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Die Theaterritter Kampagne DSA5 5 Jahre 4 Monate her #12932

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Von vielen ist sie lange erwartet worden, und sehr viele mögen dieses Thema.
Die Ritter schwören vor 1000 Jahren die Goblins aus dem Horasreich zu vertreiben. Diesen Schwur leisten sie im Theater von Arivor, und bekommen deshalb diesen Namen!
Die Geschichte dieser Ritter, welche die Goblins bis in ihre Heimat im heutigen Bornland verfolgten hat viele Wendungen und Wirrungen. Nun ist für DSA5 eine Kampagne über diese sagenhafte Geschichte erschienen, und ich habe begonnen sie zu lesen. Es wird sicher noch zwei, vielleicht drei Jahre dauern bis ich meine Aktuelle Horasreichkampagne abgeschlossen habe. Aber dieses Projekt ist The Next Big Thing, und es wird groß!
Ich freue mich über interessierte, die in das Reich des schwarzen Bären eindringen mögen um ihm die geheimnisse um die sagenhaften Theaterritter zu entreißen. Und wer weiß, wahrscheinlich ist die eine oder andere Überraschung dabei mit der man so nicht rechnet.

Ich kam, sah und spielte!
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 5 Monate her #13597

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So beginnt es also!
Milzenis verbessert schon mal sein Handicap :-)
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 5 Monate her #13598

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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 5 Monate her #13601

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24. Praios 1021 n BF, Morgens

"Rowin liegt am Boden. Sein Gesicht brennt wie die Sonne. Rauchschwaden ziehen vorbei.
Das ist das Ende. Diese niederhöllische Hitze, welche der Feind in Tongefäßen verschossen hatte. Mehrere hatten seine Einheit Bihandkämpfer getroffen. . Er roch sein verbranntes Fleisch und hörte die Schreie der fliehenden verbündeten Mittelreicher seiner Einheit.
Kaum war die Nacht, und damit der Angriff der Untoten Einheiten des Feindes, überstanden, jetzt das flüssige Feuer.
Dabei konnte Rowin es anfangs gar nicht erwarten in die große Schlacht zu ziehen. Im Gefolge der großen Thesia von Ilmenstein.
Plötzlich hörte Rowin Stimmen. "Da lebt noch einer!"
Er sah wie sich ein junges Gesicht mit langen weißen Haaren aus dem Rauch schälte. Ein Bornischer Ritter. Sehr jung, aber es sah so aus als wollte er helfen. Neben ihm ein Zwerg.
Sie begannen die Gesichtsverletzung zu untersuchen. Dann schwanden Rowin endgültig die Sinne."




" Ortnax hatte Glück gehabt. Gerade rechtzeitig hatte er sich des Wappenrockes Graf Uriels von Notmark entledigen können, ehe ihn die "Retter" fanden. Truppen Gräfin Thesias von Ilmenstein. Hätten sie ihn in der Uniform gefunden, hätten sie sicher kurzen Prozess gemacht. So aber wurde der schwer verletzte mitgenommen vom Schlachtfeld.
Die Bornländer hatten schon komische Namen. Jucho von Elkinnen zu Widdernstoßblutfurten und Gerwin Kumerow von Kratochwjle. Ohne den Heiltrank der Ritter hätte es um den Zwergensöldner schlimm ausgesehen. Aus einer Laune aufkeimender Dankbarkeit entschied sich Ortnax dazu sich den Rittern anzudienen. Zumal gerade Gerüchte aufkamen das sein letzter Dienstgeber, Uriel von Notmark, im Feld gefallen sei. "




" Gerwin Kumerow von Kratochwjle strich seine langen weißen Haare aus dem Gesicht. Sie suchten das Schlachtfeld nach Verwundeten ab.
Seit sie kurz nach Tagesanbruch den Zwergen gefunden hatten wich dieser nicht mehr von seiner Seite. Ein Zwerg? Das würde Eindruck schinden in Kratochwjle. Aber könnte er sich so einen Söldner leisten? Die Untoten hatten sich zurückgezogen. Das Tageslicht schien sie zu vertreiben, zum Glück. Das Schlachtfeld lag unter dichtem Rauch. Mehrere dutzend Brandgeschosse lösten großflächigen, unlöschbare Brände aus und deckten den Rückzug der Borbaradianer. Aber war das wirklich schon der Rückzug?
"Da lebt noch einer" schrie Ortnax. Tatsächlich. Gerwin beugte sich über den Mann der schwere Brandverletzungen im Gesicht hatte. Der Heiltrank war alle. Ein großer Zweihänder steckte neben ihm in einem zerborstenen Skelettcorpus. Eine Feuerkugel muss ihn mitten im Kampf getroffen haben. Der Mann, offensichtlich Bornländer, wollte etwas sagen, aber er wurde ohnmächtig. Sie nahmen ihn mit ins Lager. Auch wenn er übel aussah, den wollten sie auch durchbringen."





1. Travia 1021 n BF, Kratochwjle (Bornland)
"Die kleine Ifirnja feiert ihren 5. Tsatag. Als sie vor Jahren im Wald gefunden wurde, gaben die Kumerows ihr diesen Namen in Anerkennung an die milde Göttin. Der Name schien gut gewählt, denn als sie sich mit drei Jahren im Wald verlief wurde sie nicht nur von zwei schneeweißen Wölfen nicht gefressen sondern sogar zurückgebracht.
Heute war ein schöner Tag. Alle waren da. Und der Krieg war zu Ende. Gerwin war heimgekehrt und hat einen Zwergen mitgebracht. Etwas größer nur als Ifirnja, aber er behauptet der größte Zwerg zu sein. Miroslav war auch da, der achtjährige Sohn von Leibeigenen, der auf die Zauberschule im nahen Neersand geschickt werden sollte. Jetzt zeigte er Kunststücke, wie eine Flamme in der Hand entstehen lassen und sich verdoppeln.
Für Ifirnja war es ein aufregender Tag. Nidaria Schwanenflug war auf Anfrage der Kumerows nach Kratochwijle gekommen. Eine Ifirngeweihte welche Ifirnja prüfen sollte ob sie für eine Weihe geeignet war.

Ifirnja verdrückte nur eine kleine Träne als sie sich zum Abschied umwandte, und Nidaria folgte."




...15 Jahre später...


Efferd 1036, Festum, Taverne „Zum Tanzenden Bären“

"Nach dem "Mord" an Ulmew Ebbersen in Notmark hatte sich Rowin Klemarew in Festum versteckt. Wie hätte er auch wissen sollen das sein ehemaliger "Ausbildner" inzwischen in den Diensten des Quelldunkler Grafen war. Und die Notmarker sind nicht zimperlich wenn einem ihrer Leute etwas passiert.
Rausschmeißer in der Taverne zum tanzenden Bären. Genau das richtige, nach dem langen Söldnerleben. Alkohol, ein Bett, eine Prügelei. Und in diesem Gasthaus wurden wirklich zwei Bären gehalten , welche am Abend tanzten. Der Abend veränderte schon wieder alles. Rowin sah wie sich die norbardische Wirtin Anjescha angestrengt mit einer Geweihten des Ifirn unterhielt. Anscheinend ging es darum die Bären in die Natur zu entlassen.
Doch wer war das in der Begleitung der Geweihten? Ein Ritter mit schlohweißen Haaren und ein Zwerg. Natürlich erinnerte er sich auch 15 Jahre danach an die Schlacht auf den vallusanischen Weiden. Seine verbrannte Gesichtshälfte begann zu jucken.
Der Ritter erkannte auch Rowin, den verletzten Bihandkämpfer. Er war froh als er damals im Lazarett die Augen aufschlug. "Alles würde gut werden", hörte er sich noch seine eigenen Worte wiederholen. Und jetzt hier? Rausschmeißer, Alkoholiker, fertig mit der Welt? Gerwin beschloss diesem Mann eine Chance zu geben. Er war auf dem Weg in die Löwenburg bei Festum um seinen ehemaligen Kampfgefährten und Gönner, den Landesvogt Jucho von Elkinnen zu Widdernstoßblutfurten zu treffen. Er hatte ihn gerufen und Gerwin hat seine "Leute" mitgenommen. Ortnax dn Zwergen, Miroslaw den Beherrscher und Ifirnja seine Stiefschwester.
Gerwin, Ortnax und Rowin begannen sogleich ein erfrischendes Gespräch über Alte Zeiten und den Sinn des Lebens. Gerwin wollte so wie Ifirnja Gutes tun und anderen helfen. Und ab und an Aufträge für den Landesvogt ausführen. Jene Ifirnja welche sich gerade lautstark über die mangelnde Unterstützung in der "Bärensache" beschwerte.
Es war doch immer das gleiche, und Miroslav der Magier machte ein freundliches Gesicht und saß nur da.



10. Efferd 1036 nBF, Garbeln, Wirtshaus zum schwarzen Bären
Als die Truppe auf dem Weg von Festum nach Neersand in Garbeln beim berüchtigten "Schwarzen Bären" einkehrte geschah das Unerwartete. Sie wurden verhaftet und sogleich zum Tode verurteilt. Am Morgen solle das Urteil durch den Strick vollzogen werden.
Was war geschehen?
Der Bronnjar Pjerow Grumpen von Garbeln zu Garbeldüne und sein "Gast" Bronnjar Ischtan von Quelldunkel machten ebenfalls in dem Gasthaus halt. Sie hatten viele Soldaten bei sich weil sie auf dem Rückweg von einem Steuergeldtransport waren. Ischtan erkannte Rowin, den "Mörder" sofort. Pjerow war ohnehin nicht gut auf den Kratochwjler zu sprechen und sein Verfolgungswahn tat das Übrige. So ergab eines das andere, und weil die Ifirngeweihte, der Magier, der Zwerg und der Ritter den "Mörder" schützen wollten, fanden sie sich alle anhand der Übermacht gefesselt im Keller des Gasthauses wieder. Pjerow bevorzugte keine Zeugen, und auf seinem Land galt sein Recht, und Ischtan bekam seine Genugtuung.
Im halbdunkel des Weinkellers sahen sich die Gefährten an. Sollten sie sich in Rowin geirrt haben? War er tatsächlich ein gesuchter Mörder? Die Fesseln waren streng und der Magier wurde sogar geknebelt. Aber alle waren sich sicher nicht bis morgen Früh hier drin auf den Galgen warten zu wollen. Oben in der Gaststube hörte man die Soldaten zechen. Kurz nach Mitternacht hatten es die Helden immer noch nicht geschafft die Fesseln los zu werden. Hätte man wenigstens ein Messer!
Da öffnete sich die Klappe und die Schankmagd stieg herab. Ihr folgten zwei Söldner, welche die Helden verspotteten und meinten das sie morgen früh "dran" wären! Leti, die Schankmagd füllte einen der Krüge mit Wein aus dem linken Fass. Beim zurückgehen stieg sie über einen der liegenden und aus ihrem Kleid rutschte wie aus versehen, und unbemerkt von den betrunkenen Wachen, ein Messer. "Durch das mittlere große Fass" flüsterte sie leise, ehe sie mit den beiden wieder nach oben verschwand.
Ifirnja konnte sich mithilfe des Messers tatsächlich befreien. Und nachdem Alle die Fesseln und Knebel abgelegt hatten tastete man das mittlere Fass ab. Der Deckel öffnete sich. und auch der Rückwärtige Deckel öffnete sich. Es war stockdunkel. Hoffentlich führte der Gang ins Freie. Es war ohnehin der einzige Weg. Der Gastraum war immer noch voller Soldaten und bevor die sonne aufging wollten die Helden schon einiges an Weg zwischen sich und das Gasthaus bringen.
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 5 Monate her #13603

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Charaktervorstellung 1:
Rowin Klemarew
Mittelländer/Bornland/Söldner/Schweres Fussvolk

Rowin wurde am 18.Boron 1003 BF im kleinen Städtchen Salderkeim geboren. So wie sein um zwei Jahre älterer Bruder Baerow wuchs er in sehr bescheidenen Verhältnissen auf und musste früh mit in die Wälder um seinen Eltern Grimow und Nadjeschka bei ihrer Arbeit als Holzfäller unter die Arme zu greifen. Beide Eltern starben als Rowin gerade einmal 11 Jahre alt war. Der einzig „glückliche“ Umstand war das obwohl die Eltern Leibeigene waren den beiden Jungen vom örtlichen Bronnjar die Freiheit geschenkt wurde – als „Geschenk“ weil die Eltern stets treu ergeben waren. Hinter vorgehaltener Hand wurde jedoch erzählt das den beiden Jungen wohl deshalb die Freiheit geschenkt wurde weil ihr wahrer Vater der Bronnjar selbst sei...
Die Jahre zogen ins Land und die beiden Brüder hielten sich mit Gelegenheitsarbeiten und kleineren Gaunereien mehr schlecht als recht über Wasser. Eine dieser Gaunereien sollte das Leben der beiden jedoch grundlegend ändern. Im Winter 1017 wollte man eine kleine Gruppe Reisender, die ihr Lager bei Schlüsselfels aufgeschlagen hatten um einige Nahrungsmittel erleichtern. Die Brüder wurden ertappt und die „Reisenden“ stellten sich als eine Einheit Söldner heraus. Baerow gelang die Flucht, Rowin jedoch wurde von den Kriegsknechten gefangen genommen. Als Strafe für den versuchten Diebstahl musste er bei den fahrenden Söldnern fortan als Knecht seinen Dienst tun. Über die Jahre lernte er dabei auch den Umgang mit der Waffe, vor allem der Söldnerführer Ulmew Ebbersen nahm den Jungen unter seine Fittiche.

