschwunden ist. Nachdem die Helden Groink bearbeitet haben wird Jolmelle heimgeschickt, was soll man dort unten schon finden (außer wild gewordenen Säbelzahnratten). Groink führt die Helden zu Urmeg. Allerdings passiert am Weg.......
Ich kam, sah und spielte!
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 2 Jahre 11 Monate her #13802

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In einer Seitengasse am Hafen werden die Helden überfallen. Schläger ziehen auf beiden Seiten der Gasse auf. Als Rowin seinen Zweihänder zieht, ziehen auch die Angreifer Waffen. Aus einer zünftigen Schlägerei wird blutiger Ernst. Einer der Angreifer stirbt, ehe die Hafenwache eingreift. Die Helden geben sich als Ermittler der Garde in einem Mordfall zu erkennen. Die Angreifer sind geflohen oder wurden verhaftet.
Die Helden haben einige schwere Blessuren davon getragen. Auf dem weiteren Weg zum Versteck Urmegs wird am Firuntempel halt gemacht. Es wird gespendet und die goblinische Firungeweihte versorgt die Wunden der Helden auf ihre eigentümliche Weise.

Bei Urmeg erfahren die Helden das er sich versteckt hat weil er bei seiner Arbeit den Kaufmann Stanko Ilmeroff mit einigen Komplitzen belauscht hat als sie sich unterhielten "ein großes Ding" zu drehen. Leider wurde er bemerkt, konnte aber entkommen. Seitdem versteckt er sich vor Todesangst. Die Helden begleiten Urmeg zum Haus der Familie Erdpelz.

Jolmelle wird angeheuert die Helden in die Kanalisation zu führen.
Den Kaufmann hatten die Helden bislang noch nicht auf der Rechnung.
Die Helden besuchen die Stipensen Schwestern. Die beiden Klatschmäuler wissen sicher wer bei Ilmeroff aus und ein geht. Nach der Befragung geht es mit den Schwestern zu Oma Salwa, deren Haus genau neben dem von Ilmeroff liegt. Die drei Mütterchen tischen den Helden Kuchen und Kwassetz auf. Rowin beobachtet durch das Fenster das Haus von Ilmeroff.
Viele Gerüchte später entscheiden sich die Helden mit Jolmelle durch die Kanalisation ins Haus von Ilmeroff einzudringen. Die verletzte Ifirnja soll in der Zwischenzeit durch das Fenster das Haus weiter beobachten. Die drei alten Frauen finden das alles sehr aufregend.

In der Kanalisation finden die Helden einen Eingang zum Haus der Sewerskis, aber zum Glück keine Säbelzahnratten. Der Durchgang zu Ilmeroff ist durch eine Bärenfalle gesichert, die zum Glück aber rechtzeitig entdeckt wird.
Im Keller ist nichts verdächtiges zu finden und nach oben trauen sich die Helden nicht.
Rückzug.

Ifirnja ist ob ihrer Verletzung und der großen Fürsorge der drei Damen eingeschlafen.
Rowin übernimmt die Beobachtung.
Die anderen gehen ins Quartier in der Elchschaufel.

Am nächsten Morgen wird Gerwin zum Hauptmann der Garde zitiert. In der Nacht wurde Peddar, der Augenzeuge, zusammengeschlagen. Der Angreifer raunte ihm einen schönen Gruß von Gerwin von Kratichwlje und den Mondkindern zu.
Sofort erstattete dieser Anzeige und Gerwin musste nun erklären das er keineswegs Mitglied der Diebesbande wäre. Der Hauptmann sieht von weiteren Nachforschungen in der Sache ab wenn Gerwin den Mörder von Albin Sewerski liefert.

Rowin macht derweil eine ganz andere Entdeckung. Die Frau die gestern mit den Schlägern angegriffen hat verlässt am Morgen Ilmeroffs Haus. Rowin erstattet den anderen Bericht.

Danke der Hilfe der Firungeweihten sind Ifirnja und Ortnax wieder wohlauf.
Gerwin stattet Peddar einen Besuch ab, der bringt aber nichts ein. Auch die Wäscherin Haneke wird nochmal aufgesucht, schließlich hat sie gestern Ilmeroff Wäsche gebracht und war eine Stunde bei ihm. Die naive Haneke ist aber anscheinend unschuldig oder unwissentlich Ilmeroffs Zuträgerin. Gerwin erfährt allerlei unnötige Gerüchte.
Wieder wird ein Wachposten bei Oma Salwa eingerichtet, aber was nun? Reichen die Beweise und Urmegs Aussage?
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 2 Jahre 11 Monate her #13805

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Ortnax uind Ifirnja bleiben bei Oma Salwa und beobachten weiter das Haus von Stanko Ilmeroff. Gerwin möchte im Stadthaus Informationen über den Kaufmann einholen.
Rowin und Miroslav begleiten ihn.
Im Stadthaus treffen die Helden auf den schlecht gelaunten Hauptmann der Stadtgarde Elkman Timpski. Er maßregelt die drei, welche wieder schwer bewaffnet und gerüstet durch Festum laufen.
Danach treffen die Helden auf Jucho von Elkinnen zu Widdernstoßblutfurten. Dieser erzählt das gerade eine Ratssitzung zu Ende ist bei der die demnächst stattfindenden Atmaskott Umzüge Thema waren und sich trotz massivem Widerstand die Fraktion der Traditionalisten durchgesetzt hat. Er ist den Helden behilflich das sich ein Schreiber um sie kümmert.
Man wird ihr Anliegen bearbeiten.
Aus dem Stadthaus heraus entdeckt Rowin einen Mann der ihnen gestern schon gefolgt ist.
Man will ihn zur Rede stellen, aber just in dem Moment wird Gerwin von seiner in Festum lebenden Schwester erkannt und angesprochen. Die überkommunikative Schustergattin erledigt Einkäufe auf dem Markt und lädt Gerwin und seine Freunde zum Abendessen ein.
Rowin sieht wie der Beobachter etwas zugesteckt bekommt. Nachdem die Schwester elegant verabschiedet wurde, kann man sich doch noch um den Beobachter kümmern. Rowin geht ihn an, doch er leistet keine Gegenwehr. Er gibt sich als Vidal zu erkennen, ein Verbündeter von Tantchen Mariinscha. Diese macht sich seit dem Überfall auf die Gruppe Sorgen und hat Vidal und die Seinen gebeten ein Auge auf die Helden zu haben. Wer "die Seinen" sind lässt sich ihm nicht entlocken. Er hat auch schon einen Zettel mit Namen zugesteckt bekommen mit denen die Helden im Stadthaus gesprochen haben, den er auf Rowins Nachfrage bereitwillig herzeigt.
Er warnt die Helden vor einem Eindringen in das Haus von Ilmeroff, denn dieser hat im Riff der verdorrenden Kehlen für jeden von ihnen vier Schläger angeheuert, welche sein Haus bewachen.
Nach langem hin und her wird eine Zusammenarbeit vereinbart. Zur zweiten Traviastunde wird zugeschlagen.

Ortnax und Ifirnja werden informiert. Ein wenig Zeit für Erholung bleibt noch.

(Es geht rund im Hause Ilmeroff)
Zur zweiten Hesindestunde dringen die Helden in das Haus des Kaufmanns ein. Vidal und seine Leute durch die Kanalisation, die Goblins durch die Hintertüre und die Helden durch den Vordereingang. Sie haben schon gesehen das sie von Mathilda durch ein Fenster beobachtet wurden.
Die Verteidiger haben sich gut organisiert, aber die Helden bringen enorme Schlagkraft mit.
Ifirnja verteilt Pfeile unter die Gegner ehe sie mit ihrem Speer eingreift. Miroslav zaubert sich und seinen Stab leer. Gerwin, Rowin und Ortnax halten je eine Tür. Die Helden müssen ordentlich einstecken, vor allem Rowin an vorderster Front.
In dem Kampf passieren viele entscheidende Dinge. Exemplarisch: Die Tür zur Latrine wird aufgestoßen, darin ein Schläger mit Armbrust. Eine Initiative bevor er feuert wirft sein Ziel, Rowin, einen Patzer und stürzt. Durch die Zielverkleinerung geht der Schuss daneben, fliegt durch den langen Gang an drei Leuten vorbei ehe er neben Ifirnja in der Wand steckt.

Am Ende ist Ilmeroff tot und Miroslav verkündet es, alle angeheuerten Schläger ergeben sich.
Rowin blutet aus zahlreichen Wunden und ist empört das Mathilda ihre Waffe wegwirft. Sein Korgefälliges Duell ist beendet, er verschont aber die aufgebende.

Die Wache wird geholt. Vidal und die Goblins verziehen sich.

Danach geht es in die Elchschaufel zum umziehen. Abendesse bei Gerwins Schwester als sei nichts gewesen. Rowin geht nicht mit, er schläft schon und lehnt jede magische und karmale Hilfe ab.

Bei Gerwins Schwester Tineke wird ein gemütlicher Abend bei gutem Essen und interessanten Gesprächen verbracht. Auch hier sind die Atmaskott Umzüge Thema und das "Erwachen des Landes". Tinekes Mann meint aber das das ein Gerücht ist das die Norbardenhexen in Umlauf gebracht haben damit die Leute zu ihnen um Rat gehen.

Am nächsten Morgen schickt Rowin doch nach einem Heiler. Und der norbardische Wirt organisiert eine durchreisende Hexe. Ihre Pechnatter stößt bei Ortnax auf wenig gegenliebe und Rowin hat Angst das sie Magie anwendet. Auf zureden verzichtet sie darauf. Sie stellt sich als Bisminka von Jassulla vor, und unterhält sich mit Miroslav während sie Rowin verarztet. Danach gibt sie ihm einen Tee mit Kräutern aus dem Bornwald, ehe sie sich verabschiedet.