Sommer 1021
Rowin konnte es kaum erwarten in seine erste große Schlacht zu ziehen. Und das sogar im Aufgebot Thesias von Illmenstein. Er war einer Einheit schwerem Fußvolk zugeteilt, fast nur Mittelreicher. Die Schlacht sollte in der Nähe der Stadt Vallusa geschlagen werden, gegen irgendwelche Dämonenknechte aus Tobrien. Schwertfutter also.
Eines der letzten Dinge an die sich Rowin erinnern konnte war die niederhöllische Hitze der Flammenwand vor ihm. Es waren flüssige Flammen, der Feind verschoss sie zu dutzenden in Tongefäßen. Er roch sein verbranntes Fleisch und hörte die Schreie der fliehenden Mittelreicher. Elende Feiglinge. Und dann war da dieser Knappe, sein weißes Haar und seine weiße Haut blutverschmiert. Doch dieser Knappe flüchtete nicht Hals über Kopf wie die feigen Mittelreicher, er zog Rowin aus den Flammen und löschte das flüssige Feuer mit Sand und Erde.

Winter 1034, Festum
Rowin musste sich verstecken, untertauchen. In der Taverne „Zum Tanzenden Bären“ solle er es versuchen hat man ihm geraten, die brauchen dort sowieso einen Rausschmeißer. Seit der Schlacht auf den Vallusanischen Weiden war viel Zeit vergangen. Die Schlacht hatte ihn entstellt, schwere Brandnarben zeichneten seine linke Körperhälfte. Doch er kam gut durch als Söldner, Kor sei Dank gab es für solche wie ihn immer Aufträge. Dann kam dieser Abend vor drei Wochen in Notmark. Er kannte dieses Gesicht. Ulmew Ebbersen, der Söldnerführer von dem er sein Handwerk gelernt hatte. Der Söldnerführer der sich den Notmärkern anschloss, dem Feind. Er tötete ihn schnell. Das Ulmew inzwischen im Dienste des örtlichen Bronnjaren Ischtan von Quelldunkel stand erfuhr er erst einige Tage später. Ihm blieb nur Flucht nach Süden um in der größten Stadt des Bornlands unterzutauchen.

Efferd 1036, Festum, Taverne „Zum Tanzenden Bären“
Es wäre wohl ein Abend wie jeder andere gewesen. Billiger Schnaps, Bier und die obligatorische Prügelei. Aber da war plötzlich dieser weißhaarige Knappe wieder. Inzwischen war er zum Ritter geschlagen worden und in Begleitung eines Zwerges war er nun unter den Besuchern der Taverne...
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 5 Monate her #13604

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Charaktervorstellung 2:
Ifirnja Firunkiss
Mittelländerin/Bornland/Geweihte Ifirn

(Die junge Ifirnja)
Ifirnja wurde wahrscheinlich am 1. Travia 1016 geboren. Sie wurde ein paar Tage später von Herrn von Kratochwjlebei einem Jagdausflug im Wald gefunden. Wahrscheinlich konnte sie nur überleben, weil sie vermutlich eine Wölfin gefunden hatte. Das konnte man anhand der Spuren erkennen. Ifirn sei Dank!
Da die Familie schon einen Sohn hatte, sollte ein weiteres Kind kein Problem sein und sie nahmen sie mit und gaben ihr den Namen Ifirnja. Da sie sich für die Natur, interessierte und jedem armen Geschöpf, das in Not war, helfen wollte, hatte sie eine Ausbildung zur Ifirngeweihten gemacht, die ihr auch ihre Zieheltern erlaubten. Als sie alt genug war, erzählten ihr ihre Zieheltern wie sie zu ihnen kam. Seither fühlte sie sich der Familie Kratochwjle und deren Sohn Gerwin verpflichtet und versuchte aus Dankbarkeit dem jungen Ritter zu helfen, wo sie nur konnte.
Deshalb zieht sie mit ihm durch die Lande und kann so auch anderen Menschen und Tieren helfen und so erlebt sie auch viele Abenteuer.

(Ifirnja Heute)
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 5 Monate her #13606

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Ortnax, Sohn des Ogrim,
Zwerg/Ambosszwerg/Soldat des leichten Fußvolks,
Streiter für die wahre Ehre, zu gefallen Angrosch -dem ewigen und allmächtigen Vater,
Getreuer von Gerwin Kumerow von Kratochwjl


Ortnax wurde am 6 Travia (bei den Zwergen auch Mond des Weines genannt) 991 nBF in der Bergfreiheit Waldwacht geboren. Er ist mit seinem älteren Bruder Orgosch sowie seiner jüngeren Schwester, der sehr quirligen Tarloscha, sowie seinem Zwillingsbruder Olgram aufgewachsen. Sein Vater Ogrim, Sohn des Olbax war seines Zeichen in früheren Tagen ein weitgereister Abenteurer. Seine Mutter Torescha würde Ogrims alte Reisen eher scherzhaft als Vagabundenleben betrachten.
Ogrim konnte jedoch durch seine Reisen recht beachtliches Wissen zu den Menschen, deren Kulturen, Sprachen und Gepflogenheiten ansammeln, was seiner Sippe oftmals zu Gute kam. Sein Vater sicherte hier als Ratgeber bei Handelsfragen, Vermittler bei Streitigkeiten und ähnlichen Anlässen seiner Familie ein gutes Ansehen und einen tadellosen Ruf. Man munkelte, dass es nur eine Frage der Zeit wäre, dass Ogrim ein bedeutendes Amt angeboten würde.

Die zahlreichen Besuche von anderen Zwergen, aber auch Menschen sorgten für ständige Betriebsamkeit im Stollen, die Kinder erlebten somit mannighaft Einflüsse und auch fremde Kulturen, sowie natürlich zahlreiche kleine Mitbringsel und Naschwerk, mit welchen die Besucher sich teilweise direkt, teilweise indirekt bei den Eltern einschmeicheln suchten. ...Hügelzwergische Musik, Premer Lakritze, einmal sogar ein Märchenheft aus Mherwed ...- für die Kinder Ogrims und dessen Freunde gab es selten Langeweile (letzteres Märchenheft zog Torescha nach kurzer Sichtung sofort ein - um es Tags darauf wieder zu suchen...Tarloscha konnte nur schwer ihr Grinsen verstecken). Die Kinder waren meist wie Pech und Schwefel.
Immer wieder musste Ogrim auch seine alten Heldentaten und Geschichten zum besten geben, welche besonders von Ortnax wie ein Schwamm aufgesogen wurden. Ogrim begann bald, Ortnax zu Geschäften in die nähere Umgebung aber mitunter sogar längere Reisen bis nach Ferdok mitzunehmen.

Seiner Mutter Torescha gefiel dies jedoch gar nicht, diese machte sich Sorgen und schmiedete ganz eigene Pläne. Ortnax sollte möglichst im Stollen bleiben und als "anständiger Zwerg" die Schmiede übernehmen. Um ihm dies auch schmackhaft zu machen, gelang es ihr gemeinsam mit Tarloscha, oftmals "sehr zufällig" Andra - Tocher der Cadrima zu Besuch einzuladen um Ortnax für Sie zu interessieren. (Dass Ortnax ohnehin schon für diese schwärmte und sich diesbezüglich auch schon Tarloscha anvertraut hatte, konnte Torescha ja nicht ahnen). Auch Andra fand Ihrerseits den jungen Zwerg recht interessant. Allerdings hatten Sie alle die Rechnung ohne Andras Eltern gemacht. Für diese ist Ortnax von zu geringem Stand und auch Lebenserfahrung, um als ernsthaften Werber für Ihre Tochter zu betrachten. - Sie halten Ihn insgeheim für einen Nichtsnutz, was Sie aufgrund seines Vaters Ogrim -und dessen anerkannten Stellung - nie zu sagen wagten. Somit legten Sie Ihm nahe "einmal etwas Erfahrung zu sammeln, fremde Berge zu sehen und zu Ehre zu kommen".
Vor allem wollten Sie Ihn auf diese Weise aus dem Stollen schaffen, damit Andra wieder "zu Sinnen komme".

Es kam wie es kommen musste, Ortnax zog aus dem Stollen um sein Glück zu machen, seine Mutter konnte sich nicht widersetzen. Er nahm seiner Schwester sowie auch seinem Zwillingsbruder das Versprechen ab, ein Auge auf Andra zu haben und verabschiedete sich von allen Freunden.

Auf der Suche nach Ehre absolvierte er bei Menschen die kürzest mögliche Ausbildung als leichtes Fußvolk, um als Soldat in einem Heer an "glorreichen Schlachten" teilzunehmen. Jedoch erlebte er meist nur langweiligen Kasernendienst. Die wenigen kleinen Scharmützel - meist gegen verstreute marodierende Goblins - genoss er sehr, er fühlte sich zum ersten Mal als "richtiger Zwerg". Auch mit seiner geselligen Art, sowie seiner Schwäche für gutes Bier und ein gutes Spielchen mit Karten oder Würfeln, fand er jedoch auch bei den Menschen rasch Freunde.

Ein weiterer langweiliger Begleitauftrag eines Handelszugs auf der Reichsstraße führte Ihn ins große Gareth. Obwohl Ihm die Stadt mit seiner zerbrechlich wirkenden, teilweise fast elfischen Architektur nicht geheuer war, wurde Ortnax hier tief beeindruckt.
Es war Anfang 1021 nBF, der Marschall Leomar von Berg und sein Stab ließ Leute ausheben, niemand wusste noch genaueres, aber jeder wusste, etwas großes hängt in der Luft. Ortnax nahm dies als Chance wahr, endlich größerer Ehre zu erlangen und ließ sich mittels eines Gefallen eines Freundes -und nicht ganz vorschriftsmäßig- zuteilen.

Die Schlacht auf den vallusanischen Weiden sollten jedoch einen entscheidenden Wendepunkt in Ortnax´s Leben setzen. Die Schlacht, in welche er sich viel zu unerfahren, viel zu leichtsinnig und auch viel zu naiv stürzte lehrte ihn vieles. Es liegt wenig Ehre in ruchlosem Gemetzel, Untoten Widersachern, großflächigem Bedecken halber Armeen mit Pfeilhageln, welche hungrigen Vogelschwärmen gleichkommen, gefallenen Kameraden, welchen die Köpfe von Pferdehufen zerquetscht wurden, unlöschbaren, flüssigem Feuer, welches mit Krügen verschleudert wird. Von den wahren Gräueln und underischen Wesen erfuhr teilweise erst später aus Erzählungen.
Nur knapp überlebte er die Schlacht, bei der er sich sogar einen erbeuteten Wappenrock von Graf Uriels Leuten überziehen musste um unerkannt durch deren Reihen zu kommen nachdem seine Truppe arg dezimiert war. Er wurde von einem Ritter, Gerwin Kumerow von Kratochwjle, gerettet. Dieser machte bei seiner Suche nach Verwundenten weder Unterschied zwischen Mensch, Zwerg oder gar Elfen. Er achtete nicht darauf, ob Landwehr oder Weibel. Er half jenen, die seiner Hilfe bedurften.

In diesem Moment des tiefen Zweifeln und Verzweifeln am Sinn, der Wahrhaftigkeit seiner Taten und selbst seines Glaubens und seiner Prinzipien erfuhr Ortnax so vieles, das schon lange in ihm verborgen war.
Es gibt keinen einfachen, vorgegebenen Weg zum Ziel, denn der Weg bist du selbst.
Jeder Weg hat Kurven, Abzweigungen, Hindernisse und auch Sackgassen.
Wer wahren Herzen handelt, kann keinen grundlegenden Fehler machen.

Er würde diesem Ritter folgen - auch wenn dieser ein Mensch war.
Für Angrosch - für den Bergkönig - für die wahre Ehre...
...für Andra.

(Auf den Weiden)
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Ritter Gerwin Kumerow von Kratochwjle



Gedankenverloren saß er da und beobachtete die mächtigen Gewitterwolken, die die Walberge noch düsterer als sonst erscheinen ließen. Kein Wunder, dachte Gerwin, dass das einfache Volk den Überwals als so bedrohlich und mysteriös empfand. Er selbst hatte schon vor Langem erkannt, dass Blitz und Donner zu ihm gehörten wie seine violetten Augen und sein schneeweißes Haar. Wären die Menschen im Bornland etwas weniger abergläubisch und misstrauisch, vielleicht wäre aus ihm auch ein ganz passabler Geweihter Rondras geworden. So aber war ihm dieser Weg schon von Geburt an verwehrt geblieben. Wenn er so darüber nachdachte, wie er sich in seinem Leben bisher gemacht hatte, ja dass er jetzt sogar Ritter war, dann stahl sich kurz ein zufriedenes Lächeln auf seine Lippen. Sein Vater, Landgraf Hane Kumerow von Kratochwjle, hatte ihm einmal in einem der seltenen Momente väterlicher Verbundenheit von jener schrecklichen Nacht erzählt, in der er geboren worden war. An jenem Tag, dem 6. Praios vor 33 Jahren, verlief für den Landgrafen wohl wirklich nichts nach Plan. Zuerst zog am Nachmittag ein schweres Gewitter übers Land, welches durch Hagel und Wind die halbe Ernte vernichtete. Dann schlug ein Blitz in eine Scheune in Kratochwjle ein und beschäftigte ihn und all seine Untertanen für Stunden mit den Löscharbeiten, wodurch er bei der Geburt seines dritten Sohnes nicht anwesend sein konnte. Das Schlimmste war aber damit leider noch nicht überstanden. Als er erschöpft zurück zum Anwesen kam und ihm der Perainepriester vom Tod seiner Geliebten Frau Selwine berichtete, brach für Hane Kummerow ganz Dere über ihm zusammen. Er fragte sich warum ihm die Götter so übel mitspielten. Er hätte es nie angesprochen oder ihn deshalb anders als seine Geschwister behandelte, aber einer Sache war sich Gerwin gewiss. Die Tatsache, dass er als Albino geboren worden war, war ein schwerer Schlag für seinen Vater gewesen. Von den Geschichten und dem Tratsch ihrer Leibeigenen hatte Gerwin erfahren, dass sein Vater erst seit dieser Nacht so ernst und verschlossen war. Zuvor war er immer gut gelaunt und für jeden Spaß zu haben gewesen und, obwohl es ihm sicher niemand übel nahm, da er sich seinen Untergebenen gegenüber immer gerecht und hilfsbereit verhielt, so wünschten sich doch viele von ihnen den unbeschwerten Herrn von damals zurück. Landgraf Kumerow hatte nicht mehr geheiratet, obwohl er noch immer ein sehr stattlicher Mann war, aber etwas in ihm war in jener Nacht zerbrochen. Seinen fünf Kindern versuchte er zwar immer ein Vorbild zu sein und die ritterlichen Ideale zu vermitteln, hatte aber meist etwas Besseres zu tun als sich mit ihnen über mehr als das Notwendige hinaus zu unterhalten oder gar mit ihnen herumzutollen und zu spielen. Bei der Erziehung der Kinder halfen ihm seine Mägde und Knechte und waren bald so etwas wie Onkel und Tanten für die Kleinen.

Jasper, der älteste Sohn und Erbe von Hane, war mittlerweile schon fest in die Verwaltung der Landgrafschaft eingebunden und würde wohl bald die Geschäfte ihres Vaters übernehmen. Gerwins Schwestern Tineke und Charinje waren schon seit einigen Jahren mit Handwerkern in Festum verheiratet und kamen nur mehr selten nach Kratochwjle. Sein zweiter Bruder Firnjan war schon immer sehr ruhig gewesen und vertrieb sich die Zeit am liebsten mit langen Spaziergängen durch den Forst. Kein Wunder also, dass er sich nun um eine Weihe zum Firungeweihten bemühte und deshalb nach Bjaldorn aufgebrochen war.

Gerwin vermisste seine Geschwister nicht, sie hatten ihn immer gehänselt und wegen seiner Anomalie verspottet. Eigentlich musste er ihnen aber auch durchaus dankbar sein, denn hätte es diesen Tag im Sommer 1015 BF, an dem er nach einer Rangelei mit Jasper fast im Dorfbrunnen ertrunken wäre, nicht gegeben, so hätte ihn ihr Vater wohl kaum als Knappen zu Bärhardt von Steinbrück, einem befreundeten Ritter, geschickt. Dort hatte er Jucho kennengelernt, einen Burschen, annähernd so alt wie Gerwin selbst, der auch in den Diensten Bärhardts stand. In den ersten Jahren seines Knappentums kam Gerwin aber immer wieder nach Kratochwjle zurück, da Bärhardt wohl als einziger einen Draht zum Landgrafen hatte und ihm, zum Erstaunen seiner Kinder und Leibeigenen, sogar das ein oder andere Mal ein Schmunzeln entlocken konnte. Zu diesen Zeiten mied Gerwin weitestgehend den Kontakt zu seinen Geschwistern und streifte lieber mit Jucho durch die Wälder.

Nur ein einziges Mal war die ganze landgräfliche Familie, Gerwins Erinnerung nach vollzählig, versammelt gewesen. Damals, 1016 BF, hatte Firnjan tief im Wald einen Säugling gefunden, ein kleines Mädchen, ganz alleine. Als er es heim in die Halle brachte, konnte keiner der Kumerows noch ihre Leibeigenen ihre Neugier im Zaum halten und wollten unbedingt das kleine Ding sehen, dass komplett schutzlos in der Wildnis überlebt hatte. Zu Ehren der Göttin Ifirn nannten sie sie Ifirnja und nahmen sie in ihr Haus auf. Gerwin hatte sie in ihrer Kindheit nicht sehr oft gesehen, dafür jetzt umso mehr seit sie die Weihe der milden Göttin erhalten hatte. Bei diesem Gedanken musste er wiederum lächeln und betrachtete die schlafende Ifirnja, wie sie in ihren schneeweißen Gewändern auf ihrem Schaffellumhang dicht am Lagerfeuer schlummerte.

Die friedliche Szenerie wurde nur vom Schnarchduell Ortnax´s und Miroslavs gestört. Die beiden wetteiferten anscheinend darum, wer zuerst den ganzen Bornwald in einer Nacht schlägern konnte. Ein greller Blitz, direkt gefolgt von ohrenbetäubendem Donner, ließen Gerwins Wachsamkeit wieder erstarken. Er hatte wie üblich die erste Nachtwache übernommen und würde in zwei Stunden Ortnax wecken, bevor er dann selbst etwas Schlaf bekäme. Der Zwerg konnte von ihnen am besten im Dunkeln sehen, waren seine Augen doch an die heimatlichen Stollen gewöhnt. Daher übernahm dieser meist die zweite Wache. Durch reinen Zufall hatte Gerwin diesen geselligen Vertreter des kleinen Volkes getroffen. Er und Jucho waren als Knappen mit Bärhardt von Steinbrück im Gefolge Gräfin Thesias von Ilmenstein zur Schlacht auf den vallusanischen Weiden aufgebrochen. Am Abend vor der Schlacht gewährten noch einige Ritter ihren Knappen den Ritterschlag, wohlwissend, dass viele von ihnen den nächsten Tag nicht überleben würden. Bärhardt hatte eine Münze geworfen, da er nur einem seiner beiden Knappen diese Ehre gewähren wollte. Jucho hatte die Seite mit dem Konterfeit der Adelsmarschallin gewählt und gewonnen, wie üblich. So stand Gerwin also im Kampf auf den vallusanischen Weiden neben seinem Mentor Bärhardt von Steinbrück und dem frischgebackenen Ritter Jucho von Elkinnnen. Gleich am ersten Tag, sie kämpften an der linken Flanke gegen ein paar Goblins, traf ein verirrter Pfeil Bärhardts linkes Auge und fällte ihn wie einen Baum. Er war tot bevor sein Körper den Boden berührte. Gerwin hatte keine Zeit zum Trauern, er kämpfte weiter tapfer neben Jucho gegen ein paar der Goblinscharmmützler, bis sie sich nach dem allgemeinen Hornsignal zurückzogen. In der Nacht schlichen sich Jucho und Gerwin unerlaubt aus dem Lager um die Leiche Bärhardts zu bergen. Sie hatten Glück und trafen auf keine Feinde. Sie bestatteten den Leichnam in einem kleinen Wäldchen und nahmen die Sachen Bärhardts an sich, darunter ein Brief an seine Frau und eine kleine Phiole mit einem Heiltrank. Letzteren brauchten sie auch gleich am nächsten Tag, als Jucho und Gerwin das Schlachtfeld nach Verwundeten absuchten. Halb unter einem gepanzerten Streitross begraben fanden sie Ortnax. Seine Beine waren unter dem Streitross eingeklemmt und unter diesem Gewicht auch sicherlich mehrfach gebrochen worden. Jucho und Gerwin wuchteten das tote Tier mit Mühe zur Seite und erkannten, dass der Zwerg sterben würde, wenn sie ihm nicht sofort helfen konnten. Also gaben sie ihm den Heiltrank und die Brüche heilten augenblicklich, für einige kleinere Abschürfungen und Schnitte reichte die Wirkung zwar nicht mehr, aber zumindest konnte er so wieder gehen. An diesem Morgen sahen sie noch viel von Gräueln des Krieges, eine Frau, die auf dem Schlachtfeld umher irrte und ihren linken Arm suchte, einen der Orks Uriels, der wohl Stunden lang versucht hatte eine Lanze aus seiner Schulter zu ziehen und dabei von den Aaskrähen verstümmelt worden war und auch einen Söldner der offensichtlich auf ihrer Seite gekämpft hatte, den sie aus den unheiligen Flammen zogen, die noch immer brannten, obwohl sie schon lange keine Nahrung mehr haben konnten. Der Söldner überlebte zumindest diesen Morgen, nachdem Gerwin in verbunden hatte. Die Narben würden aber für immer sichtbar sein. Seit diesem Tag war Ortnax immer an Gerwins Seite gereist und war ihm schon des Öfteren auch im Kampf zur Seite gestanden. Es gab sehr wenige Gegner, die es mit der Axt des Zwerges aufnehmen wollten und noch weniger, die es konnten. Gerwin war froh Ortnax bei sich zu wissen.

Sein dritter Begleiter, Miroslav, hatte sich ihnen erst bei ihrem letzten Besuch in Kratochwjle angeschlossen. Er hatte als Sohn von Leibeigenen in Kratochwjle gelebt, bis sein magisches Potential entdeckt worden war und Landgraf Hane ihn auf die Akademie nach Neersand schickte. Zum einen um seine Fähigkeiten zu fördern, andererseits hatte sein Vater aber bestimmt auch an die Sicherheit des Dorfes gedacht, als er den kleinen Miroslav in die doch weit entfernte Stadt schickte.

Gemeinsam mit seinem Gefolge würde Gerwin morgen wieder einmal Festum erreichen, die größte und bedeutendste Handelsstadt des Bornlandes. Dort wo der Born ins Perlenmeer mündet erhoffte er sich dem einen oder anderen Edelmann ein paar Batzen abringen zu können, damit er das Leid der Flüchtlinge aus Tobrien und Maraskan, zumindest mit einer warmen Mahlzeit, etwas schmälern könnte. Das war aber nicht der einzige Grund warum er nach Festum kam, sein alter Freund und Weggefährte Jucho von Elkinnen, der ihn, den Albino, kurz nach der Schlacht bei Vallusa zum Ritter geschlagen hatte, wollte ihn sprechen. Solch einer Bitte musste Gerwin einfach nachkommen, zumal es ihm zeitlich gut passte, war er doch wieder einmal eher knapp bei Kasse...
Eine Schlucht überwindet man nicht mit zwei Sprüngen
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 5 Monate her #13641

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Miroslav von Neersand
(Nivese, Bornland, Magier der Akademie der Beherrschung zu Neersand)


Geboren als Miroslav Schuldenzucker, Bastard einer bornländischen Leibeigenen und eines unbekannten, nivesischen Abenteurers, wurde man spät auf die magischen Fähigkeiten des Jungen aufmerksam. Wegen der Gefahr, dass sich böse Magie in dem Jungen eingenistet haben könnte, wurde ein Magier der nahen Akademie Neersand mit der Untersuchung beauftragt. Zum Glück konnte der Magier keine Auffälligkeiten feststellen. Er empfahl den Kratochwjles sogar ihn in die Obhut der Akademie zur Ausbildung zu geben.
So geschah es dann auch. Landgraf Hane Kumerow von Kratochwjle, brachte den jungen Miroslav nach Neersand, wo entschieden wurde das er noch nicht zu alt für die Ausbildung sei. Der Landgraf brachte auch die 1000 Dukaten "Schulgebühren" auf, welche Miroslav natürlich zurückzahlen sollte, wenn er die Ausbildung einst beendet hat. Dem Kratochwjler war klar das ein Magier kein Leibeigener sein konnte. Aber mit den Schulden war er ihnen dennoch verpflichtet.
Dabei dachte er nicht einmal an sich selbst. Dafür war er zu alt. Aber sein ältester Sohn, Jasper, würde so einen Hofmagier sein eigen nennen können, und welcher Bronnjar kann das schon.