Die Goblins halten Wort.
Jolmelle und Groink überbringen die Nachricht das sie den Mörder von Albin Sewerski vorbeischicken. Die Helden sind baff. Außerdem ist ein Augenzeuge aufgetaucht, ein Vetter der Wäscherin Haneke der gegen ihn aussagen wird.
Tatsächlich taucht zuerst der Augenzeuge auf, und danach ein Bote mit einem Brief. Er wird verhaftet und zur Garde gebracht.
Die Garde ist glücklich und zahlt die Belohnung aus.

Die Tage danach.
Ortnax bekommt seine Bockspfeife geliefert, und die Ratsherrin Alexja Persanzig sucht die Helden auf um ihnen im Namen des Rates zu danken. 50 Batzen und ein Belobigungsschreiben. Sie ist im Gespräch Pro Umzüge.

Die Helden ziehen um, die Elchschaufel ist doch nicht das Richtige für sie.
In der Nähe des Ifirntempels wird eine Herberge bezogen, und das weitere Vorgehen beraten.
Rowin möchte die Stelle der Garde annehmen die Umzüge zu bewachen. 2 Batzen für einen Tag Arbeit und vielleicht eine zünftige Prügelei will er sich nicht entgehen lassen.
Miroslav besucht das Hesindedorf. Er wird von Olko Knaack herumgeführt und nimmt an den "geistreichen Zusammenkünften" teil. Dort lernt er das goblinische Liebespaar Jääni und Bruutsch kennen, findet Gefallen daran am "Gegenumzug" von Magister Alwin K. Wippflügler teilzunehmen und genießt Abende im "Quacksalber".
Ortnax besucht endlich das Drachenmuseum und ist eigentlich enttäuscht über die gezeigten Exponate. Na da will er noch einige hinzufügen. Auch er möchte sich die Gelage im "Quacksalber" nicht nehmen lassen, und lässt er sich vielleicht sogar zu einem Wetttrinken mit Olko Knaack hinreißen?.
Gerwin ist auf der Suche nach einem Turm von dem man die Umzüge gut verfolgen kann. Er versteht die Tradition, und das dieses Ereignis in Erinnerung gerufen gehört, verabscheut aber die Ausführung. Und das sich der oberste Rondrageweihte dafür hergibt...
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 2 Jahre 11 Monate her #13806

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Die Thorwalertrommel

Am Vorabend der Atmaskot Umzüge feiern die Helden im Quacksalber. Ein gemütlicher Abend bei dem Ortnax dann doch auf ein Wettsaufen mit Olko Knaack verzichtet. Erstens scheint dieser Übung darin zu haben und zweitens verlangt dieser die Aberwitzigsten Wetteinsätze, bis hin zu Ortnax' Bart.
Am folgenden Tag finden sich die Helden am Marktplatz ein, man will dann doch nichts verpassen. Rowin geht zur Speicherinsel wo sich die Ordner treffen.
Der Umzug verläuft anfangs friedlich, an still protestierenden Goblins vorbei und an Thorwalern welche ihnen den blanken Popo entgegenstrecken.
An der Amüsiermeile, nach der "Tötung" des zweiten Atmaskottchen, kommt es dann zu ersten Randalierern welche eine der Strohpuppen erbeuten wollen. Die Ordner können die Angriffe gut abwehren.
Am Marktplatz kommen die ersten Randalierer zum Begleitwagen durch, und dieser fängt Feuer. In dem Wagen sind die Utensilien mitgeführt welche zur Hinrichtung der Strohpuppen benötigt werden.
Durch den Nahen Brunnen kann der Wagen aber schnell gelöscht werden.
Während des Zuges kommt es immer wieder zu Übergriffen von Ordnern auf Norbarden, Goblins oder andere. Rowin findet aber heraus das diese Übergriffe persönlich motiviert sind und die Ordner persönlichen Groll gegen die Personen hegen.
Ein Betroffener ist der Goblin Prähnwart der anscheinend Spielschulden bei Azilajid Graupinski hat. Letztere hat sich den Ordnern nur deswegen angeschlossen weil ihr Mann Thorwaler ist und sie vermeiden möchte das er an Angriffen auf den Umzug beteiligt ist.
Andere Ordner desertieren und schwächen den Umzug. In der Nähe des Hesindeviertels ein Gegenumzug der Künstler, welche Spruchbänder hochhalten und mit Farbbeuteln werfen.
Auf dem Marktplatz angekommen wird die Größte Atmaskotte verbrannt und Gernot von Halsingen, der Sennenmeister der Rondrakirche hält eine patriotische Rede. Es eskaliert und Hauptmann Timpski wird nun direkt angegriffen. Gegen die Übermacht haben die Ordner keine Chance und die Thorwalertrommel wird dem Hauptmann entrissen und verschwindet in der Menge.

Ausklang in der Kaserne mit Hefeklopse in Fleischsoße, den Atmasköttel.
Rowin möchte noch den Hafen aufsuchen, er hat dort während des Umzuges eine Korgeweihte gesehen und hofft, leider vergebens, das sie noch dort ist.
Die Tage danach ist die Stimmung eisig in Festum und wie man hört ist der gesamte Rat der Stadt blockiert weil nur mehr über den Umzug gestritten wird.

Einige Tage später

Gerwin erhält eine Einladung von Jucho von Dallenthin und Persanzig in dessen Haus am Seeufer.
Während Gerwin die Einladung annimmt, unternehmen alle anderen eine Sauftour durch die Stadt.
Der ehemalige Adelsmarschall, den Gerwin aus früheren Abenteuern kennt, unterbreitet ihm ein Angebot das skurriler nicht sein kann. Der Phexgeweihte bittet den Ritter einen Einbruch auszuführen!
Das bedarf an vieler Erklärung, aber letztendlich willigt Gerwin ein.
Hauptmann Elkman Timpski ist es mit brutalen Hausdurchsuchungen und Folterungen gelungen die Thorwalertrommel zurück zu bekommen. Diese Trommel ist aber der Gegenstand der die Stadt lähmt. Gerwin soll die Trommel aus der Garnison stehlen. Warum er? Weil niemand auf die Idee käme das er es war. Einiges leuchtet Gerwin dabei ein, und alles andere wird ihm von Jucho eingeleuchtet.
Jucho gibt Gerwin einen Plan der Garnison und eine Liste mit Gegenständen, welche neben der Trommel aufbewahrt werden und die groß genug sind um die Trommel darin zu verstecken. Gerwin soll die Trommel im Erfolgsfall zum Handelshaus Surjeloff bringen, und bekommen eine Parole dafür.

Am nächsten Tag erklärt Gerwin den verkaterten anderen den Plan.
Aber für 50 Batzen pro Kopf, welche Jucho Gerwin in Aussicht stellte, sind alle dabei.
Ein Plan wird geschmiedet.
Nachdem die Umgebung der Trommel ausgekundschaftet wurde, und eventuelle Wachabläufe in Erfahrung gebracht wurden schreitet man zur Tat. Mehrere Pläne wurden gemacht und wieder verworfen. Der "üblichste" Weg soll es sein. Nachdem sich Gerwin auf das Gelände der Kaserne geschlichen hat erklettert er in der Nacht die Rückseite der Garnison und steigt in die Asservatenkammer ein. Ifirnja hat ihm Räuberleiter gemacht und wirft ihm nun Feuerstein und Stahl hinterher, weil irgendwas vergisst man ja immer.
Kurz, Gerwin findet nach kleineren Schwierigkeiten die Trommel und macht sich mit ihr davon.
Im Handelshaus Surjeloff wird die Trommel übergeben und die Belohnung kassiert.
Die meisten Helden spenden einen Teil in den jeweiligen Tempeln.
Jucho hat versprochen das es keine Folterungen mehr geben wird und der Rat versucht Timpski und seine Freunde im Rat ruhig zu halten.
Rowin gelingt es noch die Korgeweihte zu treffen. Viconia Karenkis ist eine der wenigen Korgeweihten im Bornland und unterhält sich mit Rowin über die Ideale des Halbgottes.

Zeitsprung von sieben Monaten.
Die Helden verbringen den Sommer in Kratochwjle.
Noch immer ist man dabei eine Straße nach Neersand zu etablieren. Das scheitert zum einen am Widerstand des Waldes selbst, zum anderen an Ifirnja die sich genau anschaut welche Bäume da gefällt werden sollen. Gerwins Schwester hat inzwischen ihr Gasthaus fast fertig.
Auf den Feldern sind keine Totenköpfe mehr gefunden worden.
Miroslav arbeitet an der Akademie in Neersand Schulden ab.

Zu Beginn des Herbstes erhält Gerwin eine Einladung nach Festum. Anscheinend hat Jucho von Elkinnen zu Widdernstoßblutfurten einen Auftrag für ihn.
Die anderen begeleiten ihn.

DER WEISSE SEE

In Festum suchen die Helden erst einmal Quartier und erfahren viele Gerüchte.
Vom "Erwachen des Landes" ist die Rede, vom Krieg gegen Haffax.
Anscheinend ist es Timpski gelungen herauszufinden wo die Thorwalertrommel versteckt wird. Nun ist er mit Söldnern aufgebrochen um sie von Norbarden im Norden zurückzuerobern.