Miroslav beendete die Akademie und schloss als Jahrgangsbester, weil einziger Schüler des Jahrgangs, ab. er war froh, denn er konnte sich jetzt "von Neersand" nennen und musste seinen Nachnamen nicht mehr erwähnen. Er reiste mit Gritten Raudups, der Spektabilität von Neersand, nach Roedepirks
und durfte dort aus der Esche, die der verwandelte Zauberstab von Urnislaw von Uspinauen sein soll, seinen Stab schneiden.
Obwohl er nun ein freier Mann war (mit hohen Schulden), blieb er doch in Kratochwjle. erstens weil seine Mutter ebenfalls hier war und weil er gleich hier, wie von Hane geplant, seine Schulden abarbeiten konnte. Und am Hof war immer was los. Von Zeit zu Zeit brach der junge Herr Gerwin Kumerow zu einer Reise auf, und Miroslav durfte ihn ebenso begleiten wie die Ifirngeweihte des Ortes und der Zwergensoldat (den Herr Gerwin bei einer Schlacht aufgelesen hatte).
Gerade jetzt ging es nach Festum. Wie Aufregend. Aber eigentlich wäre er lieber Imker geworden und würde sich um Bienen kümmern, und seinen geliebten Honig.
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 5 Monate her #13642

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Wer hier liest und nicht vollgespoilert werden will, ist selber Schuld.
Es ist meinen Spielern ausdrücklich erlaubt, hier zu lesen, weil ich nur vergangenes wiedergeben werde!!!

Dieser Bericht ist so verfasst das sich nur jene auskennen die diese Abenteuer selbst gespielt oder geleitet haben! Einige Passagen sind gekürzt oder gestrichen, weil ich davon ausgehen das der Leser die entsprechenden Stellen kennt!
Ich möchte weiters darauf hinweisen:
DAS SCHWARZE AUGE, AVENTURIEN und DERE sind eingetragene Marken der Ulisses Medien und Spiel Distribution GmbH oder deren Partner. Ohne vorherige schriftliche Genehmigung von Ulisses Medien und Spiel Distribution GmbH sind Sie nicht befugt, Ulisses-Spiele-Markenzeichen oder -Namen in gleich welcher Weise zu verwenden.

Es ist wieder soweit!.
Nach "dem Dorf" ( www.huepfisworld.at/index.php?option=com...19&id=8683&Itemid=78 ) bei dem die Chronik etwas eingeschlafen ist, startet meine neue Kampagne!
Wie bei der "Borbarad" ( www.huepfisworld.at/index.php?option=com...19&id=3173&Itemid=78 ) oder Horasreich ( www.huepfisworld.at/index.php?option=com...19&id=8886&Itemid=78 ) werde ich versuchen nun wieder selber Buch zu führen. Deshalb hier bitte nicht, oder konstruktiv posten. Vielleicht schreibt aber auch ab und an mal einer der Spieler den Bericht :-)
Alle Bilder von Google und diversen ZeichnerInnen

Dieser Bereich enthält Meisterinformationen zu folgenden Abenteuern:
(Theaterritterkampagne (TR))
Das Wirtshaus zum schwarzen Keiler Bären
Goldene Ketten
Zeit der Ritter
Das Geheimnis des schwarzen Keilers Bären
Ein Goblin mehr oder weniger
Die Thorwalertrommel
Der weiße See (TR1
Das blaue Buch(TR2)
Nachtwind
Der schwarze Forst (TR3)
Rübenernte
Der grüne Zug (TR4)
Gefangen in der Gruft der Königin
Die silberne Wehr (TR5
Der rote Chor (TR6)
Unheil im schwarzen Keiler Bären
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 5 Monate her #13643

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Die Spieler haben vor der Kampagne wieder eine von mir zusammengestellte Handoutmappe bekommen. Alles darin darf verwendet werden. Karten, Gedichte, Legenden, NSC Bilder mit Beschreibung auf der Rückseite, Gesetze, Lieder, alles typisch für das Bornland. Und natürlich Wissen über die Theaterritter. Auch wenn das ein wenig Arbeit ist, mache ich das vor jeder Kampagne, und ich muss sagen diesmal ist es echt voll geworden. Aber es wird sich sicher lohnen.
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 5 Monate her #13644

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TR Vorwort


Die Theaterritterkampagne, von vielen gehasst, von einigen gelobt, aber vom Thema her sehr interessant. Lange wurde darauf gewartet, und nun ist sie endlich da. Ich habe mir die Bücher bereits beim Erscheinen gekauft und jetzt sind die Abenteuer zwei Jahre lang herumgelegen.
Auch dem geschuldet das ich bereits eine andere Kampagne leitete und ich diese zuerst beenden wollte.
Jetzt habe ich mir mal die Zeit genommen um alle Abenteuer auch wirklich durchzulesen.
In vielen Foren werden die Abenteuer regelrecht zerrissen. Und für manche Stellen mag das auch gelten. Ich muss sagen das ich mit dem Abenteuer "Die Thorwalertrommel" so meine Probleme habe, und das das dritte Abenteuer "Der schwarze Forst" nicht gut ist.
Im Gesamten freue ich mich aber bereits auf die Kampagne, vor allem auch weil ich selten im Bornland gespielt habe.
Ich habe die Kampagne um Bornlandtypische Abenteuer erweitert. "Zeit der Ritter" und "Goldene Ketten" und ich spiele auch die zur Kampagne gehörigen Heldenwerk Abenteuer "Rübenernte", "Ein Goblin mehr oder weniger" und die "Thorwalertrommel" (letzteres jedoch in stark abgeänderter Form).
Dazu habe ich mich entschieden ein starkes Oldschool Element einzufügen und spiele rundherum die drei "Keiler" Abenteuer. Das erste Abenteuer wird etwas abgewandelt was die auftretenden Monster betrifft, diese werden fast alle durch menschliche Schergen ersetzt, und die zu findenden Gegenstände. Das Gasthaus wird zum schwarzen Bären umgetauft und steht in Gardeln auf der Straße von Festum nach Neersand. Die Helden werden diese Strecke mehrfach bereisen und können auch mehrfach hier verkehren. Die Abenteuer werden aber zeitlich nicht so weit auseinander liegen wie vorgesehen.

Die Spieler der Kampagne haben sehr stimmige Charaktere gewählt, und auch das wird das ganze enorm bereichern, vor allem weil die Charaktere gute Berührungspunkte mit Elementen der Kampagne haben werden.

Ich freue mich auf alle Fälle schon das es los geht. Meine Vorab Bewertung der Kampagne nach der Vorbereitung sind 7 von 10 Kängurus.

Pojechali (Hinunter damit)

Der Meister
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 5 Monate her #13645

Ich freue mich -nach längerer pause- wieder Mal auf eine gemütliche Rollenspielrunde mit alten und neuen Spielern, sowie bereits bewährtem Spielleiter. Ich hoffe auf ein stimmungsvolles und flüssiges Rollenspiel, mit möglichst wenig Regel und "plausibilitäts"Diskussionen (sowie besser gesagt die Notwendigkeit der selbigen). Bin auch schon sehr gespannt auf das bornland, (kenne es bisher durch die "das zerbrochene Rad" Romane.) -sowie auch interessante Begegnungen...vielleicht treffen auch wir den (ernstgemeinten?...man ist sich da ja nie so sicher ) vielzitierten 200kg kampfelf -der passt ins bornland genauso gut wie in jede andere Gegend :-)
Bereits jetzt vielen Dank für die Vorbereitungen sowie die ins Leiten gesteckte Arbeit. Angrosch zum Gruße, euer Ortnax, Sohn des Ogrim
Heb in einem Dungeon niemals eine Ente auf!
Das gilt auch fuer Gummienten!
BESONDERS für Gummienten ;-)

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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 3 Monate her #13713

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Das Wirtshaus zum schwarzen Keiler Bären
Miroslav der Magier hat einen Lichtzauber. Zum Glück ist er mit. Und was bleibt übrig, hinein ins Ungewisse.
Eine Fallgrube, eine versperrte Tür mit Hebelmechanismus, ein Raum voller alter Werkzeuge.
Wohin sind wir hier geraten. Mit langen Brettern kommt man sicher über die Fallgrube hinweg. Auf der anderen Seite ein Gang. Links eingestürzt, rechts geht es lange weiter. Ein metallische Schaben ist zu hören. Hier herunten ist etwas!
Ein Gang mit Brettern zugenagelt, ein weiterer mit Steinen blockiert. Aber der Gang dem die Helden folgen führt anscheinend immer gerade aus. Da, ein Licht! Stimmen! Die Helden finden einen überschwemmten Raum und einen Abort. Das Licht zieht die Helden an. Ifirnja kämpft mit ihrer Raumangst. Goblinstimmen um die Ecke. Und Orks!
Jetzt wird es gefährlich. Weiß der Wirt was hier los ist? Aber von dieser Seite war die Tür zum Gasthaus ohnehin nicht zu öffnen.
Die Helden entscheiden sich, den vorher gefundenen Steinhaufen zur Seite zu räumen. Ortnax war der festen Meinung das das kein Einsturz ist sondern nur Aufgeschichtet. Und er sollte recht behalten. Während Rowin Schmiere steht, räumen die anderen den Weg frei. Rowin belauscht die Orks, welche mit menschlichen Sklaven auf Garethi kommunizieren. Es geht um Silber. Anscheinend ist das hier eine Silbermine in der Sklaven gehalten, und illegal Münzen geprägt werden. Rowin informiert die anderen.
Weiter geht es durch dunkle Gänge, vorbei an Minenarbeitern und solch Schlafenden. Die Helden finden einen zugemauerten Gang. Da geht es vielleicht raus. Sie besorgen sich aus einem der zahlreichen Lagerräume Vorschlaghämmer. Zusätzlich "entführen" sie einen der Minenarbeiter. Albin, so sein Name, zeigt sich überraschend kooperativ. Er erzählt das hier Silber für den Bronnjaren Pjerow Grumpen von Garbeln zu Garbeldüne abgebaut wird, welches im Ostteil des Bergwerks zu Silbertalern geprägt wird. Es gibt einige Orkwachen und Menschensöldner, aber auch gefangene Grottenschrate. Er selbst wurde von den Männern des Bronnjaren entführt. Die Helden erzählen von ihren Fluchtplänen, auch wenn sie "freiwillig" im Bergwerk sind und versprechen die Gefangenen zu befreien sobald sie einen Ausgang gefunden haben.

Die Wand wird unter größten Sicherheitsvorkehrungen eingeschlagen.
Auf der anderen Seite befindet sich eine natürliche Höhle. Weiter, die Fackeln reichen noch aus.
Ortnax fühlt sich schon in Freiheit. Sein übermütiges Auftreten schreckt einen Schwarm Fledermäuse auf, die den Zwerg aber nur halbherzig attackieren und dann durch einen Kamin das weite suchen. Leider ist der Kamin nicht geeignet um hier aufzusteigen. Auch ist keiner der Helden ein wirklich guter Kletterer.
Unter dem Kamin wird aber ein Skelett gefunden. Anscheinen ist ein Unglücklicher hier eist abgestürzt. Bei dem Skelett finden die Helden noch Münzen, ein schönes Schwert und einen (magischen?) Ring. Gerwin nimmt das Schwert, Ortnax den Ring. Miroslav und Ifirnja streiten um die Münzen, bis Gerwin sie dem "Schatzmeister" der Gruppe, Ortnax, zuspricht.

In der nächsten Höhle dann ein kleiner "See". Um den Ausgang zu erreichen muss man ihn durchschwimmen. Das ergibt Rowins Auslotung. Ein weiterer Ausgang wird von einer Höhlenspinne versperrt und mit der möchte man sich lieber nicht anlegen. Vor allem weil alle nur mit einem Stuhlbein ausgerüstet sind.
Als Rowin aber den See durchschwimmt merkt er gleich das man vom Regen in die Traufe geraten ist. Der gewaltige Höhlenbär der hier wohnt freut sich nicht sehr über den Besuch. Ifirnja kann ihn mit der Liturgie Tierempathie besänftigen. Die anderen staunen.
Der Bär kauert sich wieder in einer Ecke zusammen und die Helden können seine Höhle durchqueren.