Auf dem Marktplatz werden die Helden Zeugen wie der Rote Chor (Goblinsänger) eine Kostprobe zu Besten gibt und einen großen Auftritt im nächsten Winter bei der Adelsmarschallwahl ankündigt.
Sie beobachten einen Diebstahl eines Norbarden an einem Goblinhändler, können aber nicht eingreifen.
Miroslav besucht die Magierakademie und trifft auf einen sehr gestressten Olko Knaack. Der Adept bereitet sich auf einen Reise in den Norden vor, sucht aber noch das passende Reisegefährt. Seine Goblinischen Freunde Jääni und Bruutsch sind im Norden in Schwierigkeiten geraten, nun möchte er los um ihnen zu helfen. Miroslav kennt auch dieses goblinische Liebespärchen von den "geistreichen Gesprächen" in der Akademie.

Am nächsten Tag soll Jucho von Elkinnen aufgesucht werden. Da zu erwarten ist das dieser wieder Verköstigung und andere Annehmlichkeiten übernimmt, stellt sich die Frage ob nicht ein Gastgeschenk angebracht wäre?
Ich kam, sah und spielte!

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Die Theaterritter Kampagne DSA5 2 Jahre 11 Monate her #13818

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Die Zeit, wo die Theaterritter Unmengen an Schätzen in ihre Ordensburgen brachten, ist lange vorbei.

Zwischenbericht:

Nun geht es also los mit der Hauptkampagne. Neues Jahr, neues Glück, sozusagen.
Die Vorgeschichte ist sehr gut gelaufen, die Spieler haben einige Eigenheiten des Bornlandes kennen gelernt.
Die Keiler Abenteuer haben erstaunlich gut funktioniert, und auch die anderen haben großen Spaß gemacht.
Ein Goblin mehr oder weniger war etwas unbefriedigend wegen der komplexen Hintergrundhandlung der die Spieler eigentlich nicht auf den Grund kommen können. Außerdem fehlen DIE Beweise gegen den "Hauptbösewicht".

Die Spieler haben sich in Festum schon ganz gut "eingelebt". Mittlerweile ist eine große Anzahl von Tavernen und deren Eigenheiten bekannt. Durch die "Thorwalertrommel" sind diese Eindrücke um einige Facetten und Personen erweitert worden. Mal sehen was sich die Spieler davon gemerkt haben, wir haben ja jetzt doch eine kleine Weihnachtspause eingelegt.
Alles in Allem bin ich zufrieden wie es gelaufen ist, die Charaktere sind für die Kampagne gut geeignet, obwohl der "zwielichtige" Part fehlt.
Also los gehts, mögen die Machtkämpfe um das Bornland beginnen.
Ich kam, sah und spielte!
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 2 Jahre 10 Monate her #13822

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Die Helden unterwegs in Festum. Die Gerüchte um die Trommel nagen an ihnen. Schließlich haben sie die Trommel gestohlen und haben jetzt einen Krieg zwischen Festumer Bronjaren und Norbarden ausgelöst. Es ist kalt, Festum eingeschneit. Man bemüht sich um einen Empfang bei Jucho von Dallenthin und Persanzig, schließlich war es seine Idee die Trommel zu stehlen. Die Helden haben Glück und werden empfangen.
Bei Tee, Wein und Keksen wird es den Helden schließlich zur Gewissheit. Timpski will die Trommel zurück, und das mit allen Mitteln. Er hat Spenden gesammelt um damit die Trommel zurückzukaufen, und hat Söldner angeworben wenn die Verhandlungen eskalieren. Angeblich hat er sogar Häftlinge begnadigt und zum Feldzug gezwungen welche gut kämpfen können. Die Helden wollen ihm nachreisen und die Sache regeln!
Aber zuerst hat man ja noch einen Termin beim Landesvogt. Ortnax fällt durch fehlende Etikette auf und wird von Gerwin zweimal zurechtgewiesen. Er nötigt Jucho aber auf biegen und brechen eine Flasche Wein ab. Der nimmt es lockerer als Gerwin.
Jucho wird versprochen dafür beim Phextempel zu opfern. Das wird aber nicht gehalten.

(Festum ist in der Hand des Winters)
Wieder in der Stadt wollen die Helden erst einmal zu einem Händler und decken sich mit warmer Kleidung ein. Wollen sie Timpski hinterher reisen, wird es sehr kalt werden.
Die Helden werden im Laden Zeugen folgender Szene. Der Bronnjar Gerwin von Growinsk-Nasshosen ist wieder mal blank und will mit seinem guten Namen bezahlen. Der Händler, Jandrim Zweigler, geht nicht darauf ein. Der Bronnjar dreht durch und fordert den Händler zum Duell, Ortnax versucht dazwischen zu gehen, wird aber gleich in die Szene mit hineingezogen. Der Bronnjar will das er die Duellforderung bezeugt. Der Händler bleibt ruhig und meint nur das er sich in einem Duell eben von einem professionellen Schwertgesellen vertreten lassen würde den der Freibund bezahlt. Daraufhin zieht der Bronnjar ohne Ware ab!
Auf Nachfrage der Helden erklärt der Händler das bei den Krawallen bei den Atmaskottumzügen auch einige Läden geplündert wurden und Schuldlisten geraubt wurden. Seitdem geben die Händler keinen Kredit mehr. Freibund gegen Adelige!
Aber er kleidet alle Helden warm ein, und die lassen sich das auch was kosten. Gerwin leiert ihm nivesische Schneebrillen heraus. Schneeschuhe finden alle übertrieben, obwohl Ifirnja überlegt Skier zu kaufen, aber wie transportieren? Für einen Aufpreis werden alle Felle in weiß gekauft.

Dann geht es weiter zur Nordlandbank. 100 Dukaten werden in einen Wechsel getauscht. Ortnax' Beutel ist um einiges leichter. Er traut dem Papier aber nicht ganz. Dieses System wird sich nicht durchsetzen.

Auf dem Marktplatz treffen die Helden Suulfried Siedemann wieder, den Goblinischen Lederhändler der zuvor von einem Norbarden bestohlen wurde.
Reisende werden bestaunt. Drei Frauen die alle drei gleich Aussehen, von Kopf bis Fuß in schwarz gekleidet sind, auf schwarzen Pferden reiten, und schwer gerüstet und bewaffnet sind. Sie zeigen Steckbriefe herum.
Nachdem sie den Marktplatz wieder verlassen haben, fragen die Helden umstehende wer denn das sei. Aber erst bei der Gardistin Rina Raufinger haben sie Glück. Rina hat Gerwin letztens gelobt weil er der Kriegsverteranin Jadvige Hornacker Almosen gab. Sie erzählt das die drei schwarzen Reiterinnen die Branthusener Schwestern seien, Kopfgeldjägerinnen aus Notmark, welche im Moment wohl hinter einem Stanko Ilmeroff her sind. Rowin zieht seinen Kapuze etwas tiefer ins Gesicht. Ilmeroff? Den haben doch die Helden vor kurzem getötet, oder besser, er ist über eine Kellertreppe gestürzt. Da kommen die Damen zu spät, aber man will sich gar nicht lange damit beschäftigen.

Im besten Hotel am Platz, empfängt Jucho von Widderstoßblutfurten die Helden.
Sie werden gut verköstigt, und das Gespräch verläuft sehr entspannt. Auch hier lässt Ortnax' Etikette zu wünschen übrig, was den Angestellten aber nur ein Stirnrunzeln entlockt.
Jucho berichtet von den Problemen im Rat, und erzählt den Helden die Vorgeschichte. Das die Helden diese eh besser kennen, weil ja sie die Trommeldiebe sind, weiß er nicht.
Die Helden nehmen den Auftrag an.
Sie sollen an die Hardener Seenplatte, Timpski hinterher, reisen und zusehen das es zu keinem Konflikt zwischen Norbarden und Festumern kommt. Die Trommel soll nach Festum, oder besser nach Salderkeim, zurückkommen. Dafür gibt er jedem 20 Batzen, Gerwin ein Schreiben der ihn als Gesandten des Landesvogtes ausweist und er stell eine Kutsche zur Verfügung. Ortnax verlangt, das Jucho ihn vor der Abreise noch mit einem Meisterschmied bekannt macht.

Am nächsten Morgen Treffen die Helden früh beim Hotel ein, und Jucho macht sich mit Ortnax auf zum Schmied. Dort bestellt Ortnax eine persönliche Waffe. Einen Lindwurmschläger. Ortnax wird vermessen, ein Handabdruck gemacht, dann geht es zurück zur Kutsche. In der Zwischenzeit haben sich die anderen schon mit der Kutscherin Marja ter Munden bekannt gemacht, und die Kutsche angeschaut. Tja einer wird am Kutschbock sitzen müssen, aber Ifirnja macht das gerne.
Marja erklärt die Regeln in ihrer Kutsche, vor allem darf nicht geraucht werden. In letzter Zeit hatte sie etwas Pech mit Feuer, und musste mehrmals abgebrannte Decken nachkaufen. Sie stellt ihre drei Pferde vor. Alle sind sich einig, mit ihrer Feuerphobie würde die hervorragend zu Rowin passen. Als Ortnax wieder da ist geht es los.