Bald in Freiheit. Man kann Tageslicht sehen.
Zwischen den Helden und der Freiheit liegen nur mehr einen Rotte Wildschweine die es sich in der Höhle gemütlich gemacht hat.
Rowin versucht vorbei zu schleichen. Es gelingt nicht. Ein kampflustiger Keiler bedroht Rowin, und als dieser keine Anstalten macht wieder aus der Wildschweinhöhle zu verschwinden, greift der Keiler an. Die Anderen Säue bewachen die Frischlinge.
Gerwins Versuch, das Tier mit der Fackel zu vertreiben, scheitert und das Tier rammt Rowin.
Ein Kampf entbrennt, bei dem Rowin das Tier zu packen versucht, und es niederringen will.
Das gelingt und die beiden wälzen am Boden herum. Es gelingt Rowin sogar das Tier herumzudrehen das es mit den Beinen in der Luft strampelt. Gerwin und Ortnax versuchen auch das Tier zu treffen, aber ein Schlag von Ortnax trifft sogar Rowin.
Miroslav und Ifirnja suchen nach friedfertiger Lösung, aber es fällt ihnen keine ein. Miroslav hat von dem "Ringkampf" gar einen Lachkrampf.
Der Keiler kann sich befreien, und wälzt über Rowin hinweg. Dieser muss loslassen und der Keiler sucht das Weite im Wald.
Schnell raus hier. Aber was ist das in der Nische? Ein alter Schlafplatz, eine alte Feuerstelle. Hier hat irgendwann mal wer übernachtet. Wahrscheinlich bevor die Tiere hier "eingezogen" sind.
In einem Loch in der Wand lässt sich mit etwas Sinnenschärfe eine Schmuckschatulle mit Brosche , Halskette, Ohrringen und dergleichen finden. Alles in Allem gar nicht wenig wert. Wahrscheinlich war das ein Räuberversteck.

Im Wald wird erstmal ausgeruht. Beim Gasthaus ist Alarm, die Flucht ist bemerkt.
Nachdem die Helden nicht gefunden werden, lässt der Bronnjar drei Wachen aufhängen.
Dann zieht der Tross ab.

Die Helden steigen über ein Baugerüst wieder in den schwarzen Bären ein. Sie nehmen ihre Ausrüstung welche dort am Abend zurückgelassen wurde und reisen schnell nach Festum.

Nach einem Besuch beim Heiler für Rowin und einem Bad im Gasthaus, nebst Übernachtung, geht es am nächsten Morgen zur Löwenburg.

Jucho von Elkinnen zu Widdernstoßblutfurten empfängt die Helden und ist empört über den Bericht. Sofort sendet er nach dem Landeskanzler, Arvid von Gestwindskoje, und dem Festumer Gardehauptmann, Elkman Timpski. Danach entschuldigt er sich, weil er noch einen wichtigen Termin habe, der auch gerade zur Türe herein kommt. Es ist der ehemalige Adelsmarschall Jucho von Dallenthin und Persanzig, welcher erfreut ist tapfere Helden zu treffen.
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 3 Monate her #13731

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Die Helden sind unterwegs in Festum.
Rowin versucht einen schweren Dolch zu erstehen, es gelingt ihm aber mit seiner schmalen Geldbörse nicht.
Ortnax kann einiges an Zuckerwerk erstehen und lernt den Zwerg Grim kennen, welcher bei der Stadtgarde arbeitet und ihn mit zum Immanspiel nimmt.

(Wachtmeister Grim, liebevoll genannt Eisenkiefer)
Auf dem Weg kann Ortnax noch Spielkarten erstehen.
Die drei anderen versuchen in der Magierakademie den gefundenen Ring analysieren zu lassen.
Alwin K. Wippflügler erklärt sich bereit das zu übernehmen. Bezahlt wird er mit der gefundenen Brosche.
Die nächsten Tage werden die Helden auf der Löwenburg zu den Ereignissen im schwarzen Bären befragt. Landeskanzler Arvid von Geestwindskoje, Jucho von Widdernstoßblutfurten und Jucho von Dallenthin und Persanzig sowie der Freihandelsbund sind sehr an der Geldprägegeschichte interessiert.
Die Helden zeigen ihnen, und Hauptmann Timpski nebst 20 Festumer Gardisten, den Eingang zur Silbermine. Diese wird ausgehoben, die Geldprägeutensilien beschlagnahmt.
In Festum sind die Helden Zeugen im Prozess. Mit Bronjar Pjerow von Gardeln zu Garbeldüne haben sie einen Feind mehr.
Jucho von Widdernstoßblutfurten gibt Gerwin einen gesiegelten Brief für die Fronvögtin von Neersand. diese soll über die Ereignisse in Kenntnis gesetzt werden.
Die Helden rüsten sich in Festum aus. Zelte, Decken, Wasserschläuche, Seile,....
Ein Esel oder Packpferd ist im Budget nicht drin.
Sie holen den Ring von der Akademie, er ist magisch und soll das Charisma des Anwenders steigern.

Die Helden reisen nach Gardeln, übernachten aber lieber im Freien, als noch mal einen Fuß in den schwarzen Bären zu setzen. Danach geht es weiter bis Rukeln. Im Gasthaus zum lausigen Bären verköstigen sie sich karg, denn viel gibt es bei ihrer Ankunft nicht mehr. Die Wirtin ist zahnlos und riecht nach billigem Parfüm, die Helden zelten wieder.

(Die Helden sind am liebsten in den billigen Tavernen unterwegs)
Goldene Ketten
Nächster Tag Hinterbruch.
Am Abend wird etwas außerhalb das Lager aufgeschlagen ehe die Helden in das rote Widderhorn gehen. Die Taverne ist voll bis auf einen Tisch in der Mitte. Den nehmen die Helden und bestellen Eintopf, Hühnerkeulen und Bier. An einem Tisch wird gewürfelt und Ortnax beschließt, sich nach dem Essen den Spielern anzuschließen. Aber anscheinend gewinnt am Nebentisch immer der selbe Spieler. Miroslav kommt vor als würde ein allein bei Tisch sitzender Großbauer ihn beobachten.
Ortnax steht gerade auf um sich zu den Spielern zu gesellen, als dort ein Streit ausbricht. Zwei der Spieler gehen aufeinander los und werden von den anderen getrennt. Ortnax kann nur knapp einen verirrt fliegendem Bierbecher ausweichen. Er brüllt und will dazwischen gehen, aber die Raufenden sind wie von Sinnen und hören nicht auf. Auch Gerwin hat sich erhoben, während Rowin schon Augen für Gerwins halbe Hühnerkeule hat.
Der in der Ecke sitzende Großbauer erhebt sich und schreit um Ruhe!
Jetzt ist es wirklich still in der Schenke. Die Würfelnden scheinen seine Leibeigenen zu sein und es scheint auch als gehöre ihm das Gasthaus. Er befiehlt dem "Gewinner" ein Ledersäckchen auszuhändigen in dem sich anscheinend Steine befinden. Der Spieler tut wie geheißen und verschwindet dann in der Scheune in welche er vom Großbauern geschickt wird.
Auch die andere Streitlustige zieht sich in den Stall zurück um über den Abend nachzudenken. Die anderen richten die Einrichtung wieder her. Der Großbauer entschuldigt sich bei den Helden für die "Störung" und spendiert eine Runde Schnaps, ehe er durch eine Seitentür verschwindet.

Ortnax gesellt sich nun zu den übrigen drei Spielern und erfährt das Stane den Ganzen Abend über eine mächtige Glückssträhne hatte und immerzu gewonnen hat. Irgendwann ist Jella der Kragen geplatzt. Stane ist der Sohn vom Bernsteinvogt von Sonngrunden. Er, Libussa und Pettar sind gekommen um die gefundenen Bernsteine zum Grafen zu bringen. Der kauft die Bernsteine der Gegend auf und sie begleiten den Jungen damit er sie nicht übers Ohr haut.
Bernstein ist ganz schön was wert.
Außerdem erfahren die Helden noch das der "Großbauer" Graf Thezmar Alatzer von Hinterbruch war. Ein Magier der die Goblinstatue auf der Kreuzung untersucht.
Auch über die mystische Statue erfahren die Helden allerlei Getratsch.
Rowin macht noch Bekanntschaft mit der Schmiedegesellin und der Schankmaid, ehe alle in ihre Zelte zurückkehren.

Morgens
Die Helden brechen ihre Zelte ab. Auch rund um das Wirtshaus ist schon reges Treiben.
Einer der Leibeigenen des Grafen bittet Miroslav zu einer Unterredung bei demselben. Die Anderen dürfen auch mit.
Graf Alatzer führt die Helden in seine Studierstube. Genauso hat man sich das immer vorgestellt. Angefüllt mit allerlei magischem Zeugs und Büchern bis unter die Decke. Ifirnja ist der Tierschädel an der Wand unheimlich. Dort hängt auch ein drei Schritt langes Widderhorn, ehemals rot bemalt, welches anscheinend dem Gasthaus seinen Namen gab.
Der Graf lässt die Helden den Inhalt des Beutels von gestern Abend inspizieren.
Ortnax merkt sofort, einer der Steine ist bearbeitet, und darin ist ein Insekt eingeschlossen.
25 Karat, ergänzt der Graf, und an einer Ecke gebrochen als wäre er schon mal in einer Fassung gewesen. Und magisch obendrein. Der Graf meint Beherrschungsmagie, und hat mit Miroslav ja einen Experten auf dem Gebiet. Nur leider ist es mit dessen Analysefähigkeiten nicht weit her. Das wissen die Helden spätestens seit Festum als er den Ring begutachten sollte.
Der Graf vermutet nichts gutes hinter der Magie und möchte wissen wo er herkommt.
Die Helden nehmen den Auftrag an für einen Dukaten nach Sonngrunden zu reisen und den Bernsteinvogt zu befragen. Der Graf stellt ein Schreiben aus.

Sonngrunden
Der Bernsteinvogt wird sichtlich nervös als Gesandte des Grafen an der Tür klopfen.
In der Befragung verstrickt er sich immer wieder in Widersprüche sodass die Helden bald herausfinden das es noch zwei weitere dieser Steine gibt.
Einen hat er für 30 Dukaten an die Fronvögtin des Grafen von Lobbin, Nadjescha Laikis zu Jekdisit, verkauft. Den anderen, mit eingeschlossener Fliege, händigt er den Helden aus.
Miroslav nimmt ihn an sich und die Helden verlassen den Vogt um seinen Sohn Stane zu suchen, welcher auch von Hinterbruch in der Früh hierher zurückgewandert ist.
Der weiß nun mal gar nichts. Die Helden wollen wissen wer die Steine gefunden hat. Nach kurzem Gespräch mit den Bernsteinsuchern ist klar, hier kommt man nicht weiter.
Noch einmal beim Vogt gibt dieser dann auf Druck dann doch zu die beiden Steine von einem etwa dreißigjährigem, dunkelhaarigen Mann in Fischerkleidung gekauft zu haben.
"Willste meinen Namen oder die Steine", soll er geraunt haben und nicht aus Sonngrunden sein.
Die Helden werden kein gutes Wort für den Bernsteinvogt einlegen können, und reisen erst einmal zurück nach Hinterbruch. Vielleicht lässt sich ja bei der Fronvögtin zu Jekdisit etwas herausfinden.
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Die Helden reisen zurück nach Hinterbruch. Auf der Reise verhält sich der Magier, welcher den Bernstein trägt, seltsam. Aber seine Stimme ist klar und bestimmt. Die anderen glauben ihm fast alles.
In Hinterbruch muss er den Stein hergeben. Das machte er, aber genauso widerwillig wie es der Würfelspieler am ersten Abend tat. Irgendetwas fehlt ihm ab jetzt.
Der Graf ist erschüttert das es noch mehr dieser Steine gibt. Natürlich beauftragt er die Helden nach Jekdisit zu reisen um den Stein von der Vögtin zu holen. Die Helden willigen ein wollen sich aber erstmal ausruhen. Der Graf gibt ihnen einen schönen Ring als Tauschobjekt mit. Nachdem das mit der Bezahlung geklärt ist, gönnen sich die Helden erst einmal einen Abend in der Gaststube beim Roten Widderhorn.
Es gibt Rinderkeule und lecker Pfannkuchen mit Kompott. Dazu reichlich Gebrautes und Gebranntes. Es wird mit den Angestellten gescherzt. Vor allem Brinnja und Tsarina kümmern sich vorzüglich um die Gäste. Ein Händler ist mit seinem Leibwächter eingekehrt. Weil dieser ein Langschwert trägt wird er von Gerwin zum Übungskampf gefordert. Er möchte sich im Umgang mit dieser Waffe üben. Der Söldner zeigt ihm einige Tricks, unter den Augen neugieriger Dorfjugendlicher. Dann will auch Ortnax mitmachen, aber nachdem sowohl Ortnax als auch der Söldner einen Treffer eingesteckt haben einigt man sich darauf mit einem Bier weiter zu machen. Mit richtigen Bier, nicht diesem Gagelbräu das in diesem Landstrich überall ausgeschenkt wird.
Ein fröhlicher Abend, bei dem Miroslav seinem Bernstein nachsinnt, es für die Schmiedegesellin wieder keine Kartoffeln gibt und die Witwe des Krämers von Gerwin zum tanzen aufgefordert wird, nachdem ein Leibeigener des Grafen Gesang angestimmt hat. Es wird übrigens viel Gesungen an diesem Abend. Laut, falsch und mit Begeisterung. Gerwins Tanzkünste sind aber nicht weit her und so bleibt es bei einem Tanz nach dem sich die Krämerswitwe eiligst verabschiedet und in ihrem zerfledderten Fellmantel davoneilt.
Das Zeltlager wird wieder aufgebaut, Wachen eingeteilt, Nachtruhe.
Die währt aber nicht lange, denn kaum sind alle eingeschlafen bemerkt Gerwin ein Feuer im Wald. Kaum 100 Schritt vom Lager entfernt brennt ein Licht am Boden.
Er weckt wieder alle auf. Nach kurzer Beratung bleiben Rowin und Miroslav im Lager. Gerwin, Ortnax und Ifirnja nähern sich dem Feuer.
Etwa 10 Schritt davor ruft Gerwin mal "ob da jemand ist", aber nichts rührt sich.
Er nähert sich allein dem Feuer um es auszutreten. Als er aber zwei Schritt davon entfernt ist, erkennt er ein Gesicht im Feuer. Es brennt in der Mitte eines uralten Wagenrades das völlig überwuchert ist, und ohne etwas anzuzünden. Danach erlischt es wie es gekommen ist.
Die Helden stehen im Dunkeln und bahnen sich den Weg zurück.
Miroslav wird geholt, kann aber auch mit Magie nichts ungewöhnliches feststellen.
Es wird weitergeschlafen.