(In der Kutsche durchs winterliche Bornland)
Hinter dem Stadttor schon der erste Zwischenfall. Auf der Straße überholen die Helden den wandernden und schlecht ausgerüsteten Olko Knaack. Er hat anscheinend keine Reisegelegenheit gefunden, will aber keine Zeit verlieren seine Goblinfreunde zu retten.
Die Helden bieten ihm an hinten auf der Kutsche den Stehplatz einzunehmen. Das Angebot nimmt er gerne an. Nach einer Stunde tauscht Rowin mit ihm Platz und der durchgefrorenen Adept kann sich in der Kutsche aufwärmen. Rowin ist eh lieber allein. In der Kutsche wird Boltan gespielt, und Gerwin versucht sich als Kartenleger. Zur echten Wahrsagerin fehlt aber noch was :-)
In Alderow wird Mittagsrast gemacht. Die Helden schnappen einige Gerüchte über Timpskis Zug auf.
Am Abend ist man in Nivesel. Man Quartiert sich im Gasthaus zum Schwan ein. Das Lokal ist Ortnax zu nett, und er verbringt den Abend gegenüber im wuselnden Wiesel.
Zuvor nehmen aber noch alle außer Marja an einer Ortsführung teil, welche sie von der jungen Girte für einen Deut pro Person aufgeschwatzt bekommen haben.
Tatsächlich ist es interessanter als man angenommen hat. Die Ortschaft wurde gleich nach Festum von den Theaterrittern gegründet, deshalb auch der Rondratempel hier. Beim alten Stadttor hat es der verfallene Wachturm den Helden angetan. Als die Sprache auf den unnatürlich schnell gewachsenen Baum im inneren kommt, will Olko das untersuchen.
Er klettert hinauf und wirkt einen Odem. Der bringt leider nichts ein, aber Ifirnja muss im sogar wieder vom Baum herunterhelfen.

Am nächsten Tag geht es weiter nach Blütenfeld und Hamkeln. Auch hier eine Menge an Informationen über Timpskis Zug und die Goblins. Im weißen Stier werden Miroslav, der Nivese, und Ortnax, der Zwerg, sogar vom Wirt angepöbelt das sie hier nicht erwünscht sind.
Olko reicht es. Er knallt dem Wirt eine Handvoll Silber auf die Theke und verlangt lauthals das seine beiden Freunde sofort das Beste Zimmer im Haus bekommen oder er wird den Wirt auf der Stelle in einen Flachwassermolch verwandeln. Und ob dieser schon mal was von Kältestarre gehört hätte? Der Wirt gibt klein bei. Es sind nur mehr drei Schlafplätze übrig, welche von Miroslav, Ortnax und Olko belegt werden. Letzterer nach einhelliger Meinung Aller, die andere schlafen in der Scheune. Die Helden schmausen und trinken ordentlich. Das Gasthaus bei der Fähre ist gut gefüllt. Später am Abend wird Olko von einem Bronnjaren angepöbelt und als Ausländerfreund beschimpft. Olko fordert ihn zu einem Wetttrinken heraus. Der Bronnjar kann zwar die von Olko geforderten 20 Batzen als Wetteinsatz nicht aufbringen, Olko akzeptiert aber seinen Bart als Wetteinsatz. Es kommt wie es kommen muss. Olko gewinnt. Nach einem halben Fass Meskinnes fällt er knapp nach dem Bronnjaren vom Hocker. Ortnax und Miroslav schleppen ihn ins Zimmer.

Am Morgen ist schon alles bereit für die Überfahrt mit der Fähre, nur Olko fehlt. Als er kommt präsentiert er mit Stolz den gewonnen Bart. Seinen Werwolf steht er tapfer durch.
In Hulga wird die Bärenschänke aufgesucht. Die Helden erhalten Informationen zu der Gefangennahme der beiden Goblins und der Flucht des dritten. Informationen über Schitze Jaruslaw von Kirschhausen-Krabbwitzkoje und über Timpskis Zug.
Der Schitze ist mit seiner Lanze an Leuten anscheinend nach Kirschhausen gezogen. Da das am Weg der Helden liegt, kann Olko noch mitfahren. Gerwin ist nach allem was er über die Goblins gehört hat schon gespannt die beiden Goblins kennen zu lernen - wenn sie noch leben.

(Wird es zu einer Konfrontation zwischen Festumern und Norbarden am Weisen See kommen, oder können die Helden eine Lösung finden die beide Seiten zufrieden stellt?)
Ich kam, sah und spielte!
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 2 Jahre 10 Monate her #13829

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Kirschhausen. Nach einer Übernachtung und Audienz bei der Herzogin, ist klar, die Goblins sind nicht hier. Jaruslaw hat sie mit nach Harden genommen, zum Heerzug von Timpski.
Weiter nach Stellnitz, auch hier ein kurzer Aufenthalt mit Übernachtung. Timpski hat hier Rinder eingekauft, anscheinend ist der Zug schon recht groß geworden.
Zwischen Stellnitz und Harden werden die Helden von einem Wolfsrudel angegriffen welches es auf die Pferde abgesehen hat. Mit vereinten Kräften kann das Rudel in die Flucht geschlagen werden.

(Die Wölfe sind hungrig)
Endlich in Harden, hören sich die Helden gleich einmal um wie die Soldaten zu Timski und den Norbarden stehen. Schließlich wäre es für die Norbarden eine große Gefahr würde sich die Kaserne auf Timpskis Seite stellen. Aber die Leute hier haben anscheinend eigene Probleme. Die Helden verbringen einen netten Abend im Zinnbecher. Ortnax trinkt und musiziert mit Rekruten, Rowin knüpft Kontakt mit der jungen Rekrutin Selwine ter Stilneren, und Gerwin Diskutiert mit Rudjew von Arauken, welcher eine Vaterlandsliebende Rede zum Besten gab. Ifirnja war es zu laut und sie half Marja bei den Pferden. Miroslav und Olko versuchten unauffällig zu bleiben.
Ohne bei Gräfin Bilegunde von Harden vorstellig zu werden, und ihre Meinung zum drohenden Konflikt einzuholen, geht es weiter zum Klammwasser.
Der Wirt hat Marja den Weg erklärt. Es schneit stark. Nach etwa drei Stunden kommen die Helden zu einem Kampf. Eine Geweihte der Rondra verteidigt zwei verletzte Knappen gegen zwei Bären. Die Helden helfen. Jeder auf seine Weise. Gerwin erfährt das ein Schild nicht unbedingt vor Schaden schützt. Hätte er es nur früher hochgerissen. Rowin teilt den mächtigsten Hieb aus den er je geschlagen hat. Der Kampf ist bald beendet!

(Gegen die Übermacht haben die Bären keine Chance)
Die Geweihte stellt sich als Leudara von Firunen vor und bedankt sich für die Hilfe. Alle drei sind verletzt, aber Leudara lehnt medizinische Hilfe ab, scheucht ihre verletzten Knappen sogar hoch, welche unter Schmerzen folgen. Nach kurzem Gespräch stellt sich heraus, die Knappen gehören zu Timpskis Einheit und sollten die Gegend auskundschaften. Leudara ist ihnen aus einen Ahnung heraus gefolgt. Sie beansprucht die Bären für Timpskis Lager, die Helden haben nichts dagegen. Jaruslaw ist auch im Lager. Er lässt seinen Hund mit den Goblins um das Essen kämpfen und nimmt Wetten darauf an. Die Festumer haben die Norbarden gleich nach der Ankunft angegriffen und deshalb gibt es keine Verhandlungen. Als die Helden erzählen das sie als Vermittler hierher kommen ist Leudara froh, und glaubt das endlich etwas weiter geht. Sie selbst ist vom Tempel in Firunen beauftragt über den rondrianischen Verlauf der Verhandlungen zu wachen, und jede Skrupellosigkeit gegenüber dem Feind auf beiden Seiten zu verhindern.
Gemeinsam geht es zum Lager.
Erst einmal lässt sich Gerwin verarzten. Die Bären haben ihm doch schwer zugesetzt und Ifirnjas Heilsegen half nur ein wenig. Außerdem sind Gerwin und Ifirnja durchnässt vom Schneefall den ganzen Tag. Die anderen warten bei der Kutsche obwohl Olko schon ins Lager stürmen möchte um den Goblinfreunden zu helfen. Bei Gerwin dauert es etwas länger im Lazarettzelt und Ifirnja geht alleine dem Lärm nach der von der Mitte des Lagers zu hören ist. Tatsächlich, Jaruslaw lässt seinen Hund gegen die Goblins kämpfen. Nach dem Kampf möchte Ifirnja mit den Goblins reden und legt sich mit Schitze Friedebald von Salderkeim- Schallegrund und einem Wächter an.
Gerwin macht Timpski seine Aufwartung, das Gespräch verläuft eisig.
Die Helden errichten in der Nähe ein Lager.
Am Abend taucht Leudara im Lager auf und plaudert mit den Helden am Lagerfeuer. Gerwin will keine Zeit verlieren. Er lässt Olko ein Schreiben aufsetzen. Dieses wird um einen Stein gewickelt und Olko lässt diesen mittels Motoricus zu den Norbarden schweben.

Am nächsten Morgen gehen die Helden zu Jaruslaw von Kirschhausen-Krabbwitzkoje. Seine Knappin Jeterine von Salderkeim empfängt die Helden und alsbald gesellt sich auch der Schitze dazu. Jaruslaw hat für die Helden wenig übrig, und für Goblins noch viel weniger.
Er erlaubt das Gerwin mit den Gefangenen spricht. Jeterine bringt ihn hin.
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Rowin baut mit Marja am Lager. Es wird jetzt echt kalt und das Lager ist nur sehr unzureichend. Man versucht kleinere Bäume zu fällen und mit dem Reisig ein richtiges Feuer zu machen. Mit den kleineren Stämmen will man vielleicht ein Floss bauen mit dem Gerwin zu den Norbarden rudern kann. Außerdem wird versucht einen kleinen Unterstand für die Pferde zu machen. Dabei wird den beiden wenigstens warm.