Während die anderen das Lager abbrechen geht Ortnax ins Gasthaus. Als er der Schankmagd Brinnja erzählt das da ein Feuer mit einem Gesicht im Wald war in der Nacht, schreibt sie das natürlich seinem Alkoholkonsum vom Vorabend zu.
Er ist aber so hartnäckig das er doch zum Grafen gelassen wird.
Auch die anderen sind herbeigeeilt und können noch die Geschichte vom "Erwachen des Landes" hören, welche der Graf zum Besten gibt. Von der Eiche in der Riesenburg, und Milzenis' Orakel. Aber dafür ist jetzt keine Zeit.
Die Helden reisen nach Norden, erbitten aber vorher noch eine metallene Schatulle in der der Stein transportiert werden kann und eine Greifzange um ihn nicht anfassen zu müssen.

Die Reise verläuft problemlos.
Jekdisit ist ein kleines Örtchen mit Gasthaus, Perainetempel und Schmiede.
Ortnax sucht die Schmiede auf und fragt ob er einmal hämmern darf. Natürlich kommt man der ungewöhnlichen Bitte nach und Ortnax hämmert drauf los um wieder einmal Angrosch zu huldigen. Der Schmied und sein Lehrling staunen.
Miroslav und Rowin gönnen sich einstweilen ein Bier im Gasthaus zum Eichenhain.
Gerwin, Ifirnja und Ortnax besuchen nach der Schmiede den Tempel.

Die Geweihte Garjescha erklärt auf Nachfrage gerne die Gemälde im Tempelinneren. Vor allem die Geschichte von Toschkow und dem Traumhain. Auf die Fronvögtin angesprochen reagiert sie etwas erbost. Hat die Frau Vogt doch immer dem Tempel gespendet, aber gestern erst verweigert und gemeint "Das nichtswürdige Bauernpack soll sehen wo es bleibt".
Die Helden zählen natürlich sofort 1+1 zusammen und schreiben das der Wirkung des magischen Steines auf sie zu.

Nadschenka Laikis die Fronvögtin des Grafen zu Lobbin empfängt die Helden in der Halle des Gutshauses. Sie bittet den Helden Platz an, nachdem sie sich als Gesandte des Grafen von Hinterbruch vorgestellt haben. Sie selbst bleibt während des ganzen Gespräches stehen.

Es entspinnt sich ein wunderbares Gespräch das die Helden zur Verzweiflung bringt. Sie entkräftet alle Argumente der Helden und scheint jede ihrer Fragen vorherzusehen. Gezielte Gegenfragen tun ihr übriges. Die Helden bieten auch das Tauschobjekt an doch die Vögtin hat für den Stein 60 Dukaten bezahlt, anscheinend eine weitere Lüge des Bernsteinvogtes in Sonngrunden.
Am Ende muss ein Imperavi-Spruch des Magiers herhalten. Die Vögtin übergibt den Stein und die Helden machen sich aus dem Staub.

Im Norden von Jekdisit ist eine norbardische Wagenburg. Das ist das Ziel der Helden. Die Jantareff Sippe nimmt die Helden auf. Es beginnen Verkaufsgespräche. Swantej und Alriksej reden auf die Helden ein während Fetanka, die Zibilja, ihren Borytsch fertig macht.
Die Anführerin des Clans, Dascha, schaut nur kurz aus ihrem Wagen vorbei.
Ortnax kauft Schnaps. Eine Flasche Meskinnes und eine Flasche "Tod in Flaschen".
Ein Ruf lässt die Helden aufhorchen. Die Vögitn nähert sich mit bewaffneten Knechten.
Die Helden bieten Geld damit die Norbarden sie verstecken. Aber nachdem Ortnax vorher beim Schnaps nach unten verhandelt hat, verhandeln die Norbarden jetzt nach oben.
Die Norbarden wollen in eine Konfrontation nicht hineingezogen werden. Es gibt keine Einigung. Die Helden rüsten sich und verlassen die Wagenburg.
Wieder ein Gespräch mit der Vögitn. Sie bittet die Helden ihr den Stein zurück zu geben. Die Helden bleiben hart. Sie befindet sich nicht mehr in ihrem Hoheitsgebiet und zieht ab. Vorerst? Die Helden mutmaßen das die nächste Begegnung nicht so freundlich sein wird, wenn sie herausgefunden hat das Magie im Spiel war.

Die Helden wieder bei den Norbarden. Abendessen. Alriksej erzählt seine Sorgen. Von seiner toten Frau und das er sich von der Sippe frei kaufen mag und vom ersten U'Juhn. Er ist ja eigentlich ein Trebritzki von der Hardener Seenplatte.
Die Helden loben die Kochkünste und brechen auf in den Eichenhain.

Peraine oder der Namenlose, wer herrscht wohl in diesem Wald?
Ifirnja kann Wildspuren entdecken, sonst geht hier kaum wer her.
In der Mitte des Wäldchens, auf der Lichtung umstanden von neun großen Eichen, finden sie ein altes Lagerfeuer. Die Helden benutzen es und schlafen ein. Auch Rowin der eigentlich wache halten sollte. Der "Tod in der Flasche" war wohl doch zu stark.

Rowin träumt vom Zug des Marschalls. Er sieht die Kette und wie sie aussehen könnte. Neun Steine verbunden mit 13 Ketten zu je 13 Gliedern. In jedem Stein ein Insekt.
Gerwin träumt davon die Kette mit einem Kumpan in der Nähe von Pilkamm zu finden. In kalter Gier erwürgt er den Kumpan im Kampf um die Kette.
Miroslav träumt vom Untergang von Pilkamm und der Fahrt des glücklosen Händlers und von Peraines Rache. Ifirnja und Ortnax träumen nichts an das sie sich am Morgen noch erinnern könnten.

Am Morgen wird heftig diskutiert. Auch darüber, warum keiner Wache hatte.
Für die Helden ist klar, diese Kette und die anderen Steine sind in der Nähe von Pillkamm zu finden. Eilig treten sie die Rückreise nach Hinterbruch an.
Dem Grafen wird berichtet.
Gerwin der den Bernstein die ganze Zeit bei sich hatte, mag den Stein nicht hergeben. Wer weiß, was der Graf wirklich damit will. Bei ihm ist er sicher besser aufgehoben. Der Stein entfaltet seine Wirkung.
Eine Expedition in die Große Mosse wird vorbereitet. Der Graf weißt seine Leibeigene, die Torfstecherin Dorlin, an sich darum zu kümmern. Dorlin wird die Helden nach Pilkamm und wieder zurück führen.
Sie rät den Helden, schwere Gepäckstücke wie Schilde und Kettenhemden hier zu lassen. Auch Rowin möchte sie überzeugen das er seinen Zweihänder nicht brauchen wird. Aber er möchte ihn mitnehmen. Dorlin meint alles was zu schwer ist macht das gehen schwerer weil man mehr einsinkt, und aus einem Sumpfloch zieht sie keinen mit Kettenhemd heraus.
Proviant wird eingepackt, und dann können die Helden noch einmal im Widderhorn übernachten ehe es am Morgen in den Sumpf geht. Ob Gerwin dann seinen Bernstein noch hat bleibt die Frage. So ein schädliches Artefakt wie der Graf meinte könnte die ganze Unternehmung gefährden.
Ich kam, sah und spielte!

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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 2 Monate her #13744

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Die Gruppe redet solange auf Gerwin ein bis dieser den Stein doch beim Grafen abgibt.
Dorlin die Führerin wird gefragt ob sie nicht etwas übertreibt mit dem was sie da alles mitschleppt? Beziehungsweise die Helden schleppen müssen.
Bald geht es in die Mosse. Und kommen die Helden anfangs noch zügig voran, ändert sich das schlagartig als der alte Pfad aufhört. Ortnax fühlt sich etwas von seiner Platzangst übermannt, und Dorlin erzählt ihnen was denn für Gefahren hier so lauern können.
Die Helden müssen manchmal umkehren weil sie in einer Sackgasse gelandet sind, beginnen sich aber schon zu fragen warum man eigentlich die Dorlin braucht? Bald werden sie es wissen.
Affengeschrei voraus. Sumpfranzen haben ein Schaf "erlegt". Es hat sich wahrscheinlich von der Weide in den Sumpf verirrt und liegt nun mitten auf einem guten Wegstück. Dorlin meint man könne einen anderen Weg suchen, aber die Helden lassen sich doch von drei Sumpfranzen nicht aufhalten. Normalerweise würden diese Tiere fliehen, aber nun geht es um Beute. Dabei sind die Helden alles andere als an dem Schaf interessiert. Sie wollen einfach nur vorbei. Das Geschrei des Rudelführers lockt weitere Ranzen herbei und bald sehen sich die Helden mehr Gegnern gegenüber als anfangs angenommen.

(Die Sumpfrantzen wollen "Ihr" Schaf nicht wieder hergeben)
Gerwin, Rowin und Ortnax erweisen sich aber als fähige Kämpfer und haben das Rudel bald in die Flucht geschlagen.
Im weiteren Verlauf des Tages rutscht Miroslav einmal im Schlamm aus und fällt hin. Danach hätte man ihn leicht mit einer Moorleiche verwechseln können. Ein Drama für den eitlen Magus.
Nachtlager. Die Helden sind jetzt froh das Dorlin mit ist und das sie all diese Sachen mit hat. Trockenes Brennholz, Kochgerät und ein fast perfektes Nachtlager. Rowins Schlafstörungen wirken sich hier besonders aus.
Nur der leichte Nieselregen trübt die Stimmung. Sonst bleibt aber in der Nacht alles ruhig, bis auf ein paar Eidechsen welche sich am Feuer wärmen wollen. Diese erleiden aber durch Echsenhasser Ortnax einen schnellen Tod.
Der nächste Tag verläuft ruhig. Nur einmal am Nachmittag fällt Ortnax an einer schmalen Furt in ein Sumpfloch. Er steckt bis zu Brust fest, und Dorlin wirft ihm geistesgegenwärtig ihr Seil zu. Mit vereinter Kraft kann Ortnax herausgezogen werden. Auch er sieht nun wie ein Schlammklumpen aus und zu allem Überfluss blieb sein rechter Stiefel im Schlammloch stecken. Den wird er wohl nicht wieder sehen. Unter lautem Gezeter des Zwergen geht es weiter. Am Abend ist Pilkamm erreicht. Erst wird mal ein Lager aufgeschlagen. Ortnax hat eh schon Blasen an den Füßen. Die Gruppe schätzt Dorlin sehr für ihre Umsicht. Wachen werden eingeteilt, man hört ja so einiges über diese Feste.
Der Schlaf währt nur kurz, denn Rowin, die erste Wache, bemerkt eine Gestalt die sich dem Lager nähert. Er weckt alle auf, und zur Überraschung aller handelt es sich bei dem Besucher um ein Gespenst. Ifirnja packt die Totenangst und sie flieht panisch in den Sumpf. Gerwin kann sie gerade noch packen und schlimmeres verhindern. Gemeinsam mit Dorlin schafft er die völlig verängstigte Ifirngeweihte ins Zelt.
Die anderen haben einstweilen eine Unterhaltung mit dem Geist begonnen.
Semjow heißt er, und ist ein Strandräuber wie sein Freund Irjan. Sie haben die Kette mit den Bernsteinen hier gefunden und darum gestritten. Einen Stein hat er noch in der Faust, diese kann er aber nicht öffnen. Es gibt ein Strandräuberdorf am Westrand der Großen Mosse, da sind die Beiden her. Der Geist weiß gar nicht das er tot ist und ist recht umgänglich. Am Morgen ist er wieder verschwunden.
Die Helden suchen die Umgebung ab und finden tatsächlich die Leiche des Mannes. Wind Wetter, Salz, Ratten und Ungeziefer haben aber keinen schönen Anblick hinterlassen. Für Ifirnja ist das ohnehin nichts. Gerwin biegt ihm die Finger auf und findet tatsächlich einen der Bernsteine.
Ifirnja soll ihn nehmen, vielleicht kann er seine Macht bei einer Geweihten nicht so ausspielen. Aber die Helden irren sich. Bald sieht Ifirnja überall Gefahren und lässt die Gruppe mehrmals zusammenzucken. Miroslav rutscht wieder aus und badet im Schlamm.
Die Rückreise verläuft sonst recht ruhig.
Die Helden sind sich einig. Ohne Dorlin hätten sie es nicht geschafft und die Große Mosse ist ein Ort wo die Helden definitiv nicht hingehören. Und Ortnax weiß, Die Mosse nimmt!

Zurück in Hinterbruch wird einmal der Stein abgegeben und dann nehmen alle ein ausgiebiges Bad (Sogar der Zwerg). Alsdann kauft sich Ortnax neue Stiefel, und man lässt es sich im roten Widderhorn gut gehen. Eine Kriegerin aus der Akademie in Neersand hat Heute auch hier eingekehrt, Salwinja von Elkenacker. Die Helden bitten sie nach dem Essen zum Gemütlichen Plausch, während dessen sie sich eine Pfeife anzündet. Die junge Kriegerin ist auf dem Rückweg aus Festum und hat Leibeigene in Garbeln vor Wölfen beschützt. Nun will sie die Felle verkaufen. Dafür erntet sie Ifirnjas bösen Blick.
Gerwins Annäherungsversuchen widersteht die Kriegerin, die Helden schlafen wieder in ihren Zelten neben dem Wirtshaus. Bald wird es ohnehin zu kalt dafür, und standesgemäß ist für einen Ritter auch anderes, außer es wäre ein Turnierzelt. Dafür reichen aber die kargen Mittel des landlosen Gerwins bei weitem nicht.

Am Morgen die nächste schlechte Nachricht. Der Bernsteinvogt von Sonngrunden wurde ermordet. Stane, sein Sohn überbringt die Nachricht, und die Helden reisen mit ihm schon bald darauf Richtung Sonngrunden. Der Graf gibt ihnen ein Schreiben mit das Libussa zur neuen Vögtin bestellt. Stane ist außer sich das nicht er seinem Vater nachfolgt.

Sonngrunden ist in Heller Aufregung. Die Helden inspizieren den Tatort und werden von der Weibelin Kundra, einer pensionierten Festumer Stadtgardistin, unterstützt. Sie hat auch den Täter in den Morgenstunden in die Dünen im Süden fliehen sehen. Miroslav benutzt einen Odem und kann magische Spuren feststellen. Mit der Analyslinse, welche er vom Grafen hat, sieht er wie einige Dinge im Raum durch einen Kraftfaden verbunden sind. Im Haus war eine Maus, deshalb haben Stane und er gestern die Truhe verschoben und vor dem Loch eine Falle aufgestellt. Als der Bernsteinvogt über die Teppichkante stolperte, welche nur aufgedreht war weil der Nagelkopf abgerissen ist, fiel er so unglücklich das er sich an der verschobenen Kiste das Genick brach. Was es mit dem magischen, dämonischem Faden auf sich hat konnten die Helden nicht genau klären.
Im Freien tut sich was. Stane geht auf Libussa los. Er glaubt sie habe seinen Vater getötet um an seinen Posten zu kommen. Ortnax beendet den Streit wortgewaltig.

Die Helden können hier nichts weiter ausrichten. Aber sie wissen das der Täter in die Dünen geflohen ist und sie wissen vom Geist das dort irgendwo versteckt ein Strandräuberlager ist.
In den Dünen finden die Helden ab und an ein Geldstück das der Täter bei seiner Flucht verloren hat. Ansonsten hat er seine Spuren gut verwischt. Ifirnja hat große Mühe der Spur zu folgen. In der Nähe des Unterschlupfes sind die Spuren deutlich. Das Lager ist wahrlich gut verborgen. Ein paar alte Hütten, aus den Überresten von mehreren Fischerhütten und Strandgut zusammengezimmert in einer verborgenen Senke.
Leider sind die Helden nicht mit Fähigkeiten wie Schleichen und Sich verstecken gesegnet, so das sie bald von der Wache entdeckt werden. Die Strandräuber stellen sich zum Kampf, denn sie haben von die Helden nichts Gutes zu erwarten und umgekehrt auch nicht!
Ich kam, sah und spielte!
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 2 Monate her #13750

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Ein wilder Kampf entbrennt bei dem die Strandräuber zwar in der Überzahl sind, aber von der Qualität her weit unterlegen. Rowin muss einiges einstecken, die anderen kommen eher Glimpflich davon. Ifirnja kann sich um eine Hütte herum an den Bogenschützen anschleichen und diesen zwingen seine Waffe fallen zu lassen. Zuvor hatte der Schütze Miroslav umgeschossen. Der Zauberer lag am Boden und krümmte sich vor Schmerz. Wenigstens hatten seine Zauber schon zwei Räuber aus dem Kampf genommen.

(Die Helden stürmen in der Abenddämmerung das Dorf)
Am Ende war es Ortnax der Irjan, der die dämonisch/namenlose Kette trug, niederstreckte.
Die Räuber wurden gefesselt und die Hütten durchsucht. Bis zum Abend hatten die Helden die Räuber bis Sonngrunden gebracht, wo man sie in eine Scheune sperrte. Als hätten die armen Sonngrundner nicht schon genug mitgemacht.
Am nächsten Morgen ging es weiter nach Hinterbruch. Die dämonisch/namelose Kette und die Gefangenen wurden an den Grafen übergeben.
Zur Überraschung der Helden wollte er die Kette nicht behalten. Die Helden sollten sehen wie mit ihr weiter zu verfahren ist. Die Helden entschieden sie in den Rondratempel von Neersand zu bringen.Vom Grafen gab es nochmal eine nicht vereinbarte Belohnung.
In Hinterbruch wurde erst einmal erholt.
Auf dem Weg nach Neersand spürte Ortnax die Kräfte der Kette. Er transportierte sie den ganzen Weg, konnte aber den einflüsternden Stimmen widerstehen.
Zeit der Ritter
Am Abend des zweiten Tages erreichten die Helden Neersand.
Es war spät und sehr nebelig und die Helden entschieden nicht in dem Gasthof vor dem Festumer Tor zu nächtigen sondern noch die Stadt zu betreten.
Die Torwachen waren nicht sehr freundlich. Vor allem der Zwerg musste sich einige Bemerkungen gefallen lassen, und auch auffällige Gepäckstücke wie Rowins Zweihänder mussten erklärt werden. Schließlich ließ sich Gerwin zu einer Bestechung hinreißen. Es half die Helden konnten Neersand betreten.
Zuerst ging es in den Rondratempel, man wollte so schnell als möglich die Kette loswerden.
In einer kleinen Kammer an einem Seiteneingang wurde Schwertschwester Rischanjadie Dringlichkeit erklärt. Sie versicherte das Artefakt gut auf geweihtem Boden zu verwahren und nach Rücksprache mit anderen Tempeloberhäuptern über die weitere Vorgangsweise zu beraten. Die Helden gaben sich damit zufrieden und wollte nun endlich in ein Quartier. Miroslav führte die Helden zur Herberge Wellenreiter. Also, zumindest war das der Plan. Denn Miroslav war auch schon länger nicht mehr in der Stadt selbst gewesen, liegt die Magierakademie doch außerhalb. Der dichte Nebel tat sein übriges, und bald hatten sich die Helden verlaufen. Der Efferdtempel tauchte auf. Darin war noch Licht. LICHT? Von einer Laterne? Die Helden kniffen sich gerade, ob da alles mit rechten Dingen zugeht, als ein Pfiff ertönte. Aus dem Seiteneingang des Tempels kamen zwei Gestalten gerannt welche neben der Laterne auch noch anderes Zeug schleppten. Tatsächlich, ein Einbruch. Nicht mit den Göttertreuen Helden. Hinterher! Während Ifirnja der Gestalt nachjagte welche wahrscheinlich gepfiffen hatte, eilten Ortnax, Gerwin und Miroslav den beiden "Beuteträgern" hinterher. Rowin wollte das auch, aber aus dem Nebel tauchte wie aus dem nichts eine Faust auf die seine Nase bedenklich knacksen ließ. Der Hüne wandte sich dann ebenfalls zur Flucht und Rowin wollte ihn ergreifen.

Ortnax und Miroslav mussten bald der Rennerei Tribut zollen. Gerwin blieb dran, aber einer der Täter schleuderte ihm ein Beutestück vor die Füße. Gerwin konnte dem Schild nicht mehr ausweichen und stürzte. Die Beiden verschwanden im Nebel. Auch Ifirnja konnte die Gestalt nicht fassen und musste die Verfolgung aufgeben. Aber anscheinend handelte es sich dabei um eine kleinere Frau. Rowin blieb dran. Getrieben von seiner Rachsucht wollte er dem Unhold mindestens auch eins auf die Nase geben. I)n einem Hinterhof stellte er den Räuber. Oder er stellte sich, denn da warteten noch zwei Komplizen, welche nicht zimperlich Wort gegen Rowin führten. Doch Rowin nahm den Kampf gegen die drei Schurken auf. Diese erwiesen sich aber bald als wehrhafte Kämpfer und Rowin musste schon wieder einstecken. Ehe sie ihm den Gar aus machen konnten, erschien eine weitere Gestalt auf dem Kampfplatz. Die Räuber flohen. Der Helfer stellte sich als Posan von Neersand, Leiter der hiesigen Kriegerakademie, vor.
Er brachte Rowin zurück zum Efferdtempel.
Dort warteten schon alle. Zumindest den gestohlenen Schild konnten sie zurückbringen. Gerwin erkannte das Wappen (Baron Elkhold Pilavtis zu Schwertbergen)
Der alte Geweihte Koj Walsareff hörte sich an was die Helden zu sagen hatten und warf dann mit Gewissheit ein das es kein Zufall gewesen sein kann das die Helden gerade jetzt am Efferdtempel vorbeikamen (Richtig, es war Miroslavs Unfähigkeit den Weg zu finden). Der Bewahrer muss morgen früh von den Helden erfahren was hier passiert ist. Auch Posan verabschiedet sich.
Die Helden suchen jetzt endlich den Wellenreiter auf und mieten sich im Schlafsaal ein. Im Zelt ist es jetzt doch schon frisch.