Die anderen sind bei den Goblins angekommen und Jeterine von Salderkeim tritt Bruutsch damit dieser auf die Knie geht, "Die hohen Herrschaften wollen mit Euch sprechen". Danach erhält Jeterine eine Moralpredigt von Ortnax und Gerwin ob das denn wirklich notwendig sei. Die Hochadelige lässt das aber ziemlich kalt. Die Helden verstricken sich nun immer mehr in ein Gespräch mit der Knappin. Ifirnja versucht vergeblich den beiden Goblins Essen zuzustecken. Ihr Herr, Jaruslaw von Krabbwitzkoje, hat anscheinend schon zuviel auf Jeterine abgefärbt. Gerwins Ansprache bringt sie ins Grübeln, aber sie führt ihren Befehl getreu aus. Die Goblins müssen weiter leiden. Die Helden ziehen sich zurück, obwohl Ifirnja noch lange überlegt eine Liturgie zu wirken.
Ortnax sucht Timpski auf um sich eine Holzfälleraxt zu leihen. Das gelingt, das anschließende Gespräch bringt nur zu Tage das sich Timpski nicht in die Goblinfrage einmischen wird. Anscheinend hat er Angst es sich mit Jaruslaw zu verscherzen.

Wieder im Lager packen alle mit an. Die anderen sammeln Brennholz, und bauen am Lager. Die Wettervorhersage ist nicht gut.

Mittags finden sich alle beim "Goblinkampf" ein. Doch dazu kommt es Heute nicht. Olko Knaack geht in seiner forschen, unerschrockenen Art dazwischen. Er liefert sich mit Jaruslaw ein Rededuell, nachdem Gerwin schon erfolglos auf den Schitzen eingewirkt hat. Olko fordert den Schitzen zum Wettsaufen heraus, doch dieser lehnt ab. Jaruslaw gibt klein bei, zumal er nicht die Hand gegen den Festumer Magier erheben möchte der ein Schüler des mächtigen Alwin K. Wippflüglers ist. Halt Heute kein Kampf. Die Menge zerstreut sich.

Eine Ritterin kehrt ins Lager zurück, sie hat mit einigen Leuten die toten Bären geholt.

Die anschließende Nacht ist echt kalt. Olko nervt die Nachtwache Rowin ihn zu den Goblins zu lassen, damit er sie befreien kann. Rowin kann in Überreden noch zu warten. Gerwin wird sich schon darum kümmern. In der Früh sind alle durchgefroren. Weiterarbeiten am Lager, Ifirnja geht jagen.

Beim Holzmachen entdecken die Helden ein norbardisches Gefährt das das Lager umfahren möchte. Im Wald ist es nicht schnell, und Gerwin kann es einholen. Der Händler Aljeg Ragaschoff ist auf dem Weg zu den Norbarden des Sprenkels. Gerwin kauft ihm Trockenfleisch ab obwohl der Händler noch viele interessante Waren im Angebot hätte. Aber auch die Wachen des Hauptlagers haben den Händler entdeckt und kommen in Form von Bronnjar Dalek von Bangra angeritten. Sie "bitten" ihn zum umkehren um im Lager der Festumer seine Waren begutachten zu können.
Nachdem Aljeg bei den Festumern Waren verkauft hat, bietet ihm Gerwin an, im Lager der Helden zu nächtigen. Das nimmt der freundliche Norbarde gerne an. Da er nicht zu einer der Sippen der Hardener Sprenkel gehört, wird er von den Festumern auch nicht behelligt.

Ifirnja hat einen Elch erlegt! Das Fell abgezogen, etwas Fleisch herausgeschnitten, und es auf dem Fell ins Lager geschleift. Eine Meisterleistung welche im Lager durchaus Beachtung findet. Sofort ziehen einige mit Pferden los um das Ungetüm heim zu schleifen.

In der Nacht wird es sehr kalt. Die Helden frieren, und Gerwin ist vom Ritt durch den Schneefall auch schon angeschlagen. Ifirnja hilft mit Heilkunde Krankheiten. Wolfsgeheul ist zu hören.
Etwa gegen Mitternacht versucht Olko Rowin zu überreden mit ihm die Goblins zu befreien. Rowin kann ihn beruhigen und verspricht den Goblins eine Decke gegen die Kälte zu bringen. Das macht er auch und trifft im Lager auf Malwina Praenakis. Die Söldnerin gegen die Rowin noch vor einigen Abenteuern gekämpft hat und welche eigentlich im Festumer Gefängnis sitzen sollte. Eine Diskussion entspinnt sich, bei der Rowin ihr 20 Batzen anbietet wenn sie die Seiten wechselt. Sie verhindert nicht das Rowin den Goblins die Decke gibt.

(Malwina Praenakis ist brutal und grausam und macht für Geld Alles)

Am Nächsten Morgen sind Alle durchgefroren. Ortnax mischt erst einmal eine Spezialmischung aus Meskinnes, Honig und geschmolzenem Schnee, nachdem er von Ragaschoff einen Topf gekauft hat. Ragaschoff möchte noch etwas am Wagen reparieren und dann weiter fahren. Gerwin geht zu Timpski, und spricht über die Verhandlungen. Timpski wäre bereit 100 Dukaten für die Trommel zu zahlen. Gerwin teilt das Ragaschoff mit, er solle das doch den Norbarden sagen wenn er zu ihnen kommt.
Am Vormittag erreicht ein weiterer Neuankömmling das Lager. Rudjew von Arauken , der in Harden schon einen patriotische Rede gehalten hat, ist gekommen um sich der "gerechten Sache" der Bronnjaren anzuschließen. Ortnax' Begrüßung und Argumentation kanzelt er abfällig ab.
Vormittag werken die Helden weiter an ihrem Floß und Brennholzvorrat. Gerwin übergibt Jaruslaw das Elchgeweih und erhält im Gegenzug die Leibeigene Rassia, welche das Tier für die Helden zerlegt, geliehen.
Gegen Mittag zieht Olko wieder seine Nummer beim Goblinkampf ab, und ist auch diesmal erfolgreich.
Im Lager der Helden taucht plötzlich Rudjew von Arauken auf. Er möchte aber nur bei Ragaschoff einkaufen. Decken, und Dinge gegen die Kälte. Als er nach "besonderen Dingen" fragt, bietet der Händler ihm ein Tobrisches Zweihaupt, eine zweigesichtige Goblingötzenstatuette, an. Rudjew ist sofort sehr interessiert, aber als auch Olko das mitbekommt will er es auch haben. Die beiden bieten sich in die Höhe und obwohl der Händler nur 5 Batzen dafür wollte kauft es Rudjew um 20! Olko kann da nicht mehr mithalten. Olkos letztes Angebot ist 15 Batzen und ein Bart! Miroslav kommt das komisch vor. Er wirkt einen Odem auf die Statuette. Diese ist nicht magisch, aber es liegt Magie über den drei Handelnden. Hhmm, er teilt diese Erkenntnis noch nicht mit. Was ihm auffällt ist das der Händler ab und an ein Zungenschnalzen und ähnliche Geräusche in sein Verkaufsgespräch einbaut.

Ragaschoff fährt weg.
In der Nacht kann keiner schlafen. Das Wolfsgeheul ist so laut, das an Schlaf kaum zu denken ist. Ifirnja, die ja teilweise bei Wölfen aufgewachsen ist, kommt das seltsam vor. Es ist keine besondere Mondkonstellation und auch sonst ist das eigentlich nicht normales Wolfsgebaren.
Sie versucht etwas zurückzuheulen, doch es passiert nichts.

Am Vormittag erscheint auch Malwina Praenakis im Lager der Helden und fragt ob Gerwin ob es in Ordnung sei was sein Söldner ausgemacht hat. Für 20 Batzen sei sie bereit am See für ihn zu streiten. Rowin klärt auf, doch Gerwin vermutet damit Timpski zu verärgern. Erst will er den Hauptmann fragen, und außerdem wofür braucht er noch eine Söldnerin.
Rowin fragt bei Timpski nach, und der will die Söldnerin nicht aufhalten. Wenn der See zugefroren ist möchte er ohnehin noch nach Harden um Verstärkung schicken.
Rowin geht sie suchen und trifft unerwartet auf seinen Bruder Baerow. Dieser hat als Söldner beim Salderkeimer Parteigänger angeheuert. Er lädt Rowin ein in ein beheiztes Zelt auf einen Umtrunk. Nach so langer Zeit gibt es einiges zu erzählen. Allerdings hat er auch einiges aus dem Lager zu erzählen bei dem er sich verplappert. Zum Beispiel das die Festumer ein Floß, bauen um den Norbarden Ratten an Bord schmuggeln zu können. Das ist eine Information die sofort weitergeleitet gehört.
Rowin berichtet im Lager. Die Helden sind einigermaßen bestürzt. Das wird die Verhandlungen weiter erschweren. Aber dafür ist jetzt keine Zeit. Morgen ist das Floß fertig, und Olko wird beauftragt noch einmal eine Botschaft an Bord schweben zu lassen. Gerwin wird morgen hinüberfahren.
Malwina kommt ins Lager, und zieht aus Ermangelung an Platz zu Marja in die Kutsche.
Die Wachen werden verdoppelt. Erstens aus Angst das die Wölfe eventuell der Spur des Geschossenen Elches ins Lager folgen, zweitens weil man Malwina nicht allein Wache halten lassen möchte.
In der Nacht bricht ein Brand im Versorgungszelt der Festumer aus. Ein Attentat der Norbarden wie sich am nächsten Tag herausstellt. Spuren von Schneeschuhen werden gefunden, aber bei einer Verfolgung verloren.
Die Gemüter bei den Festumern sind erhitzt. Zwei Wachen haben anscheinend geschlafen und werden bestraft. Und das obwohl wieder die ganze Nacht Wölfe geheult haben.

(Wenn Jääni und Bruutsch nicht bald befreit werden, kann Olko Knaack für nichts garantieren!)

Die Helden machen noch die letzten Handgriffe und dann fährt Gerwin mit dem Floß zu den Norbarden am See. Beobachtet von einigen Festumern. Jeterine prüft derweil ob das Eis fest genug für einen Angriff ist, aber nein.

Gerwin wird auf einem Hausboot von Zibilja Tuminka Trebritzki unter großen Sicherheitsvorkehrungen empfangen. Bei Honigplätzchen, Tee und Meskinnes im gut beheizten Hausboot, diskutieren die Beiden die Lage. Die Norbardin gibt sich sehr freundlich und erklärt auch ihren Standpunkt genau. Die Trommel wurde von Allen Sippen gemeinsam von den Surjeloffs gekauft. Deshalb kann eine Sippe allein die Trommel auch nicht zum Verkauf anbieten. Gerwin wird wohl auch die anderen Sippen abklappern müssen um sie zu überzeugen. Tuminka bietet aber an ihn übermorgen hin zu bringen. Gerwin nimmt an und ihm kommt plötzlich in den Sinn etwas kaufen zu müssen. Schneeschuhe, ja diese schönen Schneeschuhe, und am Besten gleich auch für alle seine Freunde. 6 Dukaten für 5 Paar, was solls, so etwas kann man immer brauchen.
Zufrieden trennen sich die Beiden wieder.
Irgendwie hatte Gerwin das Gefühl übers Ohr gehauen worden zu sein. Aber wenn es dem großen Ganzen dient. Zurück am Ufer wird er sofort von Timpski bestürmt und über Örtlichkeiten, Truppenstärke usw. ausgefragt. Aber Gerwin kann, benebelt vom Räucherstäbchenqualm kaum Sinnvolles sagen. Will das auch gar nicht. Aber Gerwin wird das Gefühl nicht los das die Norbardin ihn benutzen will um die anderen Sippen den Festumern zu offenbaren, damit nicht nur die Trebritzkis den Zorn der Bronnjaren abbekommen.
Als Gerwin den anderen berichtet das man übermorgen mit Tuminka zu den anderen Sippen zieht, und er dafür Schneeschuhe gekauft hat, erwähnt er auch das die Norbardin während der Verhandlung mit der Zunge geschnalzt und seltsame, unauffällige Geräusche gemacht hat. Als Miroslav das hört wird er aufmerksam, denn dasselbe hat er auch beim Norbarden beobachtet als Olko und Rudjew die Götzenstatue kaufen wollten.
Ich kam, sah und spielte!
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 2 Jahre 10 Monate her #13847

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Am Nachmittag umrunden die Helden den See. Sie möchten erkunden, wie einfach eine Umgehung ist, und ob der Treffpunkt der mit der Zibilja Tuminka ausgemacht ist vom Lager einsehbar ist. Ifirnja findet nur eine Wildschweinspur, aber ansonsten ist alles Problemlos.

Rowin ist im Lager unterwegs und sucht seinen Bruder. Er möchte ihn anheuern damit er den Helden mitteilt was sich im Lager tut, und was die Festumer planen.

Ifirnja versucht die Spuren der Wölfe zu finden welche in der Nacht heulen, vergebens.

Ortnax und Gerwin nehmen an dem allgemeinen Kampftraining teil. Gerwin kämpft mit dem Schwert, was er nicht so gut beherrscht, damit er nicht gleich zeigt was er mit dem Streitkolben kann. Er bekommt einen prominenten Trainingspartner - Rudjew von Arauken.
Neben dem Training entspinnt sich ein Gespräch und Rudjew ist anscheinend gut im Kampf gegen mehrere Gegner. Er zeigt Gerwin ein paar Techniken.

Friedebald kommt ins Lager. Er hat mit seinen Jägern drei Wölfe geschossen. Hoffentlich ist nächste Nacht Ruhe. Ifirnja, die ja selbst bei Wölfen aufgewachsen ist, sieht das nicht gerne.

(Leudara ist hart zu sich selbst und zu ihren Untertanen)

Am Abend hält Leudara von Firunen eine Predigt. Fast alle sind gekommen. Aufgrund der Kälte hält sich Leudara kurz. Komisch kommt Gerwin nur vor das sie in der halbstündigen Andacht nicht einmal das Wort Rondra verwendet. Danach geht es zu einem Umtrunk in eines der beheizten Zelte. Die Knappen saufen als gäbe es kein morgen. Sie werden von Leudara gemaßregelt.
Gerwin spricht Leudara auf die Predigt an. Sie dachte, angesichts der vielen versammelten Söldner wäre eine eher Korgefällige Predigt sinnvoller.
Nach einigen Schnäpsen und Bieren erzählen Ortnax und Gerwin aus einer Laune heraus das Rowin auf sie stehen würde. Das entlockte der frommen Kriegerin dann doch ein "Oh Rondra".

Nachtwache. Die Wölfe heulen als gäbe es kein morgen.

Am Morgen ist Miroslav wie gerädert. Die schlaflosen Nächte mit dem Wolfsgeheul, das kann so nicht weiter gehen.
Schitze Friedebald wird lautstark zu Jaruslaw von Kirschhausen zitiert. Er soll endlich die Wölfe erledigen.
Ifirnja will der Sache selber auf den Grund gehen. Mit Rowin und Malwina macht sie sich auf in den Wald. Gerwin geht sich abhärten, er taucht in den eiskalten See ein.
Ortnax ist im Lager und beobachtet wie unter den Festumern eine Schlägerei ausbricht. Lagerkoller? Drei Soldaten gehen wie wild aufeinander los. Ist auch das dem Erwachen des Landes zuzuschreiben? Ortnax schaut mal hin, aber die Lagerwachen beenden da ganze schnell. Auch Leudara, Timpski und Rudjew verfolgen das Geschehen argwöhnisch.

Ifirnja hat im Vergleich zu gestern mehr Glück und findet Spuren. Doch entweder kann sie die Fährte der Wölfe nicht deuten oder sie bewegen sich sehr ungewöhnlich. Außerdem dürften sie ein Wildschwein gerissen haben.
Am Ende der Wolfsspuren eine Überraschung. Eine Lichtung mit einem Laubbaum, einer mächtigen Ulme, und die ist grün! Keine Schneeflocke bedeckt den Baum inmitten von winterlichen Nadelbäumen und an seinem Fuß lagert ein großes Wolfsrudel.
Die Helden ziehen sich zurück, da stimmt etwas nicht, die Mageir sollen sich das ansehen.

Zurück im Lager werden alle überredet mitzukommen. Miroslav zieht sich widerwillig seinen Mantel über und auch Olko kommt mit.
Wieder beim Baum schleichen die Magier mittels Silentium Zauber näher um einen Odem zu wirken. Tatsächlich, auch wenn Miroslav der Zauber gerade so gelingt, der Baum ist magisch. Was jetzt? Gerwin möchte das Rudel nicht angreifen, aber wenn es nicht verjagt wird heult es in der Nacht wieder und so weit ist man vom Lager nicht weg. Die Pferde der Helden könnten auch in Gefahr sein.
Zurück ins Lager und Jaruslaw wird informiert.
Gerwin verhandelt mit ihm, und ringt ihm die Zusage ab, das wenn beim Wolfsbaum eine gute Lösung erzielt wird, er die Goblins frei lässt.

Mit großem Aufgebot zieht man zu dem Baum, in der Hoffnung die Wölfe durch schiere Überzahl zu vertreiben.
Aber Ifirnja möchte noch etwas probieren. Im dritten Anlauf hat sie nun endlich herausgefunden welcher der Leitwolf ist. Sie wirkt eine Tierempathie Liturgie. Es gelingt und sie "spricht" mit dem Leitwolf. Tatsächlich ziehen sich die Wölfe nach Osten zurück.
Alle sind begeistert.
Nach einer eingehenden Untersuchung durch die Magier wird der Baum von Rowins Bruder Baerow gefällt.
Nach einer halben Stunde sind wieder alle im Lager. Jaruslaw hält Wort und lässt die Goblins frei. Olko ist überglücklich und schenkt Gerwin den Bronnjarenbart den er in Hulga gewonnen hat. Gerwin, äh.., freut sich.

Schitze Friedebald kehrt mit seinen Jägern zurück ins Lager.
Heute hat man vier Wölfe geschossen. Doch die Leute im Lager verspotten Friedebald, und erzählen von der Szene beim Wolfsbaum.
Dabei hat Friedebald viel beunruhigendes zu erzählen. Kurz bevor er das Lager erreichte wurde er von versteckten Schützen viermal ins Hinterteil getroffen. Er hat zwar niemand entdecken können, aber die Norbarden haben anscheinend Heckenschützen im Wald versteckt. Mit dem Angriff haben sie Friedebalds Eitelkeit getroffen, aber sie werden schon bald sehen was sie davon haben.
(Die Schützin war Ifirnja, welche Friedebald für das unnötige schlachten der Wölfe strafen wollte)

Rowin ist am Abend wieder im großen Zelt und trinkt mit seinem Bruder auf einen gelungenen Tag. Plötzlich erhebt Rudjew von Arauken seine Stimme. Er hält eine Rede in der er die Situation im Lager anprangert. Das sich die Leute selber prügeln, Wachen einschlafen und sinnlos gesoffen wird während der Feind direkt vor der Nase draußen am See ist.
Rowin geht, und berichtet davon den anderen. Es braut sich was zusammen.

Am Abend wird noch einmal die Lage besprochen. Jääni und Bruutsch sind auch da. Beide werden zur Nachtwache eingeteilt. Bruutsch verlangt eine Waffe und bekommt Gerwins Langschwert. Insgesamt sind die Goblins nicht sehr gesprächig.