Morgen in Neersand.
Nach einem kräftigen Frühstück im Wellenreiter, machen sich die Helden auf den Weg.
Rowin und Ifirnja suchen die Halle der therbuniten auf. Rowin hat es doch schwerer erwischt, außerdem leidet er schon seit Tagen unter schwerer Schlaflosigkeit (Nachteil: Schlafstörungen). Gegen eine kleine Spende wird ihm geholfen. Die drei anderen begeben sich in der Zwischenzeit ins Rathaus. Gerwin (Gerechtigkeitswahn) macht eine Anzeige gegen den bestechlichen Torwächter von gestern Abend. Natürlich wird man sich der Sache hier annehmen. Dem Recht ist genüge getan.
Auf zur Kronvögtin. Man wird eiligst eingelassen als man verlautet das man vom Landesvogt höchstselbst eine Nachricht zu überbringen hat. Die Kronvögtin Tjeka von Jatleskenau liest das Schreiben über die Vorgänge in der geheimen Silbermine von Gardeln genau und bedankt sich bei den Boten. Auch hier hat man schon vom Einbruch in den Tempel gehört, und ist einigermaßen bestürzt.
Auf dem Marktplatz treffen die Helden wie vereinbart wieder zusammen. Ortnax bewegt sich nur am Rande des Platzes, wegen seiner Platzangst wagt er nicht ihn zu Überqueren.
Beim Efferdtempel hat sich schon eine Menschentraube Schaulustiger gebildet. Die Helden drängen in den Tempel wo sie Koj schon erwartet.
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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 2 Monate her #13751

Man darf gespannt sein, wies weitergeht...
Heb in einem Dungeon niemals eine Ente auf!
Das gilt auch fuer Gummienten!
BESONDERS für Gummienten ;-)

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Die Theaterritter Kampagne DSA5 3 Jahre 2 Monate her #13753

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Am Efferd Tempel sind schon Schaulustige vor Ort.
Die Helden lernen den Bewahrer Jesidoro de Sylphur kennen. Dieser ist sehr Entrückt und wettert gegen den der das Feuer in Efferds Haus getragen hat.
Gerwin bietet seine Hilfe bei der Wiederbeschaffung der Gegenstände an. Jesidoro unterzieht ihn danach einer Seelenprüfung. Koj nimmt sich der Helden an, nachdem mit Jesidoro nicht mehr zu sprechen ist.
Die Helden untersuchen den Tatort und finden tatsächlich Spuren. Die "Gaffer" sind dabei nicht sehr hilfreich, steuern aber jede Menge Theorien bei.
Ortnax findet ein Stück Samt, das an einer Tür hängen geblieben ist. Der Türriegel der Seitentür ist gesplittert. Ifirnja findet bei der Stelle von wo gestern Abend der Pfiff kam Späne.
Es fehlen drei Artefakte. Ein alter Helm. Ein Schwert, welches vom letzten Leiter der Kriegerakademie gestiftet wurde. Und ein Schild einer auf See verstorbenen Adeligen, das angeblich Kräfte gegen Praiosgeweihte innewohnen hat.
Die Nachbarn des Efferdtempels werden befragt, aber die Helden stellen so ungeschickt Fragen, das sie keine hilfreichen Antworten bekommen.
Ein Schneider wird aufgesucht, vielleicht kennt er das Stück Stoff, aber auch hier Fehlanzeige.
Besuch beim Schreiner, wegen der Späne, Fehlanzeige.
Die Helden suchen die Kriegerschule auf. Hier erhoffen sie sich Aufschlüsse über die Gegenstände. Salwinja von Elkenacker, welche die Helden kennen, führt sie zu Meister Posan. Der kann aber auch nur beisteuern das der Akademieleiter eine letzte Gabe an den Efferdtempel zu geben hat wenn er abdankt.
Sackgasse, den Helden fällt nichts mehr ein.
Gerwin bietet sich zu einem Übungskampf mit Salwinja an, und auch Ortnax Axtkünste werden danach von den jungen Kadetten bestaunt.
Ifirnja belauscht unabsichtlich zwei Kadetten der Kriegerakademie. Sie unterhalten sich über einen anscheinend verschwundenen Schüler.
Danach geht es in den Tempel zur Mittagsandacht. Es war schon ein langer Tag.
Die Tempelhalle ist komplett leer bis auf das beeindruckende Glasfenster in der Stirnwand.
Gerwin fällt bei der Betrachtung des Fensters plötzlich um. Die anderen sind gleich bei ihm um nachzusehen was passiert ist, aber es geht ihm gleich besser. Salwinja bringt Wasser.
Gerwin nimmt die anderen beiseite. Er hatte eine Vision. Thora Fataburugh ist aus dem Fenster getreten und hat ihm von einer Gabe erzählt welche nur dieses Land bewahren kann und das vor Praioten versteckt wird. Was kann das sein?
Im aktuellen Fall dürfte das den Helden nicht helfen.

Am Nachmittag sind die frustrierten Helden zurück im Efferdtempel.
Koj hat Neuigkeiten. Auf den Tempelstufen ist ein Schreiben gefunden worden. Der "Entleiher" will die Sachen zurückgeben. Eine Stunde vor Sonnenaufgang bei einem Baum hinter dem Therbunitenspital. Die Helden wittern sofort eine Falle. Das Schreiben soll die Helden weglocken damit die Diebe nochmal in den Effertempel einbrechen können. Anscheinend haben sie nicht bekommen was sie suchten und die Helden haben sie gestört.
Rowin reichts. Er will jemandem aufs Maul hauen. Den ganzen Tag schon leidet er unter seiner Rachsucht. Gemeinsam mit Ortnax kehrt er im edlen Schiffer ein, der übelsten Kaschemme im Ort. Bei ein paar Bier finden sie tatsächlich was heraus. Der Beschreibung nach ist der Hüne den Rowin sucht ein gewisser Rosvo. Er und sein gleich aussehender Bruder logieren hier in der Taverne und treffen sich ab und an mit einer kleinen Frau die gerne schnitzt. Und dann kommt Rosvo die Treppen herunter in den Schankraum, setzt sich an einen der Tische und bestellt Bier und Essen. Rowin dreht fast durch. Ortnax kann ihn mit Mühe beruhigen. Wenn man sich mit dem anlegt, hat man wahrscheinlich die ganze Schänke gegen sich. Ortnax bringt Rowin dazu ihn zum Efferdtempel zu begleiten. Auf dem Weg kommen sie am prachtvollen Haus der Lotsengilde vorbei, die ist hier echt reich, so wie das Haus aussieht.
Im Efferd Tempel werden Fallen überlegt. Nicht nur die Geweihte Sulja Elmsjen unterstützt die Helden, Netze günstig zu postieren. Auch Tissa Bornski vom Widderorden hat vorbei geschaut um sich über den Überfall zu informieren. Tissa ist anscheinend öfter im Tempel, und Gerwin ist von der blonden Kämpferin in Ordenstracht sichtlich angetan.
Rowin und Ortnax treffen ein und erzählen vom "edlen Schiffer".
Sie werden beinahe ignoriert. Man will nicht die kleinen Fische fangen, sondern den Auftraggeber. Das es so einen gibt sind sich die Helden mittlerweile fast sicher.
Rowin dreht am Rad, er will die "kleinen Fische" aufmischen, aber er fügt sich erstmal in die Nachtwache. Als Rowin noch einmal den Mann und die Frau von gestern Nacht beschreibt, wird Tissa hellhörig. Sie hakt nach, und nach der Beschreibung Rowins könnte es sich bei dem Mann um Bosjew Grumpen gehandelt haben. Dem Stellvertreter des Walsachpiraten Mjesko Einhand. Späher des Widderorden haben berichtet das Bosjew und Gari Treschanzig, die Fraa, in ihre Richtung durchgereist sind. Wenn er tatsächlich in Neersand ist und einen Einbruch in einen Tempel verschuldet hat, ist das auch ein Fall für die Widderorden. Tissa will informiert bleiben.
Die Helden verstecken sich zwischen dem Gerüm,...äh, den Opfergaben. Die Nacht vergeht ereignislos.
Als eine Stunde vor Sonnenaufgang immer noch nichts passiert ist schauen die Helden zum Baum beim Spital, während die Geweihte Elmsjen Wache hält.
Aber bei dem Baum schläft nur ein betrunkener Bettler.
Fehlanzeige. Das Schreiben hatte einen anderen Zweck, aber welchen?
Die Helden tappen im dunkeln.
Am Morgen die nächste Schreckensnachricht. Meister Posan, der Leiter der Kriegerakademie, wurde ermordet!
Die Helden eilen zur Akademie. Dort ist man in Aufruhr. Nicht nur wegen des Mordes, sondern weil auch der Abschiedsbrief eines Schülers gefunden wurde der sich anscheinend im Neer (Dem Strudel im Hafen) ertränken will. Meister Posan wurde natürlich nicht hier ermordet, sondern auf einem seiner nächtlichen Wanderungen durch die Stadt.
Ifirnja wirft ein das gestern schon zwei über das verschwinden eines Mitschülers gesprochen haben. Salwinja lässt die Kadetten antreten und Ifirnja erkennt die beiden wieder. In einem separaten Raum werden sie auch schnell weich. Die beiden, Jarlow von Gorschnitz und Ludoveijk von Eschenfurt, haben Gestroj von Rantzig zu einer Mutprobe überredet. Er sollte im Gasthaus zum edlen Schiffer einen Abend verbringen und als Beweis einen Humpen stehlen. Er kam Nachts mit ein paar Schrammen zurück und berichtete das drei Schufte in fertig machen wollten. Zum Glück haben ihm zwei Leute geholfen. Diem folgenden Tage hat er sich dann immer wieder mal fort geschlichen um sich mit seinen Rettern zu treffen. Die Helden eilen zum Hafen. Auch dort Aufruhr, jemand hat ein Boot gestohlen und ist zum Neer gerudert. Gerade beginnt er in voller Montur, Kettenhemd, Wams, Helm,... in die Fluten zu steigen. Die Helden überreden einen Fischer sie dorthin zu bringen. Das Wasser Schwappt über dem Kadetten zusammen. Gerwin hat sich bis auf den Lendenschurz ausgezogen und springt hinterher. Um diese Jahreszeit ist das Wasser schon sehr kalt, aber mithilfe eines Schicksalspunktes gelingt es ihm tatsächlich den bewusstlosen Jungen an die Oberfläche zu holen. Alle helfen mit sie ins Boot zu ziehen.
Ifirnja beginnt mit Erste Hilfe Maßnahmen.
Wieder im Hafen kommt der Junge bald zu sich.
Gestroj von Rantzig weiß alles ist seine Schuld und er erzählt.
Walsjef (Wahrscheinlich Bosjew) hat ihm geholfen und erbeten das er für ihn Recherchen im Archiv macht. Und das hat er getan als ob er wusste was sie vorhaben. Aber sie hätten Meister Posan alles erzählen können. Meister Posans Tod traf ihn hart als die Helden davon erzählten. Vielleicht war er auch daran Schuld.
Walsjew (Bosjew?) suchte nach der letzten Gabe welche die Theaterritter dem Efferdtempel in Neersand geschenkt hatten bevor sie ins Riesland aufbrachen.
Aber das ist schon lange her, und der Efferdtempel wurde erst vor etwa 50 Jahren in einem der alten Lagerhäuser am Hafen untergebracht. Das war die Information die ihm gefehlt hat, und deswegen sind sie vorher in den neuen Efferdtempel eingebrochen, nicht wissend was genau sie suchen. Der vorherige Efferdtempel befand sich wegen einer Verschiebung des Flusslaufes nicht mehr nahe am Wasser, außerdem wurde er von vielen der hier üblichen blauen Kacheln geschmückt. Diese werden aber gebrannt, das hat die Geweihten gestört. Im ehemaligen Efferdtempel ist Heute die Lotsengilde untergebracht. Heute morgen haben die beiden mit einem Bündel in dem wahrscheinlich ein Buch eingewickelt war die Stadt mit dem ersten Schiff nach Norden verlassen.
Ortnax und Rowin wird einiges klar, sie haben das Haus schon gesehen. Deshalb ist das Lotsenhaus so prächtig und groß.
Die Helden eilen mit Koj und Sulja hin. Dort ist eingebrochen worden.
Das Lotsenhaus ist viel zu groß und es gibt eine Menge ungenutzter Räume. Deshalb ist es auch nicht weiter tragisch gewesen das eine der Vorgängerinnen des Leiters den Schlüssel zu einer Kellertüre verloren hat. Eben diese Kellertüre ist Heute Nacht aufgebrochen worden.
Im Keller, der mit allerlei uralten Opfergaben an den Herrn Efferd vollgestellt ist, ist ein Pfad zu erkennen der sich wohl vor kurzem gebahnt wurde. In einer abgetrennten Nische steht ein Pult mit eingelegten Muschelmosaik. In der Mitte ein Staubfreies Rechteck. Auf dem Pult ist ein frischer blutiger Handabdruck. Die ganze Nische ist mit einer Rinne umgeben in der ein alter Vorhang liegt und in der eine Flüssigkeit glänzt. Hie hat also das Buch gelegen. Koj und Sulja sind von dem Fund des alten Kellers überwältigt. Die Helden schon auf dem Weg zum Hafen. In Niederwals treffen sie Tissa wieder, und Dobrischanja von Hollerow und Rivilauken, die Leiterin des Widderordens. So schnell es geht wird ein Schiff klar gemacht. Mit der Nachmittagsflut will man auslaufen. Der Walsach strömt dann etwa 20 Meilen flussaufwärts.
Die Helden machen einige kleine Besorgungen und holen ihre Habe aus dem Wellenreiter.

(Tissa)
Die Mannschaft besteht aus Tissa Bornski, welche als Ranghöchstes Mitglied des Ordens die Befehlsgewalt inne hat, dazu 16 eiligst zusammengetrommelten Ordensmitgliedern. Und von der Kriegerakademie die Kadetten Gestroj von Rantzig, der Bosjew und Gari zweifelsfrei wieder erkennen kann, und als Strafmaßnahme die Kadetten Jarlow von Gorschnitz und Ludoveijk von Eschenfurt. Gerwin ist darüber nicht begeistert, weiß er doch nicht für wen das die Bestrafung ist. Mit der Nachmittagsflut läuft das Schiff aus.
Ich kam, sah und spielte!
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