In der ersten Wache von Ortnax und Olko passiert nichts aufregendes.
Miroslav speichert einen Spruch in seinen Stab.

Die zweite Wache haben Rowin und Bruutsch.
Rowin versucht immer wieder in ein Gespräch zu kommen, aber der Goblin blockt alles ab.
Mir dem Schwert hat er etwas in den Schnee geschrieben. Genau in dem Moment wie Rowin hinsieht verwischt er es mit dem Fuß. Auch darauf angesprochen ist er abweisend. Dabei haben die Helden auf der Reise gehört was für ein Großmaul er doch sein soll. Anscheinend hat ihm die Gefangenschaft sehr zugesetzt.
Die Nacht ist ruhig. Kein Wolfslaut ist zu hören.
Aber Rowin hört etwas anderes. Und das kommt von der Kutsche. Hat sie sich nicht etwas bewegt? Er sieht nach und hört ein leises Stöhnen aus dem inneren. Er schiebt einen Vorhang zur Seite und erblickt Marjas Brüste zwischen denen Malwinas Kopf liegt. Zum Glück hat die leise stöhnende Marja die Augen geschlossen und Rowin schließt den Vorhang schnell wieder, ehe die sich liebenden ihn erspähen.
Rowin kehrt zum Lagerfeuer zurück und ist nun genauso Wortkarg wie Bruutsch. Ob ihm das Bild jemals wieder aus dem Kopf geht?

In der dritten Wache sind Gerwin und Jääni dran.
Gerwin bereitet schon alles für den Aufbruch vor.
Eine Stunde vor Sonnenaufgang werden alle geweckt.
Als die Helden das Lager verlassen, werden sie von den Heute sehr aufmerksamen Lagerwachen der Festumer angehalten. Als diese erkennen wer sich da herumtreibt können die Helden passieren. Anscheinend hat Rudjews Ansprache was gebracht.

Nachdem der See gefahrlos umrundet wurde, trifft man die schon wartende Tuminka Trebritzki.
Ein Helfer von ihr hat für alle Schneeschuhe dabei, welche Gerwin gekauft hat.
Dann verabschiedet sich der Helfer, und die Gruppe macht sich auf zu den Wrimitows.
Bald merkt Miroslav das es nicht so einfach ist mit den Schneeschuhen zu laufen. Aber nachdem er dreimal hingeknallt ist, geht es. Nach einer knappen Viertelstunde sehen die Helden am anderen Ufer einen Steinkreis. Gerwin fragt gleich ob es hier Druiden gäbe, aber Tuminka kann aufklären. Das ist die Vandraschek Lichtung. Ein uralter Handelsplatz an dem sich die Muhmen treffen um Sippenübergreifende Streitigkeiten beizulegen oder um sich mit Handelspartnern treffen. Gerwin merkt an, das dieser Ort doch ideal wäre für die Übergabe der Trommel. Tuminka findet den Gedanken interessant, eine Entscheidung darüber will sie aber den Muhmen überlassen. Vorschlagen kann sie es ja mal.
(Und hoffentlich ist die Übergabe nicht beim heiligen, magischen Laubbaum der Norbarden, weil einzigem Laubbaum in der Nähe)

Während den Helden noch Gedanken über den Handelsplatz durch den Kopf gehen, werden sie von einer Horde Sumpfranzen angegriffen. Es geht aber glimpflich aus, und die Ranzen können dank Miroslavs Magie schnell in die Flucht geschlagen werden. Aber auch die Klingen von Rowin, Gerwin und Ortnax tagen dazu bei.

Endlich erreicht man die Boote der Wrimitows.
Die warten schon, und Muhme Zajita wartet leckere norbardische Honigkugeln und Zwergenbier auf. Zwergenbier, echtes Zwergenbier, Ortnax ist ganz aus dem Häuschen, und schenkt sich gleich nach. (Ich wollte von den Honigkugeln ein Foto machen, aber sie waren leider zu schnell weg)

Zajita Wrimitow trinkt aus einem Bierglas. Ja, das wird auch einiges gekostet haben.
Nach einem Gespräch willigt die Alte ein die Trommel zu verkaufen. Die Helden sollen ihr aber ein Problem lösen.
Der uralten Jilara ist eine Kiste gestohlen worden. Diese sollen die Helden wenn möglich wieder finden. Der Inhalt sind die drei ersten Zöpfe ihrer Söhne. Jilara wird bald sterben und nach norbardischer Tradition kann die Muhme mithilfe der Zöpfe die Söhne nach Hause rufen damit sie ein letztes Mal ihre Mutter sehen können.
Nun aber ist die Truhe verschwunden. Die diebe sollen Kaspaj Wrimitow und Sildrojan Prischkaj sein.

Zuerst wollen sich die Helden mit Jilara unterhalten. Miroslav und Ifirnja werden vorgeschickt. Doch ist es nicht so einfach mit der Altersdementen Person ein Gespräch zu führen. Zum einen glaubt sie das Ifirnja die eisige Jägerin sie holen kommt, sie aber keinesfalls bereit ist mitzugehen. Zum anderen meint sie das ihre Söhne ja eh auf dem Hausboot gegenüber wohnen und sich nur vor ihr verstecken.
Die Beiden geben auf. Eine Gruppe Norbarden beobachtet was die Helden da treiben.
Also will man doch Kaspai und Sildrojan suchen. Laut Angaben haben die Beiden ein Floß gestohlen und sind an Land gerudert. Die Helden lassen sich auch rüberrudern und können den Fußspuren dort im Schnee sehr leicht folgen.
was am Ende der Fußspur gefunden wird überrascht. In einer Laube liegen die zwei gemütlich da, rauchen Ilmenblatt und schauen sich erotische Abbildungen aus Aranien an . Sie werden zur rede gestellt und Miroslav zwingt Kaspaj zur Reden mit einem Zauber. Doch auch das bringt nichts, die beiden kennen zwar die Truhe und wissen genau wie sie aussieht, aber die diebe sind sie nicht. Ilmenblatt und Bilder haben sie von Aljeg Ragaschoff gekauft, der Heute erst weiter nach Salderkeim gefahren ist.

Beim zurückfahren bemerken die Helden Spuren am Hausdach von Jilara welche zum Kamin führen. Die waren vorhin doch noch nicht da.
Also hinauf aufs Dach, und weil Ifirnja Heute nicht ihren besten Klettertag hat und nicht einmal Ansatzweise den Aufstieg schafft probiert es Gerwin. Oben findet er ein Seil an dem vor kurzem noch was gehangen haben muss. Wieder werden die Helden von neugierigen Norbarden bestaunt.

Nach einem weiterem Gespräch mit Jilara wird ihr Haus durchsucht. Überall sind alte verdorbene Essensreste versteckt, die Jilara einfach vergessen hat. Nichts zu finden.
Gerwin wird draußen wieder auf ein kleines Mädchen aufmerksam das er nun schon ein paar mal gesehen hat und welches die Helden zu beobachten scheint. Diesmal hat es Bienenstiche an den Händen. Die hatte es beim letzten mal nicht. Gerwin hält sie fest, und unter Gerwin und Rowins Befragung bricht das Mädchen bald zusammen und gibt zu die Schatulle für Jilara versteckt zu haben. Sie möchte nicht das ihre Söhne sie in diesem Zustand sehen.


Die Helden reden mit Jilara die bittet die Truhe zu zerstören. Aber die Helden reden ihr gut zu, was aber nichts zu bringen scheint, und bringen die Truhe zur Muhme.
Diese ist stolz auf die Helden das sie die Aufgabe so schnell erfüllen konnten.
Die Helden raten ihr die Söhne zu rufen und dann selbst entscheiden zu lassen ob sie die Mutter sehen wollen. Beziehungsweise Jilara dann entscheiden zu lassen ob sie doch die Söhne sehen will nachdem diese extra angereist sind.

Der Abend klingt gemütlich aus, ehe die Helden auf den Hausbooten einschlafen.
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Die Helden begeben sich unter Tuminkas Führung zu den Prischkajs.
Vorbei an Brütler und Ranzenbett, durch die verschneite Landschaft.
Auf dem halben Weg verabschiedet sich Tuminka überraschend. Die Prischkajs können sie anscheinend nicht leiden und sie geht zurück zum Klammwasser. Den restlichen Weg finden die Helden allein. Kurz vor dem Lager werden sie von Wachen angehalten und nach kurzer Besprechung zur Muhme gebracht.

Am Brodler liegen etwa ein dutzend Hausboote und einige Kastenwagen stehen am Südufer. Dort trainieren etwa 30 Norbarden den Kampf. Eines der Hausboote ist gesunken und es ragt nur das Dach heraus. Auf dem zugefrorenen See laufen einige junge Norbarden mit Kufen unter den Schuhen über das Eis.

Die Muhme ist nicht die freundlichste und kommt gleich zur Sache. Sie sieht die Norbarden klar im Vorteil, auch bei einer bewaffneten Auseinandersetzung. Sie will aber Verhandlungen über die Trommel zustimmen wenn die Helden ihr einen Gefallen machen. Seit zwei Tagen ist die Werkstatt des Zimmermanns Dunjew verflucht. Die Hexe Norna belegte ihn mit eben dem, weil der hübsche Norbarde ihr Lager nicht teilen will.
Die Helden wollen sich um das Problem kümmern.
Zuerst wird mit Dunjew gesprochen, doch der ist so betrunken das kaum ein vernünftiges Wort aus ihm herauszubekommen ist. Seine Werkstatt gleicht einem Schlachtfeld. Zerstörte Fenster und Türen, Brandlöcher, kaputte Tische, die "belebten Gegenstände" von denen die Rede war haben ganze Arbeit geleistet.

Mit einem Führer geht es zur Hexe. Den Hexenwald betritt der Norbarde aber nicht.
Die Hexe gibt sich freundlich und erzählt auf Nachfragen das sie und Dunjew längst ein Liebespaar sind. Der Fluch ist nur ein Vorwand, damit Dunjew heimlich zu ihr schleichen kann. Sie sieht die Liaison aber sehr locker, und kann sich überhaupt nicht erklären warum Dinge ein Eigenleben entwickeln sollen. Sie war es nicht und verdächtigt die Zibilja Pernille etwas damit zu tun zu haben.
Die Helden verabschieden sich und reisen zurück.
Am Abend wird noch Pernille aufgesucht. Auch ihr Sohn Sildrojan ist anwesend. Die Zibilja weißt auch jede Schuld von sich, ist sogar übellaunig weil die Muhme nicht sie mit der Lösung des Problems beauftragt sondern einen hergelaufenen Beherrschungsmagier.

Die Helden werden auf der Koschilech einquartiert, Nachtruhe.

Am Morgen sitzen die Helden bei den Norbarden beim Frühstück zusammen.
Ausgiebig wird über die Norbardische Tradition philosophiert. Vor Allem die Regeln zum "Ersten U'h' Jun" sorgen bei den Helden für Diskussionsstoff.
Dann wird Dunjews Werkstatt aufgesucht. Keiner ist zu Hause, und Rowin öffnet eine Werkzeugkiste, nimmt eine nagelneu aussehende Säge heraus und beginnt an einem alten Stück Holz zu sägen. Er spürt das es leicht von der Hand geht und die Säge fast von alleine arbeitet. Dann beginnt das Chaos. Töpfe zerspringen, Hämmer und Äxte fliegen durch die Luft. Rowin packt die Säge weg und das Chaos legt sich wieder. Miroslav spricht einen Odem und tatsächlich ist die Säge magisch. Sogar dämonisch, vielleicht ist auch ein Dämon in die Säge gebunden.
Dann erscheit aus dem Obergeschoß Slanka. Dunjews Schwester sieht mal nach was hier für ein Radau ist. Sie trägt ein beinahe durchsichtiges Nachtgewand und ihr langer Zopf reicht fast bis zum Boden. Sofort hat sie die Aufmerksamkeit aller. Bei einem weiterführendem Gespräch stellt sich heraus das ihr Bruder die Säge vor drei Tagen vom Händler Aljeg Ragaschoff gekauft hat. Den kennen die Helden auch, denn der hat bei ihnen übernachtet und ihnen sogar was verkauft. Miroslav glaubt aber nicht das die herumfliegenden Gegenstände von dem Dämon verursacht werden. Wahrscheinlich ist ein Kobold an Bord, das soll auf Schiffen ja üblich sein. Ortnax hat noch Lakritzestangen mit. Tatsächlich erscheint ein kleiner Wicht der für die Süßigkeit bereit ist die Helden ins Bild zu setzen.

Die Helden wollen mit Hilfe des Kobolds und der Hexe den Dämon austreiben.

Die Hexe wird geholt, meint aber keine große Hilfe sein zu können.
Da die Helden den Kobold nicht überzeugen können das die Säge aus der Werkstatt gebracht wird, findet der Kampf eben dort statt.
Ifirnja betet einen Schutzkreis und der Kobold lockt den Dämon aus der Säge.
Nicht zuletzt weil Miroslav zwei wuchtige Schläge des Dämons mit seinem Zauberstab parieren kann, wird beim Kampf niemand verletzt. Der Dämon bricht nach einer Weile unter den mächtigen Wuchtschlägen der Helden zusammen und löst sich auf.
Auch die Waffen mit denen auf den Metallklotz eingedroschen wurde überleben den Kampf mehr oder weniger heil.

(Der Dämon ist leichter besiegt als gedacht)

Die Muhme ist sehr zufrieden und belohnt die Helden mit einem Tiegelchen Honigsalbe von der legendären Bienenkaiserin (sehr heilkräftig).
Ein kleines Fest lässt den Tag ausklingen.
Nachtruhe auf der Koschilech.

Miroslav kauft sich von einem Elementargeist beseelte Schneeschuhe. Ifirnja erwirbt noch ein weiters Tiegelchen Honigsalbe und Gerwin erwirbt ein Heiligenbildchen der heiligen Rondragabund von Riedemer mit persönlichem Segen von Gernot von Halsingen.

Der Rückweg zum Lager der Festumer ist schnell gefunden und verläuft ohne Probleme. Man durchquert den schneefreien Steinkreis der Vandraschek Lichtung und wird kurz vor dem Lager auf eine Gestalt aufmerksam, welche Ausschau hält.
Als sich die Helden nähern bemerken sie das es sich um Malwina handelt welche die Helden vor dem Lager abfangen möchte.

Malvina erklärt das die Lage etwas eskaliert ist in den drei Tagen die die Helden unterwegs waren.
Bruutsch hat mit Gerwins Schwert versucht Jaruslaw zu töten.
Der Versuch misslang und die beiden Goblins sind in den Wald geflohen. Jaruslaw hat daraufhin deren "Freund" Olko verhaften lassen.
Außerdem ist Friedebald von Heckenschützen angegriffen worden und will sobald als möglich norbardisches Blut sehen. Nur Ifirnja weiß das sie die Schützin war.
Weiters ist Marja ein kleines Missgeschick mit dem Lagerfeuer passiert und hat das Zelt der Helden abgefackelt.

Anscheinend gibt es genug zu tun für die Helden.
Die Helden gehen ins Lager und lenken sogleich alle Blicke auf sich.
Ifirnja seilt sich wieder mal ab, sie möchte etwas im Alleingang erledigen. Alle Anreden Gerwins ignoriert sie.
Jaruslaw stellt sich den Helden entgegen und schimpft über die Goblins und deren "Befreier"!
Er wirft Gerwins Schwert vor dessen Füße. Er hat es dem Goblin irgendwie entwunden ehe der Goblin floh. Die Helden wollen einen Konflikt auf später verschieben und eilen weiter.
Leudara ist die nächste die die Helden anspricht und über die Verhandlungen informiert werden will. Ortnax erzählt freimütig vom Dämon, was Gerwin die nächste Zornesröte ins Gesicht treibt.
Endlich bei Timski, kann man von der Verhandlungsbereitschaft der Norbarden berichten.
Dieser ist sehr erfreut das die Norbarden die Trommel verkaufen wollen, aber er ist auch besorgt über die Angespannte Stimmung im Lager.

In der Zwischenzeit ist Ifirnja bei Friedebald und erzählt ihm das sie die Heckenschützin ist und die Norbarden unschuldig.
Friedebald ist nicht erfreut und knapp davor sie an Ort und Stelle zu erschlagen. Nur eine misslungene Eitelkeitprobe und die Tatsache das sie eine Geweihte ist stehen zwischen ihm und seinem Vorhaben. Nach einem längeren Gespräch verabschiedet sich Ifirnja.

Miroslav sucht in der Zwischenzeit Olko auf. Dieser ist schwer enttäuscht von seinen ehemaligen Goblinfreunden. Er trägt eine Halskrause und wartet auf seinen Rücktransport nach Festum. Er weiß das ihm dort nichts passieren wird. Einen Grund oder Lust hier zu bleiben oder mitzuhelfen hat er nicht.

Im Lager der Helden ist es trist. Irgendwo wird man schlafen müssen. Man versucht ein neues Zelt zu kaufen. Aber weder bei Timpski noch bei Etzel Unterkamp haben die Helden Erfolg.
Bleibt nur eine Möglichkeit, vielleicht verkaufen die Norbarden ein Zelt.
Gerwin, Ifirnja und Ortnax begeben sich zu Tuminka. Diese hat zwar kein Zelt anzubieten, würde aber erlauben das die Helden auf dem Hausboot nächtigen. Das muss gut überlegt sein.
In der Zwischenzeit ist Rowin mit seinem Bruder in einem der großen beheizten Zelte ein Gläschen trinken.
Semkin von Irberod-Karkriwen betritt das Zelt und hält auf Rowin zu. Der kleine adelige Knappe will Rowin provozieren. Er liebt Leudara, welche auch im Zelt anwesend ist und sich mit Rudjew unterhält, und er hat gehört das Rowin das auch tut. Gerwin und Ortnax haben das in die Welt gesetzt.
Rowin kann knapp eine Handgreiflichkeit vermeiden und Semkin zieht wieder ab.
Als auch Rudjew das Zelt verlassen hat redet Rowin Leudara an. Diese ist sichtlich amüsiert das sich zwei Männer um sie streiten. Sie kann aber mit solchen Gefühlen wenig anfangen und ist reichlich unerfahren in Liebesdingen. Man belässt es vorerst dabei.

Alle sind wieder im zerstörten Lager und es wird beraten was nun zu tun sei, und ob man das Angebot der Norbarden annehmen soll. Da droht schon das nächste Ungemach, Gerwin zu Friedebald von Salderkeim-Schallegrund zitiert.
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 2 Jahre 9 Monate her #13865

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Wie sieht die Öffentlichkeit denn das ganze?
Ausschnitte aus der Festumer Flagge von 1039
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 2 Jahre 9 Monate her #13866

jo mei...wos de zeitungen halt so schreim,,,
Frechheit dass unsere Gruppe keinen Erwähnung in den Artikeln bekommen hat - goblinmoder sind wohl zu unwichtig ;-)
Heb in einem Dungeon niemals eine Ente auf!
Das gilt auch fuer Gummienten!
BESONDERS für Gummienten ;-)

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